Erklärungen sind, wenn nicht selbst formuliert, unterschiedlichsten Quellen entnommen, die nicht im Einzelnen zitiert werden können. Häufige Zitationsquelle ist Wikipedia; (Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/); meist in veränderter, ergänzter oder anderweitig editierter Form übernommen
Die in Grün angegebenen Bezeichnungen sind mit den genannten Verwandtschaften direktverknüpft. Der Name führt jeweils zum Taxon, in dem die Abbildung enthalten ist; zum leichteren Auffinden wird noch die Nummer des betreffenden Eintrags in der verknüpften Verwandtschaft angeführt.
B
B!: Befruchtung (Plasmogamie, unmittelbar nachfolgend Karyogamie)
B-Zellen, B-Lymphocyten: Gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind die einzigen Zellen des Immunsystems, die Antikörper herstellen können
Babesia bigemina: Babesien, Erreger des Texas-Fiebers (Piroplasmorida – Aconodasida – Apicomplexa – „Wimpeola“ – Chromalveolata –…)
Bachforelle: Salmo trutta fario (Salmonidae; nicht separat behandelt – Salmoniformes – Protcanthopterygii – Euteleostei – Clupeomorpha –…)
Bacillus thuringiensis: Thüringischer Bazillus (Firmicutes – Grampositive – Bacteria); besiedelt und tötet verschiedene Insektenlarven, z. B. Raupen des Buchsbaumzünslers (Crambidae – Pyraloidea – Ditrysia s.s. – Ditrysia s.l. – Glossata – …)
Bacteria: Eine der drei Organismendomänen
Bakteriorhodopsin: wirkt als lichtgetriebene Protonenpumpe oder als wesentlicher Teil eines solchen Pumpsystems. Durch Lichtabsorption wird ein Reaktionszyklus ausgelöst, an den die räumlich gerichtete Abgabe und Aufnahme eines Protons gekoppelt ist.
Bacteroides: gramnegative, obligat anaerobe Bakterien
Bacteroides thetaiotaomicron: Dominiert der meisten Säugetiere Darmmikrobiom. Ermöglich das Aufnehmen von sonst unverdaulichen Polysacchariden durch deren Hydrolyse, stellt dem Wirt metabolische Fähigkeiten zur Verfügung, die er selbst nicht besitzt; ist auch in der Lage, die Genexpression des Wirts zu manipulieren, die zu beiderseitigem Vorteil, zu einer Symbiose, führt; ist auch fähig, in der postnatalen Entwicklung die Blutkapillarenentwicklung zu stimulieren und so die Nährstoffaufnahmen zu verbessern; bei Vorgeschädigten Personen, kann er als schwaches opportunistisches Pathogen wirken.
Badeschwämme: Spongia (Keratosa – Demospongiae – Silicea s.s. – Porifera – Animalia – …); (Abbildung unter “4.1 Porifera … Keratosa, 1 Kommen ohne Spicula aus“)
Badhamia utricularis: Fadenfruchtschleimpilz (Physarales – Myxogastromycetidae – Myxogastria – Amoebozoobionta – Amoebozoa –…); (Abbildung unter “6 Amoebozoa … Physarales, 1 Kontrastreich”)
Bäckerhefe, Bierhefe, Weinhefe: Saccharomyces cerevisiae (Saccharomycetaceae – Saccharomycotina – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…)
Bäumchenmoos, Weiches Kammmoos: Ctenidium molluscum (Hypnales – Bryopsida – Bryophytina – Bryophyta – Thallophyta –…); (Abbildung unter „3 Planate … Hypnales, 1 Die Suche“)
Bakterien, Bacteria: Bilden zusammen mit Archäen (Archaea) die sog. Prokaryo(n)ten, die noch keinen echten Zellkern und keine komplex gebauten Chromosomen besitzen. Sie unterscheiden sich grundsätzlich voneinander. Deshalb wurden die Archäen in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts als eigene Organismen-Domäne der Domäne der Bakterien gegenübergestellt
Bakterienchlorophyll: „Bakteriengrün“, bestehend aus Porphyrinringsystem mit angehängter Kohlenstoffkette. Es unterscheidet sich vom „Blattgrün“ durch bestimmte Seitenmoleküle am Porphyrinringsystem (Abbildung unter „Grundlegendes: 13 Der Clou“ und unter „Grundlegendes, 14 Optimierung“)
Bakterioide: Weil die umschlossenen Bakterien nicht mehr wie ursprünglich geformt, sondern stark verändert aussehen, werden sie als Bakterioide und nicht mehr als Bakterien bezeichnet
Ballistokonidien, Schleuderkonidien: Konidien, die aktiv abgeschossen, weggeschleudert, werden; (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, 7 Noch sehr plastisch“)
Balsamia: Helvellaceae; nicht separat behandelt (Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota – Dikarya –…);
Bananen: Musaceae (Zingiberales – Commelinanae – Liliidae – Dicotyle s.l. – Magnoliatae – …)
Barophil: Mikroorganismen, die unter hohen Drücken leben
Barren: Wannenartiges Gefäß aus der Nutzsäugetiere Futter fressen
