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Die in Grün angegebenen Bezeichnungen sind mit den genannten Verwandtschaften direkt verknüpft. Der Name führt jeweils zum Taxon, in dem die Abbildung enthalten ist; zum leichteren Auffinden wird noch die Nummer des betreffenden Eintrags in der verknüpften Verwandtschaft angeführt.
Das Glossar wird ständig erweitert, wobei immer die neuen Einträge in den Fußnoten der aktuell eingestellten Beiträge in das Glossar übernommen werden. Alle Einträge im Glossar gründen auf Fußnoten; keine zusätzlichen Begriffe wurden und werden darin aufgenommen, es sei denn, in den Fußnoten selbst treten neue Begriffe auf. Immer wieder müssen Einträge im Glossar überarbeitet oder ergänzt werden, weil z.B. ein und derselbe Begriff für unterschiedliche Organismengruppen verschiedene Bedeutung haben kann. Andererseits müssen auch Korrekturen und orthographische Verbesserungen vorgenommen werden. Diese Ergänzungen und Richtigstellungen können aus organisatorischen Gründen in den vorausgehenden Fußnoten nicht mehr geändert werden, da im Einzelnen nicht nachvollziehbar ist, wo die Vorgängerversion als Fußnote verwendet wurde. Die neuste Version einiger Erklärungen ist somit nur im jeweils aktuellen Glossar (Eingestellt am …) nachzulesen.
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S
5,8S rDNA: Diese rDNA, bildet nach Transkription als 5,8S rRNA einen Teil der eukaryotischen ribosomalen 60S-Untereinheit; das betreffende Gen des Chromosoms wird nach seinen Basenfolgen für Verwandtschaftsvergleiche analysiert
18S rDNA: Diese rDNA, bildet nach Transkription als 18S rRNA zusammen mit Proteinen die kleine Untereinheit der eukaryotischen Ribosomen; das betreffende Gen des Chromosoms wird nach seinen Basenfolgen für Verwandtschaftsvergleiche analysiert
28S rDNA: Diese rDNA, bildet nach Transkription als 28S rRNA einen Teil der eukaryotischen ribosomalen 60S-Untereinheit; das betreffende Gen des Chromosoms wird nach seinen Basenfolgen für Verwandtschaftsvergleiche analysiert
16S RNA: rRNA, die zusammen mit Proteinen die kleine Untereinheit der Bakterienribosomen bildet; das betreffende Gen des Chromosoms wird nach seinen Basenfolgen für Verwandtschaftsvergleiche analysiert
70S-Ribosomen: Die Abkürzung S ist die Sedimentationskonstante beim Zentrifugieren von Teilchen, hier von Ribosomen. Je größer die Konstante, umso schwerer sind sie. Die bakteriellen Ribosomen, aus zwei ungleichgroßen Untereinheiten zusammengesetzt, 50S und 30S, sind mit 70S schwerer als die separierten Teile. Dass die Summe der beiden Untereinheiten 70 und nicht 80 ergibt, liegt an der größeren relativen Oberfläche der Einzelteile im Vergleich zur Doppelstruktur
80S Ribosomen: Die Abkürzung S ist die Sedimentationskonstante beim Zentrifugieren von Teilchen, hier von Ribosomen. Je größer die Konstante, umso schwerer sind sie. Die eukaryotischen Ribosomen, aus zwei ungleichgroßen Untereinheiten zusammengesetzt, 60S und 40S, sind mit 80S schwerer als die separierten Teile. Dass die Summe der beiden Untereinheiten 80 und nicht 100 ergibt, liegt an der größeren relativen Oberfläche der Einzelteile im Vergleich zur Doppelstruktur
S, Svedberg-Kontante: Ist die Einheit der Sedimentationskonstante und dient der Angabe des Molekulargewichts von hochmolekularen Substanzen
S2: Molekularer Schwefel
S-förmiges Sigma (Schwämme): Ein Silicat-Mikrospiculum von S-Gestalt; (Abbildung unter 4.1 Porifera, … Heterscleromorpha, 1 Heterogen“)
S-Layer, Surface-Layer: Oberflächenschicht von Bacteria und Archaea aus Hüllproteinen
s.l.: sensu lato, im weiten Sinn
s.s., s.str.: sensu stricto, im engen Sinn
Saatweizen: Triticum sativum (Triticeae – Poideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – …)
Saccharomyces cerevisiae: Bäckerhefe, Weinhefe, Bierhefe (Saccharomycetaceae – Saccharomycotina – Ascomycota – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze –…)
Saccharomycetales; nicht separat behandelt: Alkohol-Hefen i.w.S. (Saccharomycotina – Ascomycota – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…)
Saccharose, Rohrzucker, Rübenzucker: Disaccharid aus α-Glucose und β-Fructose in 1,2-Verknüpfung; Zwischenspeicherzucker von Echten Pflanzen
Säugetiere: Mammalia (Cynodontia – Therodontia – Therapsida – Synapsida – Amniota –…)
Säuren: Die Säurewirkung beruht auf der Dissoziation (Ablösen) des Protons [H+] von einer dann negativ geladenen Gruppe; dafür wird häufig die Bezeichnung pH verwendet; Säuren besitzen einen pH kleiner als 7
Säuregruppe, Säurefunktion einer organischen Verbindung: [–COOH]
Säuretolerant: Organismen, die niedrige pH-Werte tolerieren
Safari: Fahrt in Afrika, auf der die Teilnehmer besonders Großwild fotografieren bzw. jagen können
SAFE, Programm der Christoffel-Blindenmission zur Bekämpfung von Trachom: S (Surgery, Operation), A (Antibiotika), F (Face, Gesicht), E (Environment, Umwelt)
Safrangelber Röhrenpolyp: Ectopleura crocea (Tubulariidae; nicht separat behandelt – Aplanulata – Anthoathecata – Leptolina – Hydrozoa – …); (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Aplanulata, 2 Gewöhnlicher Röhrenpolyp“)
Safranin: Farbstoff mit Färbung zwischen Rot und Violett, fluoresziert vom roten bis in den violetten Spektralbereich; wird in der Lichtmikroskopie verwendet.
