zum Glossar mit Abbildungsverweisen über:

Neodermata, Sekundärhäuter
1 Hautwechsel
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Schleichende, Algenmatten beraspelnde Gastropoden[3],
Setzt sich, vom Schleim der Schnecke gelockt,
Flagellengetrieben[4] auf ihrem muskulösen Gleitkörper fest.
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Enzyme[5], gegen den glitschigen Leib sezerniert,
Verschaffen ihr Nahrung und Zutritt zur Schnecke,
Wirft, weil hinderlich, das Cilienkleid
Mitsamt der Außenhaut wie Schollen ab,
Aktiviert darunterliegende Neoblasten[6], Fortsätze
Für eine neu zu bauende Grenzschicht nach oben zu schicken.
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Sich erweiternd, zur multinucleären Struktur[7] sich vereinend,
Umkleiden dichtstehene Mikrovilli[8],
Einer leichteren Nahrungsqakquise wegen,
Oberflächenvergrößerend der nackten Larve neugebildete, syncytiale Haut.
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Fußnoten
[1] Larven: Jugendstadien von Tieren, die sich grundsätzlich vom Erscheinungsbild Erwachsener unterscheiden und erst nach einer Metamorphose Adultgestalt annehmen
[2] Ektolecithales Ei mit Schalenhülle
[3] Gastropoda: Schnecken (Mollusca – Schizocoelia – Spiralia – Protostomia – Bilateria –…)
[4] Flagellum, Geißel, Cilie (Eukaryageißel): Charakterisiert durch ihren internen Bau aus 9 peripheren, etwas schräg nach innen gestellten Doppelmikrotubuli (Querschnitt durch die Geißel) und durch ein zentrales Tubulipaar, das etwas Abstand voneinander hält. Dyneinarme verbinden die Mikrotubuli. Die Geißel ist von der Zellmembran umgeben und gefüllt mit Cytosol. Am Übergang der Geißelbasis in den Zellkörper treten spezielle Verstrebungen, Verstärkungen, auf; eine dünne Querplatte (Terminalplatte) trennt oft den untersten, in die Zelle integrierten Teil, der in seiner Struktur einem Centriol entspricht: Es fehlen die beiden zentralen Mikrotubuli und die peripheren Zwillinge wurden zu Drillingen. Die in der Zelle gelegenen Teile der Geißel sind noch durch verwandtschaftsabhängig gestaltete Haltestrukturen verwurzelt.
[5] Enzym: Protein, das, an spezielle Moleküle angepasst, Synthese oder Abbau katalysiert. Meistens werden mehrere Enzyme zu einem Komplex verbunden, um eine räumliche Nähe zwischen den einzelnen, aufeinanderfolgenden Syntheseschritten herzustellen
[6] Neoblasten (Plathelminthes): Stammzellen, aus denen alle differenzierten Zelltypen hervorgehen, auch die Geschlechtszellen; Zellteilung ist nur von Neoblasten bekannt
[7] Syncytium: Durch Verschmelzung (Fusion) mehrerer Einzelzellen entstandene mehrkernige Zelleinheit
[8] Mikrovilli: Fingerförmige, meist unverzweigte, dichte Ausstülpungen der Zellmembran, um der Zelle Oberfläche zu vergrößern; erhalten ihre Stabilität durch Actinfilamente, nicht durch Mikrotubuli oder gar durch ein Axionem
Eingestellt am 20. Juni 2026
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Bildung der Neodermis bei Neodermata in drei Schritten anhand des Leberegels dargestellt (Tusche, Bleistift, Kreide; Reinhard Agerer)
Linke Spalte: Entwicklung einer Miracidium-Larve. – Oben: freischimmende Larve mit Cilienkleid auf der Epidermis (hellbraun, darunter Basallamina, grau). – Mitte: in den Wirt, eine Schnecke der Gattung Galba, eindringend, dabei die Epidermis (braun) mitsamt Cilienkleid abwerfend; abgeworfene Epidermisstücke kraft Cilien davonschwimmend; in der Schnecke ist die Larve nur noch von der Basallamina umgeben (grau) und mit einigen ersten flachen Stücken der Neodermis (rot); Oberfläche der Schnecke (dunkelbraun). – Unten: Larve als Sporocyste in der Schnecke, nur noch umgeben von der Neodermis (rot).