Barriereriffe: Weitab vom Land liegende Riffe; bilden sich dort, wo das Land abgesunken oder der Wasserspiegel über Jahrtausende hinweg angestiegen ist; typisch am Great-Barriere-Riff zu sehen
Bartonella: Bartonellen; (Alpha-Proteobactria – Gramnegative – Bacteria); in der Regel parasitisch intrazellulär lebende Bakterien. Die Wirtszellen sind meist Endothelzellen oder rote Blutkörperchen; Überträger sind für die meisten Arten Insekten. Bei Menschen und anderen Wirbeltieren lösen die verschiedenen Arten ein breites Spektrum von Infektionskrankheiten (Bartonellosen) aus
Basalkörper, Basalapparat: Gehen unmittelbar aus Centriolen hervor, wie sie auch feinstrukturell den Centriolen sehr ähnlich sind. Bei der Umwandlung von Centriolen in Basalkörper wandern diese unter die Plasmamembran und orientieren sich senkrecht zu ihr. An der Kontaktstelle, von der dann die Geißel auswächst, wird eine Basalplatte gebildet. Von hier nach außen wird das typische 9x2 + 2-Muster ausgebildet, während im Basalkörper hinsichtlich der Anordnung der Mikrotubuli die charakteristische Centriolenstruktur (9x3 + 0) erhalten bleibt. (Abbildung unter „Eukarya, 12 Sprachlos“)
Basalkomplex: Zellinterne Basis der Geißel mitsamt assoziierten Mikrotubuli und verbindenden, gestreiften und ungestreiften Wurzelelementen.
Basalmembran, Basallamina, Basalmatrix: Eine dünne aus Kollagenfibrillen, Glykoproteinen und anderen Bestandteilen bestehende Schicht, die im extrazellulären Raum zwischen dem Epithel bzw. Endothel und dem angrenzenden Gewebe liegt und der Zelle dort Stabilität verleiht
Basalplatte (Eukaryageißel): Dünne, elektronendichte Platte zwischen Geißel und ihrem Basalkörper
Basalplatte (Scleractinia, Cnidaria): Plattenförmig abgeschiedene Kalkschicht unter der Fußscheibe des Polypen
Basalschicht (Haut): Unterste Zellschicht der Hautepidermis (der Oberhaut)
Basalskelett, Kalksockel (Schwämme): Podest aus Kalk, auf dem der Schwamm sitzt
Basen (Gene): gemeint sind hier die Nucleobasen Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin
Basen (Gegensatz zu Säuren): Basisch wirkende Substanzen, die einen pH höher als 7 bewirken,
Basenaustauschraten: Anzahl der durch Mutation ausgetauschten Nucleobasen (oder Aminosäuren) pro Zeiteinheit; eine Größe, die für jede Organismengroßsippe separat ermittelt werden muss, wozu rezente Organismen verwendet werden. So gelangte man z. B. für Säugetiere in Globinen zu einer Aminosäure-Austauschrate von 0,56 x 10-9 pro Jahr und Position.
Basensequenzen: Abfolge der Nucleobasen A, T (U), C, G in der DNA (RNA)
Basentripletts: Immer drei Nucleobasen in Folge bestimmen die Aminosäure, die zum Protein verknüpft werden sollen
Basidien: Ständer, auf denen sexuell gebildete Sporen entstehen; (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, 7 Noch sehr plastisch“)
Basidiobolomycetes (Zygomycota – Multikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Basidiobolomycetes, 1 Ähnlich aber doch nur weitschichtig verwandt“)
Basidiobolus ranarum: Basidiensporiger Jochpilz (Basidiobolomycetes – Zygomycota – Multikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…); (Abbildungen unter „5 Fungi … Basidiobolomycetes, 1 Ähnlich aber doch nur weitschichtig verwandt“ und unter „5 Fungi … Basidiobolomycetes, 2 Den Dreh heraus“)
Basidiomycota: Ständerpilze (Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta – Eukarya)
Basidiosporen: Von Basidiomycota, von Ständerpilzen, nach außen gebildete Meiosporen
Basiton: Eigenschaft von Verzweigungssystemen von Sträuchern, etc.; die Häufigkeit der Verzweigungen nimmt nach oben hin ab, der Verzweigungsschwerpunkt liegt also Richtung Basis des Strauchs
Bassia bassensis (Calycophorae – Siphonophorae – Leptolina – Hydrozoa – Medusozoa –…); (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Calycophorae, 1 Fehlender Halt“)
Bast (Eutracheophyta): Lebendes Gewebe im äußeren Bereich der Pflanzenachsen, im Phloem. Dort liegen Pflanzenfasern in Form von mehrzelligen Faserbündeln als langgezogene und dickwandige Zellen, wodurch sie nur ein sehr enges Zelllumen besitzen; sie sind im Regelfall unverholzt und laufen an beiden Enden spitz zu. Eine der Hauptfunktionen dieser Fasern innerhalb der Pflanze ist eine Versteifung der Struktur, um dem Stengel eine ausreichende Stabilität zu verleihen.