Saftvakuolen: : Vakuolen, deren Aufgabe wesentlich in der Aufnahme, oft Speichern, von in Wasser gelösten Substanzen liegt; (Abbildung unter „5 Fungi, 2 Spitzenwachstum“)
Sagenogenetosom, Bothrosom (Labyrinthulomycetes): Ein in das Plasmalemma integriertes Organell, das einen Pfropf bildet zwischen dem in der Zelle liegenden Protoplasma (Endoplasma) und außerhalb der Zelle liegendem nach außen hin mit Plasmalemma begrenztem Ektoplasma; (Abbildung unter "Chromalveolata ... Labyrinthulomycetes, 1 Labyrinth")
Sagittalebene, Medianebene, Mediansagittalebene, (Bilateria): Gedachte vertikale Ebene, die den Körper in der Mitte von vorne nach hinten durchschneidet; teilt ihn in zwei spiegelbildliche Hälften, in Links und Rechts
Saisonal (Klima): jahreszeitengemäß
Salamander: Caudata (Batrachia – Lissamphibia – Amphibia – Tetrapoda – Rhipidistia –…)
Salmonidae: Lachse (Salmoniformes – Protacanthopterygii – Euteleostei – Clupeocephala – Elopecephala -…)
Salmonella enterica in verschiedenen Subspezies und Varietäten: (Enterobacteriaceae – Gamma-Proteobacteria – Gramnegative – Bacteria); Erreger von Salmonellose, Paratyphus und Typhus
Salzlake, Lake: Wässrige Kochsalzlösung
Salzwiesen: Vom Meer periodisch oder unregelmäßig überflutete Bestände krautiger Pflanzen
Sämling: Aus einem Samen entstandene junge Pflanze
Samen: Der Ausbreitung von Samenpflanzen dienendes Organ, das aus einer Samenschale, dem Embryo und häufig noch einem Nährgewebe besteht. Der Same bietet dem Embryo die Voraussetzungen, um unter günstigen Keimungsbedingungen zu einem Sämling zu werden.
Samenblase, Vesicula seminalis (Bilateria): Deponie der im Hoden gebildeten Spermien
Samenpflanzen, Eigentliche: Spermatophytina (Spermatophyta s.str. – Aneurophytales – Progymnospermophytina – Spermatophyta s.l. – Trimerophyta –…)
Samenschale: Schützende Hülle des Samens und des Embryos
Sammelfruchtkörper (Myxogastria): Äthalien
Sammelfruchtkörper (Pezizomycotina): Viele einzelne Fruchtkörper werden durch gametophytisches Mycel, durch ein Stroma, zu einem zusammengesetzten Gebilde vereint
Sand: Gesteinspartikel zwischen 2 und 0,06 mm Größe
Sandiger Ton: Ton (Korngröße kleiner als 0,0002 mm) mit Sandanteilen von weniger als 18 Gewichtsprozent Sand (Korngröße zwischen 2 und 0,06 mm)
Sandmücken: Phlebotomus (Phlebotominae; nicht separat behandelt – Psychodidae – Nematocera – Diptera – Antliophora –…)
Sanguina nivaloides. Rote Schneealge (Chlamydomonadales; nicht separat behandelt – Chlorophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Volvocales, 1 Gemeinsam voran“)
Saprolegnia: Wasserschimmel schlechthin (Saprolegniales; nicht separat behandelt; Saprolegniomycetidae – Peronosporomycetes – Straminipila – Wimpeola –…)
Saprolegnia parasitica: Parasitischer Wasserschimmel (Sprolegniales; nicht separat behandelt – Saprolegniomycetidae – Peronosporomycetes – Straminilipila – Wimpeola –…); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Saprolegniomycetidae 4, Der Fische Plage“)
Saprolegniomycetidae: Wasserschimmel i.w.S. (Peronosporomycetes – Straminilipila – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya)
Saprotroph, saprob: Von totem, organischem Material lebend
Sarcomer: Kleinste, sich ständig wiederholende kontraktile Einheit des quergestreiften Muskels
Sarcosepten: Mesenterien
Sari: Ungenähter Wickelrock mit einseitigem Schulterüberwurf für Frauen
