U

U: Abkürzung für die Nucleobase Uracil: Eine monozyklische, eine Pyrimidin-Base (Buchstabencode der RNA); (Abbildung unter „Grundlegendes, 5 Unterseeisch“)

Ubiquariae-Reihe: Eine angenommene Entwicklungsreihe von hypogäischen Pezizales aus apothecienartigen, epigäischen Vorfahren, bei denen über den ganzen Außenbereich noch Öffnungen zu erkennen sind, die andeuten, sie seien aus Apothecien entstanden, die sich unregelmäßig über die ganze Fläche eingewölbt hatten.

Ubichinon: Co-Enzym Q: An der oxidativen Phosphorylierung beteiligtes Co-Enzym; wesentlich für die Gewinnung von ATP

Ubiquitär: überall vorkommend

Ultrastruktur: Merkmale, die nur mit Elektronenmikroskopen [Durchlicht- oder Auflichtelektronenmikroskop (Transmissionselektronenmikroskop oder Rasterelektronenmikroskop, TEM oder REM)] erkannt werden können

Ulvophyceae: Meersalatalgen (Chlorophyta – Plantae – Eukarya)

Umbilicaria: Nabelflechten (Umbilicariales – Lecanoromycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota –…)

Umbrella (Quallen): Schirm

Umwelt-DNA, Environmental DNA, eDNA: Bezieht sich auf genetische Spuren, die Organsimen hinterlassen, ohne davon Konkretes (Zelle, etc.) finden zu können

Unbegeißelte Chitinpilze (Fungi – Opisthokonta – Eukarya)

Unbehüllt: Viele Viren, auch gramnegative Bakterien, umhüllen sich mit einer Lipiddoppelmembran, doch diese fehlt Unbehüllten

Umbrella (Nesseltiere): Schirm der Quallen

Umfallkrankheit, Schwarzbeinigkeit der Kohlkeimlinge: Befällt vor allem Sämlinge. Wurzeln und Stengel werden dunkel und faulen. Danach kippen die Sämlinge und sterben ab; Verursacher Olpidium brassicae. (Abbildung unter 5 Fungi ... Spizellomycetales, 2 Wahlfreiheit")

Unechte Feuerkorallen: Millepora spp. (Milleporidae; nicht separat behandelt – Capitata – Anthoathecata – Leptolina – Hydrozoa –…)

Ungeschlechtliche Fortpflanzung (Eukarya): Beruht grundsätzlich nur auf mitotisch entstandenen Zellen, Zellkomplexen, Gewebeteilen, Organen oder Jungorganismen

Uniflagellat: Mit nur einem Flagellum, Geißel

Unilaterale Furchung: Die Durchschnürung der Zellen erfolgt von einer Seite

Unipolare Immigration: Nur an einer Stelle wandern Zellen der Blastula in ihren Hohlraum

Uniseriat: nur ein Faden (nur ein Trichom)

Unitunicate Asci (Pezizomycotina): Obwohl die Ascuswand, elektronenmikroskopisch (TEM) betrachtet, geschichtet erscheinen kann, bilden diese Schichten zusammen eine funktionelle Einheit; (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Inoperculate Ascomycota“)

Unkraut: Bezeichnung für Pflanzen, die unerwünscht an von Menschen bereiteten Orten

Unterabteilung (der Organismen): Hierarchische Ebene zwischen Klasse und Abteilung

Unterdevon-Zeit: vor etwa 416 – 397 Millionen Jahren

Unterfamilie (der Organismen): Hierarchische Ebene zwischen Tribus und Familie

Untergärig (Bier): Dabei sinken die Hefekolonien nach dem Brauvorgang zu Boden; Hefen gären dabei bei Temperaturen von 8 – 14 °C

Unterkarbon-, Mississisppian-Zeit: vor 359 – 318 Millionen Jahren

Unterklasse (der Organismen): Hierarchische Ebene zwischen Ordnung und Klasse

Uracil: Eine monozyklische, eine Pyrimidin-Base; fünfte Base (abgekürzt U) der Nucleinsäuren kommt nur in m-, r- und tRNAs anstelle von Thymin vor. Sie kann sich nur mit Adenin paaren; (Abbildung unter „Grundlegendes, 5 Unterseeisch“)

Urämisch (Urämie): Ansammlung von Harnstoff im Blut

Uran (92U) besitzt 92 Protonen; 142, 143 oder 146 Neutronen kommen noch hinzu; (82Pb, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 92)

Urban: städtisch

Urease: Harnstoff spaltendes Enzym

Urey (Harold Clayton Urey): Amerikanischer Chemiker; 1893-1981

Uridinnucleotid: Nucleotidtriphosphat aus Ribose und Uridin

Urknall, Big Bang, Singualrität: Einmaliges Ereignis, das die Weltentstehung mit einem Energieausbruch in Gang setzte

Urmund: Öffnung der Gastrula, die nach Einstülpung der Blastula im Zuge der Gastrulation entstanden ist

Uronsäuren: Carbonsäuren, die formal durch Oxidation der primären Hydroxygruppe von Monosacchariden [–CH2OH] zur Carboxygruppe [–COOH] entstanden sind.