Batophora oesterdii: Flaumige Fingeralge (Dasycladales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Eukarya); (Abbildung unter 3.2 Chlorophyta … Dasycladales, 3 Nicht alle wie Acetabularia“)
Bátrachochýtrium spp.: Chytridiomycose der Frosch- und Schwanzlurche (Chytridiales – Chytridiomycotina – Chytridiomycota – Begeißelte Chitinpilze – Fungi –…); auch in der separaten Ordnung Rhizophydiales geführt.
Batrachochytrium dendrobatides: Chytridpilz (Chytridiales – Chytridiomycotina – Chytridiomycota – Begeißelte Chitinpilze – Fungi –…); auch in der separaten Ordnung Rhizophydiales geführt. (Abbildung unter „5 Fungi … Chytridiales, 4 Froschpest“)
Batrachochytrium salamandrivorans: Salamanderfresser (Chytridiales – Chytridiomycotina – Chytridiomycota – Begeißelte Chitinpilze – Fungi –…); auch in der separaten Ordnung Rhizophydiales geführt. (Abbildung unter „5 Fungi … Chytridiales, 4 Froschpest“)
Batrachospermum, Froschlaichalge: Batrachospermales (Rhodophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.1 Rhodophyta … Batrachospermales, 2 Der Fortpflanzung Lauf“)
Bauchblättchen, Amphigastrien (Jungermanniidae): Foliose Lebermoose, mit dreischneidiger Scheitelzelle wachsend, bilden scheitelnahe drei Reihen von Blättchen; wachsen die Stämmchen niederliegend, werden zwei Blättchenreihen, je eines rechts und links, flach ausgebreitet, die dritte Reihe, meist sehr kümmerlich entwickelt, liegt damit gegen das Substrat orientiert, gleichsam am Bauch des Pflänzchens; (Abbildung unter „3 Plantae … Jungermanniales, 2 Als Folge des Liegens“)
Bauchgeißler: Streptophyta (Plantae – Eukarya)
Bauchkanalzelle des Archegons (Moose, Farne): Entstanden durch Teilung der Zentralzelle (Eimutterzelle) des Archegons von Moosen und Farnen; sie entsteht zusammen mit der eigentlichen Eizelle aus einer Mutterzelle; (Abbildung unter „3 Plantae … Marchantiopsida, 7 Wind und Wetter ausgesetzt“ und unter „3 Plantae … Bryophytina, 3 Wiederum Stände“ und unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel”)
Bauchpilze, Gasteromyceten: Agaricomycotina, deren Basidien und damit auch Basidiosporen bis zur Reife in einer sterilen Schicht (Peridie) eingeschlossen sind und danach erst die Fruchtkörper sich in irgendeiner Weise öffnen, oder auch geschlossen bleiben, wenn sie von Tieren gefressen werden sollen. Damit wird keine Verwandtschaft umschrieben, sondern ein Organisationstyp von Fruchtkörpern. Solche Pilze können epigäisch oder hypogäisch wachsen.
Baumfarne: Cyatheales (Moderne Farne – Restliche Farne – Übrige Farne – Filicopsida – Filicophytina -…)
Baumkorallen: Acropora spp. (Acroporidae – Scleractinia – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria –…)
Baumwachs: Besteht aus einer Harz-Wachs-Mischung, die auch nach dem Auftragen jahrelang bei unterschiedlicher Witterung geschmeidig bleibt, um das Eindringen von Keimen in die Schnittwunde zu verhindern.
Baumwollblau, Methylenblau: Wird fürs Mikroskopieren zum Färben pilzlicher Strukturen verwendet
Baumwolle: Weiche, vielseitige pflanzliche Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze (Gossypium spp.; von vier Arten) gewonnen wird und hauptsächlich aus Cellulose besteht
Bdellovibrio bacteriovorus: Killerbakterium (Delta-Proteobacteria – Gramnegative – Bacteria)
Becheraugen, Becherocellen: Die Photorezeptoren befinden sich in einer becherförmigen Vertiefung, die Richtung, aus der das Licht einfällt, kann damit wahrgenommen werden.
Bedecktsamer, Angiospermen: Magnoliatae (Spermatophytina – Spermatophyta s.str. – Aneurophytales – Progymnospermophytina – Spermatophyta s.l. –…)
Beeren: Botanisch definiert, sind Beeren Früchte, die, ausgenommen des nach außen begrenzenden Häutchens, vollkommen saftig sind; ausgenommen natürlich auch die Samen; folglich sind die beiden inneren Schichten der Frucht, Endo- und Mesocarp, fleischig geworden, das Exokarp häutig.
Beethoven, Ludwig van (1770 – 1827): Komponist und Pianist; wird zu den überragenden Komponisten der Musikgeschichte gezählt.
Befruchtung: Verschmelzung der Protoplasten (P!) von Gameten oder Gametangien mit unmittelbar anschließender Karyogamie (K!)