SARS-CoV-1: Severe Acute Respiration Syndrome Corona Virus 1
SARS-CoV-2: Severe Acute Respiration Syndrome Corona Virus 2 (Abbildungen unter “Coronaviridae, 2 Covid-19 Virus”)
Satellit, Trabant (Chromosom): Chromosomenteil aus Heterochromatin nach einer Dünnstelle des Chromosoms (Lüttge et al. 2010). (Abbildung unter „Eukarya, 7 Gordischer Knoten“)
Sauergräser: Cyperaceae (Juncineae – Poales – Commelinanae – Liliidae – Dicotyle s.l. –…)
Sauerstoff (molekular, O2): Zwei Sauerstoffatome über Doppelbindung verknüpft [O=O]; Sauerstoff besitzt acht Protonen (8O); 8 bis 10 Neutronen hinzu; (8O, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 8)
Sauerstoffhold, sauerstoffaffin (Moleküle): bereit, sich gerne und schnell mit Sauerstoff zu verbinden
Sauerstoffhold (Organismen): aerob
Sauerstoffradikal [O], aktivierter Sauerstoff: aus Ozon [O3] kann z. B. ein Sauerstoffmolekül [O2] entstehen und ein sogenanntes freies Radikal ([O] mit einem ungepaarten Elektron) abgeben, das besonders reaktiv ist und auf verschiedene Moleküle recht aggressiv wirkt, indem es z. B. Doppelbindungen aufbricht und damit das Molekül zerstörend verändert; in ähnlicher Weise kann ein Molekül wirken, dessen Sauerstoff radikalisiert wurde und dann sich an eine Doppelbindung anlagern kann.
Saugnapf: Ein bei Unterdruck sich anheftendes, randlich dichtschließendes Organ; (Abbildung unter „4.5 Neodermata … Digenea, 2 Gallig“ und unter „4.5 Neodermata … Digenea 6, Bilharziose“)
Saugwürmer i.e.S.: Trematoda (Neodermata – Plathelmithes – Spiralia – Protostomia – Bilateria -…)
Saumriffe: Riffe, die parallel zur Küste verlaufen
Saumriffe: Riffe, die parallel zur Küste verlaufen
Saurer pH: pH (Potential des Wasserstoffs) von 0 bis kleiner 7
Saures Wasser: pH niedriger als 7
Sauteria alpina: Sautermoos (Marchantiopsida – Marchantiophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…); (Abbildung unter „3 Plantae – Marchantiopsida, 11 Und anno dazumal?“)
Savanne: Tropisches Grasland mit einzeln oder in lockeren Gruppen stehenden Bäumen und Sträuchern; Übergangsform vom tropischen Regenwald zur Wüste
Saxitoxine: Dinoflagellaten-Gift, von verschiedenen Arten produziert
Scapus, Hydrocaulus (Polypen): schmaler Teil (Stamm) eines Polypen
Scenedesmus: Gürtelalgen (Chlorococcales s.l. – Chlorophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Chlorococcales, 2 Schwebende Vielfalt“)
Schaben: Blattodea (Dictyoptera – Polyneoptera – Neoptera – Perygota – Dicondylia –…)
Schachtelbau (Kieselalgen): Am besten vergleichbar mit einer Käseschachtel, die einen über den Boden greifenden Deckel besitzt; so überstülpt auch eine Hüllenhälfte der Zelle einen Boden, nämlich die andere Zellhälfte; (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Bacillariophyceae, 2 Schachtelig“).
Schafe: Caprini (Aegodontia – Bovidae – Pecora – Ruminantia – Cetruminantia –…)
Schamane: Spiritueller Spezialist, der bei vollem Bewusstsein eine rituelle Ekstase herbeiführen kann und dabei den Eindruck hat, seine Seele würde den Körper verlassen und ins Jenseits reisen
Scharre: Stelle, an der Tiere (Rehe, Schweine, etc.) mit Füßen oder Rüssel den Boden oberflächlich aufgekratzt, aufgewühlt haben
Schaukelnde Infektion: Aufeinanderfolgende, wechselseitige Infektion einer zunächst geheilten Person durch eine noch infizierte
Schelf, Kontinentalschelf, Festlandsockel: Küstennahe, flache Meeresbereiche bis zu 200 m Tiefe.