USDA: United States Department of Agriculture (Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten

Ustilaginomycotina, Brandpilzverwandte: Basidiomycota (Dikaryota – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta – Eukarya)

Uterus, Gebärmutter: Dickwandiges, muskulöses Hohlorgan

UTP: Uridintriphosphat

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V

Vakuolär: In/mit Vakuolen

Vakuole: Von Lipiddoppelmembran abgegrenzter Raum der Zelle

Vakuolisierung: Zellen werden schrittweise mit internen Saftvakuolen versehen

Valin: Aminosäure; (Abbildung unter „Grundlegendes, 1 Das Experiment“)

Valven, Kapselzellen, (Myxosporidia): Polkapseln umschließende Zellen

Varicella zoster Virus: Varicellovirus humanalpha 3 (Herpesviridae – Herkömmlich transkribierende Doppelstrang-DNA-Viren – Doppelstrang-DNA-Viren – DNA-Viren – Viren – Bacteria)

Variola vera oder Variola virus: Menschenpocken: Orthopoxvirus variolae

Varroamilbe: Varroa destructor (Acari – Apulmonata – Lipoctena – Arachnida – Euchelicerata –…)

Veilchenschnecken: Janthina janthina (Janthinidae; nicht separat behandelt – Caenogastropoda – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia –…)

Vektor (Organismen): Transporteur, Überträger, Ausbreiter

Velarium (Cubozoa, Cnidaria): Bildung der Subumbrella; ist von gastrovaskularen, also von entodermal ausgekleideten Kanälen durchzogen; unterscheidet sich damit grundlegend vom Velum der übrigen Medusoza, das lediglich aus einer Ektodermfalte unter Beteiligung der Mesogloea besteht

Velella velella: Segelqualle (Porpididae; nicht separat behandelt – Capitata – Anthoatecata – Leptolina – Hydrozoa –…); (Abbildung unter “4.2.1 Medusozoa … Capitata, 4 Flotille”)

Velum (Cnidaria): Bildung der Subumbrella; besteht lediglich aus einer Ektodermfalte unter Beteiligung der Mesogloea

Vendobionten (†): Bezeichnung für eine Organismengruppe riesenwüchsiger Einzeller im Erdzeitalter des Ediacariums, die den Großteil der Ediacaria-Fossilfauna ausmachen soll

Ventral: am Bauch, bauchseits

Venturia inaequalis: Apfelschorf (Venturiaceae; nicht separat behandelt – Venturiales – Dothidiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota -…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Venturiales, 1 Geschenkt“)

Venusfächer: Gorgonia flabellum (Gorgoniidae – Malacalcyonacea – Octocorallia – Anthozoa – Cnidaria –…); (Abbildung unter 4.2 Cnidaria … Gorgoniidae, 1 Ordentlich“)

Venusgürtel: Cestus veneris (Cestidae; nicht separat behandelt – Tentaculata – Ctenophora – Animalia – Opisthokonta –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Ctenophora, 6 Verlorene Vielfalt“)

Veratrum album: Weißer Germer (Melanthiaceae – Liliales – Liliidae – Dicotyle s.l. – Magnoliatae -…)

Verdauungspolypen: Dactylozoide der Staatsquallen

Verdauungsvakuolen, Verdauungsvesikel: Mikrobenumschließende Vesikel, entstanden aus Zellmembraneinstülpungen

Veretillum cynomorium, Gelbe Seefeder: (Veretillidae – Pennatulacea – Scleralcyonacea s. l. – Octocorallia – Anthozoa – …); (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Veretillidae, 1 Gelb und dann doch nur rosa“)

Vergrößerung der reproduktiven Oberfläche (Fungi): Ein entscheidendes evolutives Prinzip. Man stelle sich zunächst einmal eine ebene Fläche als Hymenium vor, erhebe sie dann gedanklich zu einer Halbkugel, so lässt sich, auch ohne große Berechnung, schließen, die konvexe Oberfläche einer Halbkugel ist größer als die Ebene gleicher Grundfläche (gilt in gleicher Weise, wird die Ebene zum Becher vertieft); jede Erhebung, jede Vertiefung  auf der Halbkugel wird die Oberfläche des geometrischen Körpers erhöhen und damit auch die Gesamtfläche des Hymeniums, wenn Hügel und Tal damit  be-/ausgekleidet sind. Wenn einmal als Mycel ein Platz im Substrat oder als Fruchtkörper auf dem Substrat ergattert worden ist, lohnt deshalb es sich evolutiv, diesen so umfangreich wie möglich auszunutzen, um letztlich windverbreitete Sporen (auch wenn sie zuächst abgeschossen werden) in größtmöglicher Zahl zu bilden und abzuschießen. Bei Windverbreitung ist nämlich, um möglichst erfolgreich zu sein (fit zu sein), die Anzahl der Propagulen mitentscheidend.