Befruchtungsmembran: Dünne Lamelle, die sich nach Kontakt eines Spermiums mit der Eizelle von der Eizelloberfläche abhebt und danach durch Substanzen, die von der Eizelle sezerniert werden, verstärkt wird, damit kein zweites Spermium in die Zygote dringen kann
Beggiatoa: Bildet fadenförmige Kolonien (Filamente, wie bei filamentösen Cyanobakterien) und kann als Kolonie mit ihren weißen Fadenmatten mit bloßem Auge sichtbar sein; die weiße Farbe ist auf den gespeicherten Schwefel zurückzuführen; benutzt [H2S] als Energiequelle (nicht behandelt, Gamma-Proteobacteria)
Behüllt: Viele Viren, auch gramnegative Bakterien, umhüllen sich mit einer Lipiddoppelmembran
Bengalen: Geografische Region im Nordosten des indischen Subkontinents; im heutigen Sprachgebrauch wird darunter meist das bengalische Sprachgebiet verstanden, während die Grenzen der Region nicht klar definiert sind
Benthal: Lebensbereich am, auf dem und im Boden von Gewässern
Benthos: Gesamtheit der über, auf oder im Grund oder im Uferbereich von Gewässern lebenden Organismen
Berglöwen am Mount Kenya: Gemeint sind damit wohl Löwen, die auf ihrer Wanderschaft gelegentlich den Mount Kenya kreuzen.
Bezoesäure: Aromatischer Sechserring mit einer Säuregruppe [–COOH]
Bernhards Einsiedlerkrebs: Pargurus bernhardus (Decapoda – Eumalacostraca - Malacostraca – Crustacea – Thoracopoda – …)
Bernstein: Klarer bis undurchsichtiger, gelber oder gelbbrauner Stein aus fossilem Harz
Beryllium (4Be); besitzt vier Protonen, im Normalfall kommt noch eine gleiche Anzahl von Neutronen hinzu (4Be, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 4)
Besatzdichte (Fischzucht): Die mögliche Dichte der Fische (Besatz) ergibt sich als zehnter Teil des verfügbaren Wasservolumens; abhängig von der Fischart kann aber der Teiler Zehn nach oben und unten variieren.
Beta vulgaris ssp. vulgaris: Zuckerrüben (Amaranthaceae – Caryophyllineae – Cayophyllales – Superasteridae – Eudicotyle –…)
β-Faltblatt (Proteine): Sekundärstruktur von Proteinen, bei der die Polypeptidketten flächenhaft wie eine Ziehharmonika und nicht schraubig, wie bei der Alpha-Helix, angeordnet sind.
Betacoronavirus: Gattung der Coronaviridae, zu der der Menschheit ärgste Pathogene gehören (Behüllte ss (+)-RNA-Viren – ss (+)-RNA-Viren – RNA-Viren – Viren – Bacteria); (Abbildung unter “ 1 Bacteria … Coronaviridae, 2 Covid-19 Virus”)
Betula: Birken (Betulaceae – Fagales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae – Rosidae –…)
Beuteltiere: Marsupialia (Theria – Theriiformes – Holotheria – Mammalia – Cynodontia –…)
Biberschwanzdachziegel: Flacher, an der Unterkante oft halbrund geformter Dachziegel
Bica: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Bicosoecida
Bicosoeca: Bicosoecida (Straminipila – „Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Bicosoecida, 1 Tüten“)
Biddulphia reticulata: (Pennales – Bacillariophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola” –…); (Abbildung unter “Chromalveolata … Bacillariophyceae, 2 Schachtelig”)
Bidirektioneller Transport (Hyphen): In Hyphen sind generell zwei Transportrichtungen verwirklicht. Zum einen muss, um das Spitzenwachstum zu fördern, der Protoplast mit Hilfe von Vakuolen nach vorne gedrückt werden, um Vesikel mit Enzymen und Baustoffen für ihr Wachstum zu befördern und zum anderen, werden von der aufnahmeaktiven Spitzenregion Substanzen nach hinten geliefert, um weniger gut versorgte Hyphen mit essenziellen Bau- und Nährstoffen zu bedienen.
Biegestabilität, Röhrenstabilität: Bewirkt Stabilität gegen Verbiegen, werden dabei doch die verfestigenden Elemente an den Rand verlegt; im Gegensatz zur Zugstabilität, bei der die festigenden Elemente im Zentrum angeordnet sind. Auch Statiker berücksichtigen diese Prinzipien.
Bienen: Apis spp. (Apidae – Aculeata – Apocrita – Hymenoptera – Holometabola –…)
Bienen-Crithidie: Crithidia mellificae (Kinetoplastea – Euglenozoa – Discoba – Excavata – Eukarya)
Bier: In allgemeiner Bedeutung ein aus Getreidekörnern hergestelltes alkoholisches Getränk; heute wird dazu Weizen-, Gerste-, oder gelegentlich Roggenmalz verwendet, die Gärung mit Saccharomyces cerevisiae in Gang gesetzt und mit Hopfen zur Haltbarmachung versetzt; nach dem Bayerischen Reinheitsgebot (für Deutschland später übernommen) dürfen seit 1516 dafür nur Malz, Wasser, Hopfen und Hefe verwendet werden.