Scheidenstachelalgen, Haarscheidenalgen: Coleochaetophyceae (Streptophyta – Plantae – Eukarya)
Scheitelzelle: Eine Zelle am oberen Ende eines Organismus (Plantae, Chromalveolata), die durch ständige Teilung für das Verlängern, Vergrößern, sorgt, weil, davon ausgehend, alle weiteren Zellen entstehen, also von ihr abstammen; (Abbildung unter „3 Plantae … Charophyceae, 4 Komplettschutz“)
Schichtgestein (= Stromatholithen): Durch Mikroorganismen verursachte Sedimentgesteine, die in regelmäßigen, vielzählig aufeinanderfolgenden Schichten aus Kalkstein in uralten Gesteinsformationen aufzufinden sind
Schiefer: Aus dünnen, ebenen Lagen bestehendes Gestein, das sich leicht in flache Platten spalten lässt
Schiffsbohrwurm: Pholadoidea sp.; (Abbildung unnter „4.7 Bivalvia … Pholadoidea, 1 Undicht“)
Schildkröten: Testudines (Anapsida – Sauropsida – Amniota – Bisacromorpha – Pleurocentralia –…)
Schildläuse: Sternorrhyncha (Hemiptera – Acercaria – Neoptera – Pterygota – Dicondylia – …)
Schildzellen (Charophyceae): Nach außen hin abschließende Zellen des Antheridiums; (Abbildung unter “3. Plantae … Charophyceae, 3 Unverkennbar“)
Schimmel (Pilze): Nebenfruchtformen von Pilzen; ein weißlicher, grauer, grünlicher, bräunlicher oder schwärzlicher Belag, der auf feuchten Substraten entsteht
Schimpanse: Pan troglodytes (Homininae – Hominidae – Hominoidea – Catarrhini – Anthropoidea – ...)
Schirmquallen: Scyphozoa (Medusozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Schistosoma haematobium: Blut-Pärchenegel, Erreger der Blasen-Bilharziose (Schistosomatida; nicht separat behandelt – Digenea – Trematoda – Neodermata – Plathelminthes –…); (Abbildung unter „4.5 Neodermata … Digenea 6, Bilharziose“)
Schistosoma intercalatum: Eingefügter Pärchenegel; Erreger der Darm-Bilharziose (Schistosomatida; nicht separat behandelt – Digenea – Trematoda – Neodermata – Plathelminthes –…)
Schistosoma japonicum: Japanischer Pärchenegel; Erreger der Darm-Bilharziose (Schistosomatida; nicht separat behandelt – Digenea – Trematoda – Neodermata – Plathelminthes –…)
Schistosoma mansoni: Mansonscher Pärchenegel, Erreger der Darm- nd Leber-Bilharziose (Schistosomatida; nicht separat behandelt – Digenea – Trematoda – Neodermata – Plathelminthes –…)
Schizocoelie: Mesodermbildung durch Spaltung eines zunächst kompakten Gewebestreifens; (Abbildung unter „4 Animalia … Bilateria, 6 Bilateria“)
Schizogamie: Fortpflanzung durch Teilung des Körpers in ein sexuelles und ein asexuelles Individuum; (Abbildung unter „4.6 Annelida … Syllidae, 1 Gefährte“)
Schizont, Meront (Apicomplexa): Intern aufgrund von Mitosen zunächst mehrkernig werdende, in Merozoiten sich aufspaltende Zelle
Schizosaccharomyces: Spalthefen (Schizosaccharomycetales – Schizosaccharomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…)
Schizosaccharomyces pombe: Spalthefe (Schizosaccharomycetales – Schizosaccharomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…); (Abbildung unter “5 Fungi … Schizosaccharomycetales, 1 Exakt”)
Schizosaccharomycetes: Spalthefenverwandte (Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…)
Schlangen: Serpentes (Scleroglossa – Squamata – Lepidosauria – Diapsida – Sauropsida – …)
Schläuche (Ctenophora, Cnidaria, Myxozoa): Schraubig aufgerollte, schlauchartige, intrazelluläre Strukturen
Schlafkrankheit bei Menschen: Trypanosoma brucei (Kinetoplastea - Euglenozoa – Discoba – Excavata – Eukarya)
Schlauchpolypen, Siphonopolypen: (Fast) tentakellose Polypen, die nur der Wasserversorgung und dem Wasseraustausch für Sauerstoffgewinnung dienen
Schleiden Matthias Jacob (1804 – 1881): Deutscher Botaniker, Mitbegründer der Zelltheorie; Professor an der Universität Jena
Schleimfüßchen (Thraustochytriaceae): Fadenförmige, verzweigte Fäden aus Ektoplasma
Schlenken: Wasseransammlung im Moor
Schleuderkonidien, Ballistokonidien: Konidien, die aktiv abgeschossen, weggeschleudert werden
Schlick: Am Boden von Gewässern (besonders im Wattenmeer) abgelagerter oder angeschwemmter, feinkörniger, glitschiger, an organischen Stoffen reicher Schlamm
Schließmuskeln (Bivalvia): Zwei starke, gleichdicke oder ungleichdicke Muskelstränge, die den Weichkörper im Inneren der zweiteiligen Schale schützen, indem sie die Klappen aktiv zusammenziehen und geschlossen halten; wirken als Gegenspieler zum elastischen Ligament; (Abbildung unter „4.7 Bivalvia, 2 Nicht nur zum Gleiten“)
Schließzellen: Das Schließen und Öffnen der Spaltöffnung bewerkstelligende Zellen; (Abbildung unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel”)
Schloss (Bivalvia): Gelenkartiger Verschlussmechanismus am Dorsalrand der Schalen, bestehend aus Zähnen und Ligament, der die beiden Klappen verbindet und gegen Verschiebungen sichert
Schlüsselpunkt der Evolution (SP): Hier entstanden innovative Merkmale, die in besonderer Weise die Evolution voranbringen; Englisch auch Key Innovations genannt
Schlüssel-Schloss-Prinzip: Dieses Prinzip wird dann verwirklicht, findet eine Substanz ein passgenaues Gegenstück, das es dann, und nur dann, dieser Substanz ermöglicht, z. B. in einen Fremdorganismus einzudringen.