Verlandungszone: Verlandung ist ein natürlicher Prozess, bei dem Gewässer wie Seen oder Küstenabschnitte durch die Ablagerung von Sedimenten und organischem Material allmählich aufgeschüttet und schließlich zu Land werden. Die Wasserflächen werden immer kleiner, Ränder immer seichter und schließlich trocken, so dass Pflanzen diese Flächen besiedeln können.

Verongida (Myxospongiae – Demospongiae – Silicea s.s. – Porifera – Animalia –…)

Verrucaria: Warzenflechte (Verrucariales; nicht separat behandelt – Chaetothyriomycetidae – Eurotiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota –…); (Abbildung unter “5.1 Ascomycota, 1 Auch hier wieder Flechten”)

Verrucariales: Warzenflechten (Chaetothyriomycetidae – Eurotiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…)

Vertikaler Transport: Ein in Samen oder Früchte gelangtes Pathogen wird damit weiterverbreitet, somit von Generation zu Generation; dies macht dem Pathogen eine Neuinfektion der Pflanze unnötig

Vesikel (generell): Kleine, abgegliederte, rundliche Behälter oder Bläschen mit dünnster oder fehlender Zellwand.

Vesikel (in Aktinorhizen): Bläschenförmig aufgetriebene Zellen von Frankia in Wurzelzellen; sie liegen nicht frei im Cytoplasma, sondern sind, zumindest solang die beherbergende Zelle lebt, noch mit  Wirtszellplasmalemma umgeben; sicher auch danach noch mit dünnen von der Wirtszelle geformten Zellwandschichten. (Abbildung unter „Eukarya, 6 Infrastruktur“)

Vesikel (Arbuskuläre Mykorrhiza): Reservestoff-, Lipidbehälter; (Abbildung unter „5 Fungi … Glomeromycota, 4 Interna“)

Vesikel (Zellvesikel): Kleine, abgegliederte, rundliche, doppelmembranumhüllte Behälter.

Vesikulär-Arbuskuläre Mykorrhiza: Veralteter Begriff für Arbuskuläre Mykorrhiza; der Begriff Arbuskuläre Mykorrhiza berücksichtigt, dass nicht wenige Glomeromycota nur Arbuskel und keine Vesikel in den Wurzeln bilden.

Vibrio cholerae: Kommaförmig gekrümmtes, mit einzelner Geißel bewegliches, fakultativ aerobes, besonders in verschmutztem Wasser lebendes Bakterium

Vibrio fisheri (heute Aliivibrio fisheri): Leuchtbakterium (Vibrionaceae – Gamma-Proteobacteria – Gramnegative – Bacteria)

Viererzucker: Ein Zucker aus vier C-Atomen

Vif: lebhaft, agil, voller Tatendrang

Viola cheiranthifolia, Teide-Veilchen: Violaceae (Malpighiales – MaCelOx-Verwandtschaft – Rosanae – Rosidae – Superrosidae– …) Kommt nur auf dem Teide zwischen 2100 und 2800 m Höhe vor; „jeder Berg“ so sagte einmal ein bekannter Botaniker „der auf sich etwas hält, besitzt sein eigenes Veilchen“.

Virämische Phase: Wenn infektiöse Partikel das Blut bevölkern

Viren: (Viren – Bacteria)

Virenfabriken: Spezielle, gut abgegrenzte Bereiche in Wirtszellen, in denen der Viren Synthese und Zusammenbau erfolgt

-viridae: Familiencharakterisierende Endung von Viren

Virion: Eine andere Bezeichnung für Virus

Virologe: Erforscher von Viren

Virologie: Wissenschaft bezüglich Viren

Virus like particles, VLP: Viren ähnelnde, nicht-infektiöse Moleküle ohne Genmaterial; VLPs sind dennoch oftmals nicht leer, sondern können – etwa zur Stabilisierung – unspezifische Nukleinsäuren oder nicht funktionelle DNA bzw. RNA mit den jeweiligen Erkennungssequenzen enthalten. In größeren VLPs können gezielt Proteine verpackt werden.