Bierhefe, Bäckerhefe, Weinhefe: Saccharomyces cerevisiae (Saccharomycetaceae – Saccharomycotina – Ascomycota – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze –…)
Bierwürze: Aus geschrotetem Malz gewonnene zuckerhaltige Flüssigkeit
Biflagellat: Mit zwei Flagellen
Biglobulärer Spindelpolkörper: Spindelpolkörper (SPB) können je nach Verwandtschaft unterschiedliche Formen aufweisen: ein biglobulärer SPB zeigt sich während der Interphase des Kerns als hantelförmige Gestalt, aufgebaut aus zwei kugelförmigen, mit einem Band verbundenen Strukturen; (Abbildung unter "5.2 Basidiomycota, 4 Besondere Helfer")
Bikonkav: beidseits nach innen gewölbt
Bikonvex: beidseits nach außen gewölbt
Bilateralsymmetrisch: Spiegelbildsymmetrisch
Bilateria: Spiegelbildsymmetrische (Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Bimsstein: Hellgraues, schaumig-poröses vulkanisches Gestein
Bindegewebe: Gewebe, das alle anderen Gewebearten im Körper verbindet, trennt und stützt
Bindehaut (Augen): Besteht aus mehreren Zellschichten und überzieht die hintere, dem Augapfel zugewandte Fläche der Augenlider und die Vorderseite des Augapfels, nicht aber die Cornea; dieser Schleimhautüberzug wirkt wie ein weiches Wischtuch und verteilt beim Lidschlag die Tränenflüssigkeit auf der Hornhaut des Auges
Binnenfach (Polypen): Tasche zwischen zwei gleichzeitig als Paar gebildeten Mesenterien, die enger stehen als benachbarte Mesenterien
Binsen: Juncaceae (Juncineae – Poales – Commelinanae – Liliidae – Dicotyle s.l. –…)
Binomen: Zweiteiliger, wissenschaftlicher Name einer jeden Art, der aus der Kombination von Gattungsnamenund Epitheton besteht.
Bioaktive Substanzen i. w. S.: Substanzen, die auf andere Organismen eine wie auch immer geartete Wirkung zeigen
Biofilme: Dünne, meist geschlossene Schichten aus verschiedenen Mikroorganismen
Biolumineszenz: Emission kalten, sichtbaren Lichts eines Lebewesens (Abbildung unter "1 Bacteria … Quorum Sensing, 5 Vibrio fisheri")
Bionten: Allgemeine Bezeichnung für Lebewesen
Biosynthese: Molekülsynthese durch Organismen
Biotin, Cobalamine: Vitamin B12-Gruppe
Biotroph: Sich von lebendem Gewebe ernährend, es dabei nicht abtötend
Bipartites Genom: Genom aus zwei separaten Teilen
Bipolare Keimung: Keimung an zwei Seiten, aus zwei Polen
Bipolare Neuronen: Nervenzellen mit zwei getrennt voneinander abgehenden Fortsätzen. Sie haben somit nur einen Dendriten und ein Axon
Biradiär, bisymmetrisch: Durch einen Organismus, ein Organ, lassen sich zwei Siegelbildebenen legen
Bisymmetrisch, biradiär: Durch einen Organismus, ein Organ, lassen sich zwei Siegelbildebenen legen
Bitorulates Spiculum (Schwämme): Silicat-Mikrospiculum mit feinzackigen Schirmchen an beiden Enden eines durchgehenden Stiels; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Heteroscleromorpha, 1 Heterogen“)
Bittermandelstoff: [HCN], Blausäure
Bitunicate Asci (Pezizomycotina): Die Auswand besteht aus zwei sich funktionell unterscheidenden Schichten, aus Exo- und Endoascus; (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Inoperculate Ascomycota, 1 Einfallsreich“)
Bivalente Kationen: Zweifach positiv geladene Ionen, z. B. Ca++, Mg++
Blättchen (Moose): Ein blattartiges, flächiges Organ, das äußerlich einem Blatt der Gefäßpflanzen (Tracheophyta) ähnelt, jedoch sich davon im Bau grundlegend unterscheidet; deshalb wird bei Moosen lediglich von Blättchen und nicht von Blatt gesprochen.