Schluff: Gesteinspartikel zwischen 0,06 und 0,002 mm Größe
Schlund (allgemein): Trichterförmiger Übergangsbereich am Ende der hinteren Mundhöhle
Schlundring (Wirbellose): Besteht aus Nervenverbindungen, die vom Oberschlundganglion ausgehen und den Schlund ringförmig umgeben
Schlundrohr, Pharynx (Rippenquallen, Nesseltiere): Zieht sich von der Mund-After-Öffnung bis zum Magenraum
Schmarotzer, Parasit: Ein Organismus lebt auf Kosten eines anderen
Schmarotzerseerosen: Calliactis parasitica (Actinaria – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…)
Schmetterlinge: Lepidoptera (Mecopteroida – Neuromecoptera – Holometabola – Neoptera – Pterygota –…)
Schmetterlingsmücken: Psychodidae (Psychodidae – Nematocera – Diptera – Antliophora – Mecopteroida –…)
Schmidtea polychroa (Tricladida – Plathelminthes – Spiralia – Protostomia – Bilateria –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Tricladida, 6 Zusammenkunft“)
Schnallen: Formen sich bei vielen Agaricomycotina im Zuge der Zellteilung einer Hyphe. Seitlich wächst ein etwas einwärts gekrümmter Auswuchs nach hinten, findet Kontakt zu einer darunterliegenden Stelle der Hyphe; gleichzeitig teilen sich zwei Kerne (ein Dikaryon) synchron mitotisch, wobei sich die Tochterkerne eines der beiden Kerne in der ursprünglichen Hyphe nach unten, beziehungsweise nach oben separieren. Eine Tochter des zweiten Kerns begibt sich in den gekrümmten Auswuchs, der andere wandert in der Hyphe nach oben und bildet mit dem zweiten wieder ein Dikaryon. Zwei Querwände werden nun eingezogen: Eine Querwand trennt den Auswuchs von seinem Ursprung, die zweite bildet sich nahe des Auswuchses quer in der Hyphe. Diese zweite trennt das Dikaryon im oberen Teil der Hyphe von der Partie darunter, die momentan nur einen Kern besitzt. Um wieder ein Dikaryon bilden zu können, bildet der Auswuchs mit seiner Berührungsstelle an der Hyphe eine Anastomose, lässt seinen Kern zum wartenden wandern, womit auch hier wieder ein Dikaryon etabliert ist. An der Stelle des Auswuchses entsteht eine Verdickung, die als Schnalle bezeichnet wird, geht sie doch auf den rückwärts gerichteten Auswuchs zurück, der wie der Dorn einer Gürtelschnalle aussieht (Abbildung unter 5.2 Basidiomycota, 3 In gleicher Weise und doch wieder nicht“)
Schnecken: Gastropoda (Mollusca – Schizocoelia – Spiralia – Protostomia – Bilateria –…)
Schneckenhaus: Spiralförmig gewundenes, aus Kalk bestehendes Gehäuse vieler Schnecken, das fest mit dem Körper des Tieres verwachsen ist und als lebenswichtiger Schutz vor Fressfeinden, Austrocknen und negativen Umwelteinflüssen dient
Schneckenschleim: Ein von Schnecken gebildetes überlebenswichtiges Sekret; besteht hauptsächlich aus Wasser, Proteinen, Mucopolysacchariden und Antioxidantien; dient der Fortbewegung, dem Schutz vor Austrocknen, der Abwehr von Feinden sowie der Heilung ihrer Verletzungen
Schneckenpelz: Hydractinia echinata (Hydractiniidae; nicht separat behandelt – Filifera – Anthoathecata – Leptolina – Hydrozoa –…)
Schnittkäse: Käsesorten, die sich gut in Scheiben schneiden lassen; im Gegensatz zu Hartkäse, der, wie der Parmesan, bröckelt
Schober: Überdachtes Brettergerüst, Feldscheune zum Aufbewahren besonders von Heu, Stroh
Schöpfungsbericht: Bibel, 1 Mose (Genesis) 1-2
Schopftinting: Coprinus comatus (Agaricoideae – Agaricaceae – Agaricineae – Agaricales – Agaricanae –…); (Abbildung unter “1 Bacteria … Retroviridae, RNA revers transkribierende Viren, 2 Einsam”)
Schott: Senkrechte, wasserdichte oder luftdichte Trennwand im Inneren eines Schiffes, die Abteilungen voneinander abtrennt, um bei Beschädigungen oder Leckagen das Eindringen von Wasser oder Luft zu begrenzen und so die Stabilität und Schwimmfähigkeit des Schiffs zu sichern.