Visage: Gesicht

Viskosität: Zähflüssigkeit oder Zähigkeit von Flüssigkeiten. Sie resultiert zu einem Teil aus den Anziehungskräften zwischen den Teilchen der Flüssigkeit; je niedriger die Viskosität, desto flüssiger die Substanz.

Vitamin A: Fettlösliche Verbindungen, die die biologische Aktivität des Retinols entfalten und sich von den Carotinoiden ableiten; ist für alle Wirbeltiere essentiell (lebensnotwendig) und für Sehvorgang, Fortpflanzung und Embryonalentwicklung, Zell- und Gewebedifferenzirung und Immunfunktion von Bedeutung. (Abbildung unter „2 Archaea … Euryarchaeota, 3 Versalzen“)

Vitamin B: Bezeichnung für eine Vitamingruppe, in der acht wasserlösliche Vitamine  zusammengefasst sind, die alle als Vorstufen für Coenzyme dienen. Es sind chemisch und pharmakologisch völlig verschiedene Substanzen. Vitamine der B-Gruppe stellen deshalb keine einheitliche Gruppe dar. Die Nummerierung ist nicht durchgehend, weil sich bei vielen Substanzen, die ursprünglich als Vitamine galten, der Vitamincharakter nicht bestätigen ließ.

Vitamin B5: Pantothensäure; (Abbildung unter „Grundlegendes, 1 Das Experiment“ und unter „Eukarya, 14 Energieeffizienz“)

Vitamin B6: Pyridoxin; (Abbildung unter „Grundlegendes, 1 Das Experiment“)

Vitamin C, Ascorbinsäure: Beteiligt an vielen Stoffwechselreaktionen, unter anderem am Aufbau von Bindegewebe, Knochen, Knorpeln und Zahnfleisch. Es gilt als Antioxidans und schützt so vor Zellschäden.

Vitamin K: Stärkt Knochen und schützt vor Blutungen. Der Körper muss es über die Nahrung aufnehmen, weil er es nicht selbst produzieren kann.

Vitis vinifera, Weinrebe (Vitaceae; nicht separat behandelt – Vitales – Rosidae – Superrosidae – Eudicotyle –…)

Vivipar: Lebendgebärend; bereits entwickelte Larven, oder (junge) Adulte, verlassen das Mutterzoon

Vögel: Aves (Maniraptora – Coelurosauria – Tetanurae – Theropoda – Saurischia – …)

Vogelgrippe: Spezieller Stamm des Infuenza-A-Virus, gekennzeichnet durch bestimmte Ausprägungen des Hämagglutinins und der Neuraminidase, abgekürzt als H5N1

Vollparasiten (Plantae): Schmarotzen auf anderen Pflanzen, nehmen von ihnen Wasser, Nährsalze und Kohlenhydrate; büßen anscheinend als logische Konsequenz das Chlorophyll ein; als ein generelles evolutives Phänomen verlieren Organismen nach und nach Organe, die sie nicht mehr verwenden und nicht mehr brauchen; diese Entwicklung folgt offenbar einem Sparsamkeitsprinzip

Volvox: Kugelalge (Volvocales – Chlorophyta – Plantae – Eukarya)

Vorderer Orient: Erstreckt sich in etwa von der Türkei in den Iran, von Kaukasien bis zur Arabischen Halbinsel; mitunter wird auch Ägypten dazugezählt; die Bezeichnungen Vorderasien, Südwestasien und Naher Osten decken im Großen und Ganzen dasselbe Gebiet ab.

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W

Wabe (Bienenwabe): Ein von Bienen aus Wachs errichtetes Gebilde mit sechseckigen, Zellen, die zur Aufzucht von Larven und zur Lagerung von Honig und Pollen dienen.

Wachse: Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen (also nur aus Kohlenstoff und Wasserstoff und damit hydrophob), das bei über 40oC schmilzt und dann eine Flüssigkeit niedriger Viskosität bildet. Wachse sind nahezu unlöslich in Wasser; können in ihrer chemischen Zusammensetzung und Herkunft sehr unterschiedlich sein, sie werden daher heute durch ihre mechanisch-physikalischen Eigenschaften definiert. Hauptkomponenten dieser natürlichen Stoffgemische sind Ester von Fettsäuren mit langkettigen, aliphatischen, primären Alkoholen.

Wachstumsoptimum: Bedingungen, unter denen Organismen optimales, bestes, Wachstum zeigen, im Gegensatz zum Minimalwachstum, ein „gerade noch“ am unteren Ende der Wachstumsbedingungen und Maximalwachstum, ein „gerade noch“ am oberen Ende

Wanderröte: Ein roter Fleck der Haut wird größer, zum Kreis, der sich vergrößert und somit in die Peripherie wandert; Zeichen einer Borreliose-Infektion.