Blättchenlamellen (Polytrichopsida): Längsverlaufende fotosynthetisch aktive Lamellen, um die Fotosyntheskapazität zu erhöhen; (Abbildung unter „3 Plantae … Bryophytina, 6 Rippen und Bahnen“ und unter „3 Plantae …Polytrichopsida, 1 Hoch hinaus“)
Blättchenrippen, Blättchennerven (Laubmoose i.e.S.): Auf der Blättchenunterseite längsverlaufende, verdickte Erhebungen
Blastische Zellbildung (Fungi): Bildung von Konidien, deren Form (rundlich, ellipsoid, etc.) von der Hyphenzellform abweicht; im Gegensatz zur thallischen Zellbildung, bei der die Hyphenzellform an den Konidien weitgehend erhalten bleibt. (Abbildung unter "5.2 Basidiomycota, 1 Zellwandprobleme")
Blastocladia: Blasenzweigler (Blastocladiomycotina – Chytridiomycota – Begeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta –…)
Blastocladiella emersonii: Blastocladiomycotina (Chytridiomycota – Begeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta – Eukarya); (Abbildung unter „5 Fungi … Blastocladiomycotina, 1 In ihrer Weise einzigartig“)
Blastocoel, Primäre Leibeshöhle: Flüssigkeitsgefüllter Hohlraum, der während der frühen Embryonalentwicklung in der Blastula entsteht und im Gastula-Stadium zwischen Entoderm und Ektoderm zu liegen kommt
Blastoderm: Begrenzende Zellschicht der Blastula
Blastoporus: Öffnung der Blastula, die im Zuge der Gastrulation entsteht; eigentlich Öffnung der Gastrula
Blastostyl: Polypen ohne Mund-After-Öffnung, und ohne Tentakel, deren Aufgabe es ist, Medusen zu bilden
Blastula: Zunächst einzellschichtiges Hohlkugelstadium während der Ontogenese von Animalia; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Demospongiae, 1 Der Schwämme Mehrzahl“)
Blatt (Tracheophyta): Pflanzenorgan für Fotosynthese zur Versorgung der Pflanze mit Energie und für Versorgung der Pflanze mit Wasser (und Nährionen) durch Transpiration.
Blattadern: Blattflächen durchziehende Leitbündel der Pflanze, die sich oberseits durch leichte Vertiefungen, unterseits durch Hervortreten zeigen
Blattläuse: Aphidina (Sternorrhyncha – Hemiptera – Acercaria – Neoptera – Pterygota –…)
Blattrhachis: Mittlere Achse von gefiederten Blättern; sind Blätter mehrfach gefiedert, unterscheidet man Rhachiden 1., 2. und dritter Ordnung
Blattrippe, eigentlich Blättchenrippe (Bryophyta): Etwas hervorgehobener, längsverlaufender Mittelbereich eines Blättchens
Blaualgen: Cyanobacteria (Bacteria)
Blaualgengleiten: Als Schleimrutscherei wurde diese Bewegung schon oftmals bezeichnet, nahm man doch an, an der Vorderseite ausgeschiedener Schleim würde den Faden nach vorne drücken. Doch ist der Mechanismus noch nicht aufgeklärt; ob Mikrofibrillen im Schleim (wohl verbunden mit den Zellen) eine Rolle dabei spielen wird diskutiert; auch die schwingende Bewegung mancher Arten mit freistehenden Fäden ist noch nicht verstanden
Blaue Koralle: Heliopora coerulea (Helioporidae – Der Scleralcyonacea Rest – Scleralccyoacea s. l. – Octocorallia – Anthozoa – …); (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Helioporidae, 1 Immer höher hinauf“)
Blaue Qualle, Kornblumenqualle: Cyanea lamarckii (Cyanidae; nicht separat behandelt – Discomedusae – Scyphozoa – Medusozoa – Cnidaria –…)
Blaugrüne Algen: Glaucophyta (Plantae – Eukarya)
Blaugrüne Algen: Glaucocystis (Glaucocystaceae – Glaucocystales – Glaucophyceae – Glaucophyta); etwa ein Dutzend Arten; (Abbildung unter „3 Plantae … Glaucophyta, 1 Blaugrüne Algen“)
Blaukraut, Rotkohl: Brassica oleracea convar. capitata var. rubra (Abbildung unter "1 Bacteria, 6 Zum Innehalten")
siehe
Blauquallen: Cyanidae (Discomedusae – Scyphozoa – Medusozoa – Cnidaria – Amimalia –…)
Blei (82Pb) besitzt 82 Protonen; 125 Neutronen kommen in der Regel noch hinzu; (82Pb, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 82)
Blepharisma japonicum (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Ciliata, 12 Schier ohne Grenzen“)
Blütenachse: Der mehr oder weniger gestreckte Bereich, an denen die Blüteorgane ansitzen
Blütenkelch: Äußerer, meist grün gefärbter Blütenblattkreis
Blütenkrone: Innerer, meist auffällig gefärbter Blütenblattkreis
Blütenstaub, Pollen: Mehlartige oder verklebte Masse von haploiden Pollenkörnern in Staubblättern von Samenpflanzen.
Blumenkohl, Karviol: Brassica oleracea var. botrytis (Abbildung unter "1 Bacteria, 6 Zum Innehalten")
siehe
Blumenkohlquallen: Rhizostoma octopus (Rhizostomidae; nicht separat behandelt – Discomedusae – Scyphomedusae – Medusozoa – Cnidaria –…)
Blumenkohlquallen: Rhizstoma pulmo (Rhizostomidae; nicht separat behandelt – Discomedusae – Scyphomedusae – Medusozoa – Cnidaria –…); (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Discomedusae, 7 Blumenkohlquallen“)
Blumentiere: Anthozoa (Cnidaria – Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Blutfluss, Blutungssaft (Bäume, Sträucher): Saftausscheidung süßen Saftes nach einer Verletzung von Phloem oder Xylem
Blutkapillaren: Feinste Verästelungen der Arterien und Venen, verbinden arterielles und venöses Gefäßsystem.