Schotter: kleine kantige Bruchsteine
Schräge Achse: Die Erdachse ist um genau 230 27’ zur Umlaufebene geneigt
Schrot (Jagd): Kleine Kugeln aus Metall, die in Form zahlreicher Einzelprojektile aus Gewehren verschossen werden; hier verwendet für die vielen Sporen/Hefen in Asci und für Konidien
Schubgeißel: Die Geißel ist am hinteren Ende des Flagellaten angebracht und schiebt den Körper voran; (Abbildung unter 5 Fungi … Spizellomycetales, 1 Spizelloflagellat“, und unter „5 Fungi … Chytridiales, 1 Kompakt“)
Schubgeißler, Opisthokonta: Im Gegensatz zu eigenbeweglichen Stadien aller anderen Organismen, deren Geißel (Flagellum) den Flagellatenkörper mehr oder weniger voranzieht, sind Opisthokonta am hinteren Ende der Zelle mit einer Schubgeißel versehen. (Abbildung unter 5 Fungi … Spizellomycetales, 1 Spizelloflagellat", und unter „5 Fungi … Chytridiales, 1 Kompakt“)
Schüsselförmiger Fruchtkörper, Apothecium (Pezizomycotina): Fruchtkörper mit weiter Öffnung für das Hymenium (wie die konkave Seite einer Schüssel), so dass Asci ihre Sporen ungehindert in die Umgebung schießen können; (Abbildung unter "5.1 Ascomycota ... Pezizomycetes, 2 Hoch hinaus")
Schwäbische Alb: Das Mittelgebirge erstreckt sich südlich von Stuttgart im südöstlichen Teil von Baden-Württemberg von Südwest nach Nordost. Im Süden bzw. Südosten wird die Schwäbische Alb von der Donau begrenzt, im Nordwesten vom Albtrauf entlang des Städtebandes Balingen, Reutlingen, Göppingen, Aalen.
Schwämme: Porifera (Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Schwärzepilz: Alternaria alternata (Pleosporaceae – Pleosporales – Dothidiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota –…); (Abbildung unter “5.1 Ascomycota … Pleosporaceae, 2 Dunkle Gesellen”)
Schwärmer, Zoide: Allgemeiner Ausdruck für begeißelte, bewegliche Zellen (Zoospore oder Gamet):
Schwamm-Alge: Haliclona cymaeformis (Haplosclerida – Demospongiae – Silicea s. s. – Porifera – Animalia – Opisthokonta –…)
Schwammiges Hornnetz: Ceratodictyon spongiosum (Haplosclerida – Demospongiae – Silicea s. s. – Porifera – Animalia – Opisthokonta –…)
Schwammparenchym: Parenchym, der Blattunterseite zugewandtes echtes, zur Fotosynthese fähiges Gewebe, das sich unmittelbar der Epidermis anschließt und über Spaltöffnungen offene Verbindung zur Luft besitzt und selbst lufterfüllte Zellzwischenräume, Interzellularräume, aufweist, um Zellen möglichst große Flächen für Gasaustausch zu bieten.