Warmblüter: Tiere, deren Körpertemperatur weitgehend konstant bleibt

Wasser (chemisch), H2O: [H-O-H], ein geknicktes Molekül

Wasserhaltekapazität, Wasserhaltevermögen: Fähigkeit Wasser aufzunehmen und gegen die Schwerkraft zu halten (Begriff der Bodenkunde)

Wasserstoff: H2: [H–H] ein Molekül aus zwei Atomen Wasserstoff, über eine Einfachbindung verknüpft; Wasserstoff ist das leichteste Element und besitzt nur ein Proton und ein Elektron (1H); (1H, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 1)

Wasserstoffbrückenbindung: Intermolekulare Anziehungskraft zwischen einem gebundenen Wasserstoffatom und einem freien Elektronenpaar eines Atoms, das sich an einem nahegelegenen Molekül befindet.

Wasserstoffperoxid [H2O2]: ein stark oxidierendes Molekül, das sehr leicht ein Sauerstoffradikal ([O] mit einem ungepaarten Elektron) abspalten kann. Dieser Sauerstoff lagert sich an viele Moleküle, besonders an deren Doppelbindungen und verändert die Eigenschaften des betroffenen Moleküls

Wasservögel: Eine verwandtschaftsübergreifende Bezeichnung für überwiegend im Wasser lebende Vögel

Watt (Geographie, Ökologie): Flächen, die zweimal täglich durch Gezeiten überschwemmt werden, auf denen sich kein Pflanzenbewuchs findet

Wechselwarme Tiere: Tiere, deren Körpertemperatur entsprechend der Temperatur der Umgebung wechselt

Wehrpolypen, Dactylozoide: Polypen mit meist einziger Aufgabe Prädatoren zu schädigen oder zumindest abzuschrecken

Weibliche Gameten: Gameten, die sich in Größe, Form oder Ausstattung von männlichen Gameten unterscheiden und Empfänger des Kerns männlicher Gameten sind

Weibliche Zäpfchen (Erlen): Die stark reduzierten Blüten (Blütenstände) der Erlen sind zu ovalen bis kugligen bis eiförmigen, holzigen Zäpfchen zusammengefasst

Weichmacher: Stoffe, die spröden Materialien zugesetzt werden, um sie weich, biegsam oder dehnbar zu machen, damit sie einfacher zu bearbeiten sind oder bestimmte Gebrauchseigenschaften erreichen; häufig werden Ester der Phthalsäure und der Phosphorsäure eingesetzt.

Weichtiere: Mollusca (Schizocoelia – Spiralia – Protostomia – Bilateria – Animalia –…)

Weinhefe, Bierhefe, Bäckerhefe: Saccharomyces cerevisiae (Saccharomycetaceae – Saccharomycotina – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…)

Weinrebe: Vitis vinifera (Vitaceae; nicht separat behandelt – Vitales – Rosidae – Superrosidae – Eudicotyle –…)

Weißbier: Malz aus Weizen, obergäriges Bier mit Hefe

Weiße Blutkörperchen: Leucocyten

Weiße Zwerge: Sterne, die trotz ihrer hohen Oberflächentemperatur nur eine sehr kleine Leuchtkraft aufweisen

Weißkraut, Weißkohl: Brassica oleracea convar. capitata var. alba

Wellensittich: Melopsittacus undulatus (Loriinae – Psittacidae – Psittaciformes – Australaves – Telluraves –…)

Wellhornschnecken: Buccinum spp. (Buccinidae; nicht separat behandelt – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia – Schizocoelia –…)

Weltalter: 13,8 Milliarden Jahre

Wendekreise: Definiert durch die Orte, an denen die Sonne zur nördlichen oder südlichen Sommersonnenwende am Mittag am höchsten (im Zenit) steht.

Westliche Honigbiene: Apis mellifera (Apidae – Aculeata – Apocrita – Hymenoptera – Holometabola –…)

Wiederkäuer: Ruminantia (Cetruminantia – Übrige Cetartiodactyla – Cetartiodactyla – Ungulata – Übrige Laurasiatheria – …)

Wildschwein: Sus scrofa (Suidae – Suina – Artiodactyla – Übrige Cetartiodactyla – Cetartiodactyla –…)

Wimpern (Zellen): Eukarya-Flagellen, -Geißeln, Cilien

Wimpernkämme (Rippenquallen): Kammartig angeordnete Wimpern

Windpocken: Erkrankung ausgelöst durch Varicella zoster; ein mit Fieber verbundener juckender Hautausschlag mit wasserklaren Bläschen; wird wie mit dem Wind auch über einige Meter hinweg übertragen, daher der Name Windpocken. Windpockenbefall zeigt sich eher konzentriert in der Mitte des Köpers, unterscheidet sich damit von den echten Pocken (Orthopoxvirus variolae) die eher kopf- und brustnah und in Beinbereichen vorkommen.