Blutmilchpilz: Lycogala epidendrum (Liceales – Myxogastromycetidae – Myxogastria – Amoebozoobionta – Amoebozoa –…); (Abbildung unter „Amoebozoa … Liceales,1 Ziemlich schwer zu fassen“)
Blutplasma: Flüssiger, zellfreier Anteil des Bluts, das zu 90% aus Wasser und zu 10% aus gellösten Substanzen (Nährstofe, Proteine, Elekrolyte, Abbauprodukte, Hormone) besteht
Blutserum: Gelbliche zellfreie Blutflüssigkeit, die nach Entfernung der Blutzellen (Blutkörperchen und Thrombozyten) und der Gerinnungsfaktoren zurückbleibt
Blutungssaft, Blutfluss (Bäume, Sträucher): Ausscheidung süßen Saftes nach einer Verletzung von Phloem oder Xylem
Bockshorn-Klee: Trigonella caerulea (Faboideae – Fabaceae – Fabales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae – …)
Boda: Bezeichnung für einen hypothetischen Vorfahren der Kinetoplastea und Schwester von Lena; wohl heute noch als Bodo lebend
Bodo: Kinetoplastea (Euglenozoa – Discoba – Excavata – Eukarya)
Bohrschwämme: Cliona spp. (Clionaida; nicht separat behandelt – Heteroscleromorpha – Silicea s. s. – Porifera – Animalia – …); (Abbildung unter “4.1 Porifera, Heteroscleromorpha, 1 Heterogen“)
Bongrek: Fermentierte Kokosnüsse
Booster-Impfung: Auffrischungsimpfung
Bor (5B) besitzt 5 Protonen und meist noch 5 Neutronen¸(5B, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 5); Bor: Wird als Borsäure [H3BO3] aus Gestein freigesetzt; aufgenommen wird es als [B(OH)3]
Boreal: (Vegetations)zone auf der nördlichen Erdhalbkugel, etwa zwischen 50. und 70. Breitengrad
Borke: Äußerste, tertiär entstandene Abschlussschicht an Bäumen; Korkschichten trennen, um entstandene Risse zum lebenden Gewebe hin wieder abzudichten, Teile des Bastes ab, die danach absterben und artabhängig in unterschiedlichen Formen abblättern; sekundäres Abschlussgewebe ist Rinde; primäres die Epidermis.
Borrelia burgdorferi (Spirochaeta): Gramnegatives Bakterium. Erreger der Lyme-Borrelliose bei Menschen und Hunden. Zum Infektionszyklus des Erregers gehören zwei Wirte: Schildzecken (Ixodidae der Gattung Ixodes und kleine Säugetiere, sehr selten Pferdebremsen und Stechmücken). Beim Menschen endet ihre Infektionskette
Borrelliose, Lyme-Borrelliose: In drei Stadien verläuft die Erkrankung, wobei verschiedene Organe in jeweils verschiedenen Stadien und Ausprägungen betroffen sein können, speziell die Haut (Wanderrötungen), das Nervensystem und Gelenke. Tritt eine Wanderröte auf, ist umgehend mit Antibiotika zu behandeln. Chronische Befälle beeinträchtigen den Körper oft bis zum Lebensende
Botanik: Wissenschaft bezüglich Pflanzen
Bothrosom, Sagenogenetosom (Labyrinthulomycetes): Ein in das Plasmalemma integriertes Organell, das einen Pfropf bildet zwischen dem in der Zelle liegenden Endoplasma und außerhalb der Zelle liegendem nach außen hin mit Plasmalemma abgegrenztem Ektoplasma; (Abbildung unter "Chromalveolata ... Labyrinthulomycetes, 1 Labyrinth")
Botox, Botulinumtoxin: Botox, Botulinumtoxin: Ein Neurotoxin, wird von verschiedenen Stämmen von Clostridium botulinum, C. butyricum, Clostridum baratii, sowie C. argentinense gebildet und ausgeschieden. Botulinumtoxin ist für Lebewesen, wie auch für Menschen, ein tödliches Gift. Die Verwendung in der kosmetischen Medizin zur vorübergehenden Abschwächung von Falten (Wirkungsdauer 3–6 Monate) ist in Deutschland seit 1993 zugelassen. Es besteht aber das Risiko gravierender Nervenschäden ohne medizinische Notwendigkeit für einen solchen Eingriff.