Schwankl, Nikolaus (1904 – 1982): Früherer Porzellanmaler (Nymphenburger Porzellan, München), spätberufener katholischer Geistlicher, Pfarrer in Dachau und Amateurwissenschaftler
Schwann-Zellen: Myelinhaltige Gliazellen, die sich je einzeln flach um Axone in mehrfacher Schichtung wickeln (Abbildung unter „1 Bacteria … Mycobacteria, 1 Signalausfall“)
Schwanz (Viren): Stiel von Phagen
Schwarzbeinigkeit, Umfallkrankheit, der Kohlkeimlinge: Befällt vor allem Sämlinge. Wurzeln und Stengel werden dunkel und faulen. Danach kippen die Sämlinge und sterben ab; Verursacher Olpidium brassicae; (Abbildung unter 5 Fungi ... Spizellomycetales, 2 Wahlfreiheit")
Schwarze Löcher: Astronomische Objekte, die wegen ihrer Masse nichts mehr von sich weggelangen lassen, sogar Licht kann nicht mehr ihrer Schwerkraft entfliehen, daher erscheinen sie schwarz
Schwarze Raucher: Unterseeische Vulkane mit mineralhaltigem Wasserauswurf; bei Abkühlung der bis zu 400 oC heißen Wässer fallen Mineralien aus, die bei hohem Eisensulfidgehalt eine schwarze Wolke aus dem Vulkanschlot ergeben
Schwarzer Schneeschimmel: Herpotrichia juniperi (Melanommataceae – Pleosporales – Dothidiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Melanommataceae, 1 Einfach nur paradox“ und unter „5.1 Ascomycota … Melanommataceae, 2 Fürs Extreme geboren“)
Schwarzerle: Alnus glutinosa (Betulaceae – Fagales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae – Rosidae – …)
Schwarzes Fieber, Dum-Dum-Fieber, Kala-Azar, Viscerale Leishmaniose: Verursacht hohes Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Leber und Milz, Blutarmut, Läsionen und dunkle Stellen an Haut, Nasen, Mund und Nasenschleimhäuten
Schwarzfäule des Weins: Guignardia bidwellii (Botryosphaeriaceae; nicht separat behandelt – Botryosphaeriales – Dothidiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota -…); (Abbildung unter "5.1 Ascomycota ... Botryosphaeriales, 1 Schon wieder einer")
Schwefel [S2]: Elementarer Schwefel, der als Molekül aus zwei Atomen Schwefel besteht; (16S), besitzt sechzehn Protonen; 16 Neutronen kommen noch hinzu. (16S, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 16)
Schwefelbakterien: Bakterien, die Schwefelwasserstoff verwenden, um über Elektronenentzug (= Oxidation) daraus Energie zu gewinnen
Schwefelkalk: S2 in wässrigem Ca(OH)2
Schwefeln (Fässer): Um leere, aber innen feuchte Holzfässer zu konservieren, werden Schwefelschnitte im Fassinnern so lange verbrannt, bis die Verbrennung wegen Sauerstoffmangel endet; danach bleibt das Fass noch geschlossen, um mit dem sauerstofffreien Zustand, sauerstoffbedürftige Organismen abzutöten.
Schwefelsäure: H2SO4
Schwefeltetroxid, Sulfation (SO42-): Eine maximal oxidierte Schwefelverbindung mit vier Atomen Sauerstoff; liegt als zweifach negativ geladenes Ion vor
Schwefelwasserstoff, H2S: [H-S-H], ein geknicktes Molekül mit mittigem Schwefel
Schweinegrippe: Verursacht durch Alphainfluenzavirus influenzae (Orthomyxoviridae – Einzelsträngige (–)-RNA-Viren – RNA-Viren – Viren – Bacteria), Influenza-A-Virus mit Allelen H1 (Hämagglutinin) und N1 (Neuraminidase)
Schweitzer, Albert (1875-1965): Deutsch-französischer Forscher, Arzt, Philosoph, Genannt der „Urwalddoktor“, gründete eine Krankenstation in Lambaréné im zentralafrikanischen Gabun. Er veröffentlichte theologische und philosophische Schriften, Arbeiten zur Musik, sowie autobiographische Schriften in zahlreichen und vielbeachteten Werken. 1953 wurde ihm der Friedensnobelpreis für das Jahr 1952 zuerkannt, den er 1954 entgegennahm.
Schwerkraft: Ist eine der vier Grundkräfte der Physik. Sie äußert sich in der gegenseitigen Anziehung von Massen. Sie nimmt mit zunehmender Entfernung der Massen ab, besitzt aber unbegrenzte Reichweite. Auf der Erde beträgt sie etwa 9,81 N/kg
Schwere Elemente: Elemente, die schwerer (Anzahl der Protonen) als Eisen sind (26Fe, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 26)
Schwester, Schwestergruppen: Bei Verzweigungen im Stammbaum werden die beiden aus einer Verwandtschaft entstandenen Sippen als Schwestern oder Schwestergruppen bezeichnet
Schwimmbadamöbose, Primäre Amöben-Meningoenzephalitis (PAME), Naegleriasis: Erkrankung, die von Naegleria fowleri verursacht.