Wirbeltiere: Craniota (Nothochordata – Chordata – Deuterostomia – Bilateria – Animalia –…)

Wirsing: Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda

Wirt (Parasiten, Symbionten): Opfer eines Parasiten, Partner eines Symbionten

Wirtswechsel: Im Zuge eines Entwicklungskreislaufes regelmäßiger Wechsel von einem Wirt zum anderen; meist mit Kernphasenwechsel gekoppelt

Wolfram (74W): besitzt 74 Protonen; 104 – 114 Neutronen kommen noch hinzu (74W, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 74)

Wood-Wide-Web, WWW: Pilze als Symbionten von Bäumen verbinden Wurzeln benachbarter Bäume, auch unterschiedlicher Arten mit ihren Hyphen; da sich daraus ein Netz, ein Gepinst, aus Verbindungshyphen bildet, spricht man von WWW (von Waldweitem Gewebe

Woronin, Mikhail Stepanovich (1838 – 1903): Russischer Botaniker mit bemerkenswerten mykologischen Kenntnissen

Woronin-Bodies: Organelle, deren im Transmissionselektronenmikroskop (TEM) zu erkennender interner Bau wegen regelmäßiger Anordnung kleinster kugelförmiger Proteinteilchen eine kristallgitterartige Struktur vortäuschen; (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Pezizomycotina, 1 Aufs Feinste geregelt“)

Würfelquallen: Cubozoa (Medusozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthokota – Eukarya)

Wuhan: Hauptstadt der Provinz Hubei, gelegen im mittleren Südosten der Volksrepublik China

Wurzelhaar: Ein schlauchartiger, dünnwandiger, nicht unterteilter, unverzweigter Auswuchs einer Wurzeloberflächenzelle (einer Rhizodermiszelle) von 0,5-2 cm Länge und 2-10 Tagen Lebensdauer, mit der Aufgabe, engen Kontakt mit dem Boden herzustellen, um über des Wurzelhaars Oberfläche Wasser und darin gelöste Nährstoffe aufzunehmen.

Wurzelhals: Übergangsstelle zwischen Stengel oder auch Stamm und Hauptwurzel

Wurzelknöllchenbakterien: Rhizobium (Alpha-Proteobacteria – Gramnegative – Bacteria)

WVAFES: West Virginia Agricultural and Forestry Experiment Station

X

Xanthin: Stickstoffhaltiges, bizyklisches Molekül; auch Zwischenstufe beim Purinabbau (Abbildung unter "1 Bacteria ...Rhizobiaceae, 2 Sinn")

Xenophob: fremden Organismen ablehnend gegenüberstehend

Xenopus: Krallenfrösche (Pipidae; nicht separat behandelt – Anura – Batrachia - Lissamphibia – Amphibia –…)

Xerotolerant: Trockenheit ertragend

Xylem: Wasserleitende Bahnen (Holzteil) von Stelenpflanzen i. w. S. (Tracheophyta – Embryophyta – Streptophyta – Plantae – Eukarya).

α-Xylose: Ein Zucker mit fünf Kohlentoffatomen; [CH2OH(CHOH)3CHO]; (Abbildung unter „1 Bacteria … Actinorhiza, 1 Eintritt“)

β-Xylose: Ein Zucker mit fünf Kohlentoffatomen; [CH2OH(CHOH)3CHO]; (Abbildung unter „1 Bacteria … Actinorhiza, 1 Eintritt“)

Xylulosephosphat: Xylulose [CH2OH(CHOH)2COCH2OH] ist ein linearer oder auch ringförmig geschlossener Zucker mit fünf Kohlenstoffatomen; ein terminales Ende ist mit zwei [H)-Atomen und einer [–OH]-Gruppe versehen, am anderen Ende ist am subterminalen [C] eine Ketogruppe [–C=O] vorhanden; beim Phosphat der Xylulose ist eine der terminalen  [–OH]-Gruppen, des von der Ketogruppe weiter entfernten Endes, durch einen Phosphatrest ersetzt [–PH2O4]; (Abbildung unter „Grundlegendes, 15 Zuckerlabyrinth“)

Y

Yellow-Stone Nationalpark: Liegt zum überwiegenden Teil im USA Bundesstaat Wyoming, erstreckt sich aber auch nach Montana und Idaho, und ist das Herz des Yellowstone-Ökosystems. Namensgeber ist der größte Fluss im Park, der Yellowstone River. Der Park ist berühmt für seine vulkanogene Landschaft mit Geysiren, Fumarolen, Schlammtöpfen und heißen Quellen.