Botrydium: Blasenalge (Botrydiales; nicht separat behandelt; Xanthophyceae – Chromophyta – Straminipila – “Wimpeola” –…); (Abbildung und unter „7 Chromalveolata … Xanthophyceae, 1 Der Unterschied“)
Bovini: Rinder (Boodontia – Bovidae – Pecora – Ruminantia – Cetruminantia –…)
Braarudosphaera: Prymnesiophyceae; nicht separat behandelt (Haptophyta – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter “7 Chromalveolata … Haptophyta, 2 Damals schon”)
Brachiopoda: Armfüßer (Lophophorata – Spiralia – Protostomia – Bilateria – Animalia –…)
Brackwasser: In Mündungsgebieten und in Strandseen sich bildendes Gemisch aus Salz- und Süßwasser
Bradykinin: Oligopeptid aus 9 Aminosäuren
Bradyzoiten (Coccidia): eher stationäre, langsam sich teilende Merozoiten
Brassica: Kohl-Gattung (Brassicaceae – Brassicales – Malvanae – Rosidae – Superrosidae –…)
Brassica oleracea (Kohl): Brassicaceae, Kreuzblütler (Brassicales – Malvanae – Rosidae – Superrosidae – Eudicotyle –…); (Abbildung unter "1 Bacteria, 6 Zum Innehalten")
siehe
Brassicaceae: Kohlgewächse (Brassicales – Malvanae – Rosidae – Superrosidae – Eudicotyle –…)
Braunalgen, Phaeophyceae (Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya)
Bredouille: Schwierigkeiten, Bedrängnis, Klemme
Bremsen, Pferdebremsen: Tabanus sudeticus (Tabanindae – Orthorrhapha – Brachycera – Diptera – Antiliophora –…)
Brennessel: Urtica spp. (Urticaceae – Rosales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae – Rosidae –…)
Brevier: tägliches kirchliches Stundengebet
Brevitoxin: Dinoflagellaten-Gift, von verschiedenen Karenia-Arten produziert
Brokkoli: Brassica oleracea var. italica
Bromiertes Methan (Phaeophyceae): Bromoform, Dibromochloromethan, Dibromomethan; die geschätzte jährliche Menge davon, die von Algen (hauptsächlich von Braunalgen) in die Atmosphäre entlassen wird, legt bei 104 Tonnen.
Bromoform: [HC(Br)3] (Abbildung unter und unter „7 Chromophyta … Phaeophyceae, 4 Was sie heute auszeichnet“)
Bronchiolen: Kleinste Äste des Bronchialsystems, der Lungenäste als Teil der unteren Atemwege; weisen keine Knorpel und keine schleimartigen Drüsen mehr auf
Bronze: Legierung aus etwa 60% Kupfer und etwa 40% Zinn
Brucella: Brucellen (Alpha-Proteobacteria – Gramnegative – Bacteria); stäbchenförmige Bakterien, die hauptsächlich im Urogenitalsystem von Rindern, Schweinen und Schafen vorkommen; können auf Menschen übertragen werden. Verursacher der Brucellose: Undulierendes Fieber
Bruchblättchen: Abgebrochene Blättchen als asexuelle Propagulen des Bruchblattmooses
Bruchblattmoos: Dicranodontium denudatum (Dicranales – Bryopsida – Bryophytina – Bryophyta – Thallophyta –…); (Abbildung unter „3 Plantae … Dicranales, 2 Samstag darauf“)
Brückenbindung: Intermolekulare Anziehungskraft zwischen einem gebundenen Atom und einem freien Elektronenpaar eines Atoms, das sich an einem nahegelegenen Molekül befindet.
Brutpflege (im weitesten Sinn): Jungtieren zumindest Schutz geben
Brutbecher: Becher-, schüsselförmige Struktur, in der Brutkörper stehen; (Abbildung unter „3 Plantae … Marchantiopsida, 10 Spritzbecher“ und unter „3 Plantae – Marchantiopsida, 11 Und anno dazumal“)
Brutkörper: Mehrzellige, meist wenig differenzierte, vegetative Organe, die ungeschlechtlicher Fortpflanzung dienen; (Abbildung unter „3 Plantae … Marchantiopsida, 10 Spritzbecher“)
Brya: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Bryophyta
Bryla: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Bryophyta
Bryologen: Experten, die sich mit Moosen beschäftigen
Bryophyta: Laubmoose i.w.S. (Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta – Plantae – Eukarya)
Bryopsidales: Moosalgenartige (Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya)
Bryopsis plumosa: Flaumige Moosalge (Bryopsidaceae – Bryopsidales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae –…); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Bryopsidaceae, 2 Einfach organisiert“)
Bryopsis vestita: Bekleidete Moosalge (Bryopsidaceae – Bryopsidales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae –…); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Bryopsidaceae, 2 Einfach organisiert“)
Buchsbaumzünsler: Cydalima perspectabilis (Crambidae – Pyraloidea – Ditrysia s.s. – Ditrysia s.l. – Glossata – …)
Buchstabentrios: Den 21 Aminosäuren entsprechen spezielle Dreibuchstaben-Codes, die auf der DNA und folglich auf der mRNA festgelegt sind, z. B. CAA und CAG für Glutamin oder GGA und GGU für Glycin
Bulbillen: Kleine, kaum oder undifferenzierte, vegetative, also asexuelle, Vermehrungsorgane bei Pflanzen und Pilzen
Bunodeopsis spp. (Actinaria – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…)
Burkholderia: gelegentlich als Endosymbionten in Pilzhyphen gefunden (nicht behandelt; Beta-Proteobacteria)
Bushmeat: Fleisch von wilden Tieren, die im Regenwald oder in den Savannen von Afrika und Südamerika gejagt werden.
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Aktualisiert am 21. Februar 2026
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