Rechte Spalte: Zelluläre Darstellung der von oben nach unten fortschreitenden Bildung der Neodermis (siehe linke Spalte). – Oben: Multiciliäre Epidermis (braun); Cilien (basale Bereiche dargestellt) mit nur einer Wurzel (im Gegensatz zu freischwimmenden Plathelminthen, die zwei Wurzeln aufweisen); eingestreut in die Epidermis einzelne Ausläufer der Neodermiszelle (rot); Epidermis (braun) noch erhalten; Neodermiszelle nur mit Ausläufern in und unter die Epidermis dringend, Partie der Neodermiszelle mit Zellkern bleibt unterhalb der Basallamina im Parenchym (nicht zellulär dargestellt). – Mitte: Teile der Epidermis (braun) werden abgeworfen; nur Basallamina (grau) mit bereits vergrößerten Anteilen der Neodermiszelle (rot) vorhanden. Unten: Die Neodermis, mit Mikrovilli besetzt (rot), hat die ganze Epidermis ersetzt und liegt nun allein auf der Basallamina (grau). Die Neodermis ist ein Syncytium aus vielen Neodermiszellen, deren Zellkerne unterhalb der Basallamina (grau) verbleiben (lediglich eine Neodermiszelle dargestellt).
Nach Westheide & Rieger (2013), Abb. 310 B und C, Seite 206
Eingestellt am 20. Juni 2026
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Neodermata, Sekundärhäuter
2 Was sonst noch von Bedeutung
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Ihrer Spermatozoide[1] Bau fällt aus dem uns schon bekannten Muster,
Formen doch viele Plathelminthen ohnehin schon zwei Geißeln[2] daran,
Verzichten weit überwiegend auf den zweiten Mikrotubulus[3] im Zentrum,
Doch was Neodermata auszeichnet, übertrifft alles, was von Plattwürmern bekannt:
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Integrieren beide Geißeln in den langgezogenen Spermatozoidenkörper.
Nichts davon ist mehr von außen zu seh’n!
Nur zwei seitliche Vorwölbungen lassen vermuten,
Was mit ihnen gescheh’n.
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Integriert wurden sie in den Schwanz des Spermatozoids als
Dies ist freilich noch nicht alles, was separat sie stellt.
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Zwei Mikrotubulireihen, bogig zusammengeschlossen, verbinden, so scheint es,
Beide Axononeme dem Plasmalemma beidseits des Schwanzes entlang,
Umhüllen den eingeschloss‘nen, dicht granulär erscheinenden Protoplasten,
Der womöglich viel Glycogen[9], das System zu bewegen, enthält.
Vielfach modifizierten Neodermata dieses Grundmuster,
So dass daraus eine große Vielfalt entstand.
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Wie allen Plathelminthes fehlt auch ihnen ein Akrosom[10],
Auch acrosinoide Grana[11], mit vermutlicher Akrosomenfunktion,
Die andere Plathelminthes im Axionemen-Bereich besitzen.
Vielleicht der Grund, für das seltsame Verhalten im Zuge der Plasmogamie[12]:
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Das Fadenförmige, mit langgezogenem Kern versehene Spermium
Wickelt vor der Befruchtung sich mehrfach um die getroffene Eizelle,
Verschmilzt dann mit seinem Plasmalemma
Über die ganze Länge mit ihr. –
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Stadardmäßig bilden sie ektolecithale[13], schalenumhüllte Eier,
Eine solche Ausstattung scheint dringend angezeigt,
Denn Larven überleben nicht lange, sterben
Binnen ein bis zwei Tagen, finden sie keinen passenden Wirt.
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Fußnoten
[1] Spermatozoide, Spermatozoen, Spermien: Reife, männliche, haploide Keimzellen; Gameten, die im Normalfall zu eigenständiger Bewegung fähig sind
[2] Geißel, Flagellum, Ciie (Eukaryageißel): Charakterisiert durch ihren internen Bau aus 9 peripheren, etwas schräg nach innen gestellten Doppelmikrotubuli (Querschnitt durch die Geißel) und einem zentralen Tubulipaar, das etwas Abstand voneinander hält. Dyneinarme verbinden die Mikrotubuli. Die Geißel ist von der Zellmembran umgeben und gefüllt mit Cytosol. Am Übergang der Geißelbasis in den Zellkörper treten spezielle Verstrebungen, Verstärkungen, auf; eine dünne Querplatte trennt oft den untersten, in die Zelle integrierten Teil, der in seiner Struktur einem Centriol entspricht: Es fehlen die beiden zentralen Mikrotubuli und die peripheren Zwillinge wurden zu Drillingen. Die in der Zelle gelegenen Teile der Geißel sind noch durch verwandtschaftsabhängig gestaltete Haltestrukturen verwurzelt.