Yersinia pestis: Pestbakterium (Yersinaceae – Gamma-Proteobacteria – Gramnegative – Bacteria)

Z

Zagros-Gebirge: Zieht sich in Iran über etwa 1500 km von der Provinz Kurdistan an der irakischen Grenze bis zur Straße von Hormus, wo sich Vorderasien und die Arabische Halbinsel auf 50 km nähern. Das Gebirge läuft etwa parallel zum Schwemmland des Tigris bzw. zum Persischen Golf in 50–100 km Entfernung

Zebra (Equidae; nicht separat behandelt – Hippomorpha – Mesaxonia – Ungulata – Übrige Laurasiatheria –…)

Zecke, Holzbock: Ixodes ricinus (Actinotricha – Acari – Apulmonata – Lipoctena – Arachnida – …)

Zellkern: Chromosomen einschließendes, cisternenumgebenes Organell der Eukarya, in dem u. a. im Zuge der Mitose, auch der Meiose, die Verdopplung der Chromosomen stattfindet; (Abbildung unter „Eukarya, 8 Die große Trennung“)

Zellkonjugation: Zellen legen sich zwecks Fortpflanzung eng aneinander, lösen Zellwände auf oder nutzen vorhandene Poren oder enge Hohlröhren (z. B. Escherichia coli), um genetisches Material zu transferieren.

Zelllumen (Fungi, Plantae): Der Zelle Inneres, d.h. Zelle abzüglich Zellwanddicke

Zellmembran: Lipiddoppelmembran (Bacteria, Eukarya) oder Glyceroldiethermembran (Archaea), die das Zellinnere umgibt; bei Plantae als Plasmalemma bezeichnet

Zellorganell (Organell): Zellorganelle treten nur bei Eukarya auf; sie sind durch Membranen oder flache Cisternen vom Cytoplasma abgegrenzt.

Zellumgebende Lipiddoppelmembran: Gramnegative Bakterien umgibt nur ein dünne Mureinschicht, die aber nach außen hin noch von einer Lipiddoppelmembran, mit Einschlüssen, umhüllt ist.

Zellwand (allgemein): Eine aus Polymeren aufgebaute Hülle, die Zellen von Pflanzen, Bakterien, Pilzen, Algen und Archäen umgibt

Zellwand (Basidiomycota, speziell der Hefen): Erscheint im Elektronenmikroskop mehrfach lamelliert aus dunkleren und helleren Schichten

Zentraler Pfropf: Anfangs durch einen zentralen Porus miteinander verbundene Zellen werden nachträglich durch einen Pfropf voneinander wieder getrennt (bei Rhodophyta und Unbegeißelten Chitinpilzen); (Abbildungen unter „3.1 Rhodophyta, 2 Gewappnet“)

Zentralfadentyp (Rhodophyta): Aufsteigende, meist mehrere miteinander verklebte Trichome verzweigen sich, wobei die Seitentrichome mehr oder weniger senkrecht nach außen gerichtet sind; (Abbildungen unter „3.1 Rhodophyta, 7 Springbrunnen oder Fontäne“)

Zentralzylinder (Tracheophyta): Mit Endodermis umgebener zentraler Bereich der Wurzel, in dem die Leitelemente (Xylem und Phloem) zusammengefasst sind

Zentrifugal: Von einem Zentrum Richtung Peripherie, nach außen

Zentripetal: Richtung Zentrum

Zervixkarzinom: Bösartige Tumore des Gebärmutterhalses; entwickeln sich zumeist aus der Plattenepithelhaut im Bereich des äußeren Muttermunds

Zikaden: Auchenorrhyncha (Hemiptera – Acercaria – Neoptera – Pterygota – Dicondylia – …)

Zoantharia: Krustenanemonen (Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthkonta –…); (Abbildung unter “4.2 Cnidaria … Zoantharia, 1 Ersatz”)

Zodiomyces vorticellarius (Laboulbeniomycetes – Perithecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); . (Abbildung unter 5.1 Ascomycota … Laboulbeniomycetes, 3 Seltsame Gesellen“)

Zoide: Polypenähnliche Formen der Staatsquallen, mit unterschiedlichen Aufgaben

Zoochorie: Ausbreitung durch Tiere

Zoologie: Wissenschaft bezüglich Tieren

Zoon: Allgemeine Bezeichnung für tierische Lebewesen

Zooplankton: Gesamtheit der im Wasser freischwebenden oder mit geringer Eigenbeweglichkeit schwimmende, tierische Organismen, deren Ortswechsel hauptsächlich durch Wasserströmungen vermittelt wird

Zoosporangium: Sporangium für Zoosporen

Zoospore: Mitotisch entstandene, einzellige, eigenbewegliche Verbreitungseinheit

Zooxanthellen: Endosymbionten in einer Reihe von Lebewesen. Bei den Zooxanthellen handelt es sich meistens um Dinoflagellaten; aber auch Chrysomonden, Cryptomonaden, Chlorococcales oder Diatomeen kommen vor

Zuchtchampignon: Agaricus bisporus (Agaricoideae – Agaricaceae – Agaricineae – Agaricales – Agaricanae –…)

Zucker: Kohlenstoffverbindungen mit einem doppelbindigen Sauerstoff [–C=O] am Ende der Kette, wenn in offener Form dargestellt, oder als Ringform mit einem einfachgebundenen Sauerstoff im Ring, und einer oder mehreren [–OH]-Gruppen; Summenformel meist [Cn(H2O)n]

Zuckerpilze: Pilze, die sich hauptsächlich mit Zucker ernähren

Zuckerrüben: Beta vulgaris ssp. vulgaris (Amaranthaceae – Caryophyllineae – Caryophyllales – Superasteridae – Eudicotyle –…)

Zuckersäuren: Aus einfachen Zuckern entstandene Säuren, wobei die Aldehydgruppe [–CHO], eine Ketogruppe [–CO–] oder eine endständige Alkoholguppe [–CH2OH] zur Säurefunktion [–COOH] oxidiert wurde

Zuckerstoffwechsel: Stoffwechsel, der Synthese, Ab- und Umbau von Zuckern betrifft

Zuggeißel: Die Geißel ist am vorderen Ende des Flagellaten angebracht und zieht den Körper voran

Zugstabilität: Bewirkt Stabilität gegen Zug, werden dabei doch die verfestigenden Elemente ins Zentrum verlegt; im Gegensatz zur Röhrenstabilität, bei der die festigenden Elemente am Rand angeordnet sind. Auch Statiker berücksichtigen diese Prinzipien.

Zweifußascus: Dipodascus albidus (Dipodascaceae – Saccharomycetales; nicht separat behandelt – Saccharomycotina – Ascomycota – Dikarya –…)

Zweite meiotische Teilung: Mitotische Teilung

Zweiter Weltkrieg: 1. September 1939 – 8. Mai 1945

Zwetschge: Prunus domestica subsp. domestica (Prunoideae – Rosaceae – Rosales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae –…)

Zwillingskern (Myxozoa): Diplokern, zwei Kerne in einer Zelle; ob Dikaryon (?)

Zwischenfach (Polypen): Weite Tasche zwischen zwei benachbarten Mesenterien im Vergleich zu jenem Paar, das das Binnenfach bildet

Zwischenraum, Interspace (Endomykorrhiza): Raum zwischen Pilzzellwand und dem Plasmalemma der Pflanze, der nur mit kaum organisiertem Zellwandmaterial der Pflanze gefüllt ist

Zwischenwirt (Viren, Bakterien): Wirt, der der Ausbreitung dient und keine wesentlichen Schäden davonträgt

Zwitter: Weibliche und männliche Gameten befinden sich auf ein und demselben Individuum, müssen aber nicht zur gleichen Zeit zur Reife kommen

Zygogamie: Gametangiogamie der Zygomycota wird, wegen der Bildung von Zygophoren, auch als Zygogamie bezeichnet

Zygomycota: Jochpilze (Multikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta – Eukarya)

Zygophoren: Einander an der Spitze sich treffende Seitenäste von Hyphen, die anschließend je ein Gametangium abtrennen

Zygorrhynchus sp.: Mucorales; nicht separat behandelt (Mucoromycetes – Zygomycota – Multikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Mucoromycetes, 4. Sexuelle Vielfalt“)

Zygos (gr.): Joch, Waage

Zygosporen (Zygomycota): Als Verbreitungseinheiten wirkende Zygoten, die mitunter keinem Ruhestadium unterliegen

Zygote: Diploide Zelle, die nach der Verschmelzung zweier haploider Kerne im Zuge der sexuellen Fortpflanzung entstand

Zyklischer Elektronentransport: Beim zyklischen Transport von Elektronen wird ein Elektron von einem Chlorophyllmolekül entfernt und von einem besonderen Elektronenfänger (reaktives Zentrum) eingefangen. Es wurde dabei angeregt (auf eine höhere Bahn gebracht). Nach schrittweiser Abgabe der Energie auf Enzyme, die damit Syntheseenergie als ATP gewinnen, gelangt es wieder zum Ursprungsort zurück; daher zyklisch (Abbildung unter „Grundlegendes, 13 Der Clou“)

Zylinderrosen: Ceriantharia (Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthokonta –…)

Eingestellt am 15. März 2025