[3] Mikrotubuli: Röhrenförmige Proteinkomplexe innerhalb eukaryotischer Zellen und in Geißeln; Hohlröhren aufgebaut aus den Dimeren α- und β-Tubulinen; funktionieren bei vielen wesentlichen zellulären Prozessen, einschließlich Mitose und Meiose. Mikrotubuli sind gerichtete Strukturen, deren Enden wegen ihrer Polymerisationsrichtung mit plus und minus bezeichnet werden; das α-Tubulin-Ende wird minus-Ende genannt, das β-Tubulin plus-Ende; bilden die Grundlage für das Cytoskelett und spielen eine wichtige Rolle in der Ausbildung der Kernteilungsspindel und im Vesikeltransport.
[4] Axionem: Aus Mikrotubuli zusammengesetzte Zylinderstruktur der eukaryotischen Geißel
[5] Protoplast, Protoplasma: Gesamter Inhalt einer Zelle (ohne Saftvakuole)
[6] Plasmalemma: Zellmembran (Lipiddoppelmembran) von Organismen; wird oft als Gegenstück zum Tonoplasten betrachtet, der im Zellinneren eine größere Saftvakuole umgibt
[7] Zellkern
[8] Mitochondrien: Gelten als Kraftwerke der Zellen, da sie Energie für die zellulären Prozesse liefern; es lassen sich Außen- und Innenmembran unterscheiden, wobei die innere Membran auf einen zellwandlos gewordenen Endosymbionten (ein Alpha-Proteobacterium) zurückgeht, während die äußere Membran der Plasmamembran der eukaryotischen Zelle entspricht; prokaryotische Chromosomen weisen ebenfalls auf einen aufgenommenen prokaryotischen Endosymbionten als Ursprung der Mitochondrien hin.
[9] Glycogen: Ein hochverzweigtes Polysaccharid aus meist α-1,4 verknüpfter Glucose (mitunter α-1,6 am freien [–CH2OH] des Glucoserings); Speicherprodukt von Tieren, Pilzen und Bakterien
[10] Akrosom: Kappenartige, lysosomenähnliche Struktur an der Spitze des Spermienkopfes; es entsteht während der Spermiogenese aus dem Golgi-Apparat, enthält hydrolytische Enzyme, verdauen die Eizellhüllen, wodurch das Spermium eindringen und die Eizelle befruchten kann
[11] Acrosinoide Granula: Granula mit ähnlicher Funktion wie ein Akrosom
[12] Plasmogamie: Verschmelzung der Protoplasten zweier Zellen im Zuge sexueller Fortpflanzung; abgekürzt P!
[13] Ektolecithal: Eizellen, bei denen der Dotter extern in separaten Dotterzellen (Vitellocyten) gespeichert ist, welche die Eizelle in einer gemeinsamen Hülle umgeben.
[14] Mit Cilien versehen
[15] Larven: Jugendstadien von Tieren, die sich grundsätzlich vom Erscheinungsbild Erwachsener unterscheiden und erst nach einer Metamorphose Adultgestalt annehmen
[16] Lichtsinneszellen, Photorezeptoren: Zellen, die Lichtreize in Nervenimpulse umwandeln
[17] Strömungssinneszellen, Rheorezeptoren: Zellen, die Bewegungen in Flüssigkeiten oder Luft erfassen und in Nervenimpulse umwandeln
[18] Berührungssinneszellen, Tangorezeptoren: Zellen, die Berührungsreize erfassen und in Nervenimpulse umwandeln
Eingestellt am 20. Juni 2026
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Geißelquerschnitt von Neodermata (ppt; Reinhard Agerer)
Eine gemeinsame Lipiddoppelmembran (braun-gelb-braune Linie) umfasst zwei integrierte Axioneme (links oben und rechts unten), sowie zwei bogig angeordnete Mikrotubuli-Reihen (graue Kreise), Mitochondrien (links unten) und den langgezogenen, angeschnittenen Zellkern (Mitte).
Nach Westheide & Rieger (2013), Abb. 311, Seite 207
Eingestellt am 20. Juni 2026
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Neodermata, Sekundärhäuter
3 Allein bleiben? (HP)
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Eingenistet in die mit Exoenzymen[1] rundum erweiterte Höhle,
Vergrößert durch der Mikrovilli[2] resorbierende Aktivität,
Liegt die Larve[3] als wohlgenährte, ständig wachsende Einheit
In der wanderden Lungenschnecke[4] gleitendem Fuß.
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Unbenötigt nun zur Bildung neugestalteter Haut,
Formen als Folge günstiger Lebensumstände,
Der Larve einfachen Bau als Muster verwendend,
Sich ständig vermehrend, fast identische Töchter,
Doch ihre Mutter stößt sie von sich.
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Bohrend dringen sie weiter hinein in den Körper,
Gebären Sporocysten[7] als Nachkommen,
Füllen den Raum bis an den Rand
Und wandern, Sauerstoffarmut fliehend,
Der Lungenhöhle entgegen, durchbrechen die äußere Grenze,
Treiben dahin, umgeben von Wasser auf Suche nach Nahrung;
Verloren geben sich manche, entdeckten nämlich kein Ziel.
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Selbst wenn ihnen am Ende die Landung geglückt,
Finden sie, weil kaum gerüstet und differenziert dafür,
Schwerlich zum lohnenden Inneren Zutritt,
Bleiben bereits zu Beginn ohne Aussicht auf großen Erfolg.
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Erst als Sporocysten nicht wieder Sporocysten,
Sondern Gestalten Adulttieren recht ähnlich entlassen,
Erzwingen sie Zugang nicht nur zu Schnecken[8],
Nehmen auch anderer Tiere Schicksal ins Visier.
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Jahrmillionen lang testen sie Neuland
Für wirkungsvolle Verbreitung, Nutzung vielerlei Lebensressourcen,
Begnügen sich nicht, nur einen Wirt auszuzehren,
Treten in variabler Gestalt mit eigensüchtigen Absichten auf,
Leben bis heute in Saus und Braus
Als Würmer[9] in fremder Tiere Darmpassage und Blut.
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Fußnoten
[1] Exoenzyme: Von Pilzen, auch von manchen Tieren aus der Zelle ausgeschiedene Enzyme, die Substanzen in „mundgerechte“ Portionen, kleinere Moleküle, zerlegen, die dann von der Zelle aufgenommen werden
[2] Mikrovilli: Fingerförmige, meist unverzweigte, dichte Ausstülpungen der Zellmembran, um der Zelle Oberfläche zu vergrößern; erhalten ihre Stabilität durch Actinfilamente, nicht durch Mikrotubuli oder gar durch ein Axionem
[3] Larven: Jugendstadien von Tieren, die sich grundsätzlich vom Erscheinungsbild Erwachsener unterscheiden und erst nach einer Metamorphose Adultgestalt annehmen
[4] Echte Lungenschnecken: Eupulmonata (Erythroneura – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia – Spiralia –…)
[5] Neoblasten (Plathelminthes): Stammzellen, aus denen alle differenzierten Zelltypen hervorgehen, auch die Geschlechtszellen; Zellteilung ist nur von Neoblasten bekannt
[6] Mesoderm (Bilateria): Mittleres der drei Keimblätter (Ektoderm, Mesoderm, Entoderm), die während der Embryogenese entstehen
[7] Sporocysten: Cysten, die mehrere Sporen enthalten
[8] Schnecken: Gastropoda (Mollusca – Schizocoelia – Spiralia – Protostomia – Bilateria –…)
[9] Würmer (allgemein): Wirbellose Tiere mit einem langen, schlauchförmigen Körper ohne Gliedmaßen, das sich kriechend fortbewegt. Biologisch handelt es sich nicht um eine einheitliche Gruppe, sondern um eine Sammelbezeichnung für verschiedene, nicht näher miteinander verwandter Tiere
Eingestellt am 20. Juni 2026
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