Schwimmblasen (Fucales): Luftgefüllte Behälter geben Auftrieb, halten Zweige von Fucus Richtung Meeresoberfläche; (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Fucales, 1 Fucus“)
Schwimmglocken, Nectophoren (Staatsquallen, Cnidaria): Glockenartig umgewandelte, mit der Exumbrella am Zentralpolypen ansitzende, im Subumbrellarraum undifferenzierte, kontraktionsfähige Medusoide, die einen Polypenstock vorantreiben können; (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa… Siphonophorae, 2 Differenzierung und Arbeitsteilung auf die Spitze getrieben“)
Schwimmborste (Annelida): Verbreiterte, paddelförmige Borste; (Abbildung unter „4.6 Annelida, 2 Das Patent“)
Schwingrasen, Schwingdecke: Schwimmende, tragfähige Pflanzendecke aus Moosen und ausläuferbildenden Pflanzen, die sich vom Ufer aus über freiem Wasser eines Gewässers ausbreitet und bei Betreten "schwingt", weil darunter Wasser ist; (Abbildung unter „3 Plantae … Sphagnophytina, 2 Zum Saugen geboren“)
Schwungfedern: Bilden die Tragfläche des Flügels
Science Community: Gesamtheit der am internationalen Wissenschaftsbetrieb teilnehmenden Wissenschaftler (der betreffenden Disziplin)
Sclerit (Hexapoda, Insekten): Jeder ringsum durch eine Naht abgegrenzte harte Abschnitt, Segment, des Außenskeletts
Sclerite, Scleren, Spicula (Nesseltiere, Schwämme): Oft nadelförmige Gebilde
Scleroblasten (Schwämme): Spicula bildende Zellen oder Syncytien
Sclerocyten (Schwämme): Spicula bildende Zellen
Sclerosepten: Septenförmige Kalkeinwachsungen in Polypen von Scleractinia
Sclerospora: Hartsporiger Falscher Mehltau (Sclerosporaceae; nicht separat behandelt – Peronosporomycetidae – Peronosporomycetes – Straminipila – Wimpeola –…)
Sclerosporaceae; nicht separat behandelt: Hartsporige Falsche Mehltaue (Peronosporomycetidae – Peronosporomycetes – Straminipila – Wimpeola – Chromalveolata –…)
Sklerotin (Animalia): Durch Chinone vernetzte, dunkle Proteine
Sklerotisiert (Animalia): Mit Chinonen vernetzte, dadurch dunkelnde Proteine als wesentlicher Bestandteil des Exoskeletts (Cuticula) von Gliederfüßern (Arthropoden) wie Insekten und Krebstieren. Sklerotin als dadurch entstandene Substanz sorgt für Stabilität, Festigkeit und Wasserabweisung, besonders an stark beanspruchten Körperstellen.
Screenen: An einer großen Anzahl von Objekten oder Personen in der gleichen Weise durchgeführte Untersuchung
Scolex: Kopfartiges, dünnes Vorderende mit Halteorganen (Saugnäpfe, Haken, etc.) der Bandwürmer; (Abbildung unter “4.5 Neodermata … Cestoda, 1 Auf dem Schiff“ und unter „4.5 Neodermata … Cestoidea, 1 Was macht sie so unverkennbar“)
Scutellospora: Schildsporer (Gigasporaceae; nicht separat behandelt – Diversisporales – Glomeromycota – Multikarya – Unbegeißelte Chitinpilze –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Diversisporales, 1 Von Riesen und Schilden“)
(†) Sciadophyton sp.: Rhyniophyta (Tracheophyta – Embryophyta – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Rhyniophyta, 1 Gabelsystem mit ursprünglichen Tracheiden”)
Scyphomedusen: Medusen nach der Klasse Scyphozoa benannt, um diese im Vergleich zu den etwas abweichend gestalteten Quallen anderer Klassen separat bezeichnen zu können
Scyphopolypen: Polypen nach der Klasse Scyphozoa benannt, um diese im Vergleich zu den etwas abweichend gestalteten Polypen anderer Klassen separat bezeichnen zu können
Scyphozoa, Kronen- und Scheibenquallen (Medusozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Scytonema: Tintenstrichblaualge (Cyanobacteria – Bacteria); (Abbildung unter „1 Bacteria … Cyanobacteria, 2 Blaualgen“)
Sebacina: Kalkpilze (Sebacinales – Phragmobasidiale Serie – Agaricomycetes – Agaricomycotina – Basidiomycota –…)
Sebacinales: Kalkpilzartige (Phragmobasidiale Serie – Agaricomycetes – Agaricomycotina – Basidiomycota – Dikarya –…)
Sechserzucker: Zucker aus sechs C-Atomen
Sediment: Ablagerungen von Gesteinspartikeln, gelöstem Material oder was aus Pflanzen und Tieren entstanden ist
Seduheptulose-bis-phosphat (Seduheptulose: [CH2OH(CHOH)4COCH2OH)]: Seduheptulose ist ein linearer Zucker mit sieben Kohlenstoffatomen; ein terminales Ende ist mit zwei [H]-Atomen und einer [–OH]-Gruppe versehen, am anderen Ende ist am subterminalen [C] eine Ketogruppe [–C=O] vorhanden; an beiden Enden des Zuckers ersetzt Phosphat [–PH2O4] die [–OH]-Gruppen; (Abbildung unter „Grundlegendes, 15 Zuckerlabyrinth“)
Seduheptulose-7-Phosphat: (Abbildung unter „Grundlegendes, 15 Zuckerlabyrinth“)
Seeanemonen: Actinaria (Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthokonta –…)
Seegras: Zostera spp. (Zosteraceae – Alismatales – Alismatanae – Liliidae – Abgeleitete Angiospermen –…)
Seeohrschnecke: Haliotis tuberculata (Vetigastropoda; nicht separat behandelt – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia – Spiralia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 8 Lichtsinn“)
Seepeitsche: Funiculina quadrangularis (Funiculinidae – Pennatulacea – Scleralcyonacea s. l. – Octocorallia – Anthozoa – …); (Abbildung unter “4.2 Cnidaria … Funiculinidae, 1 Seepeitsche“)
Seerosen, Aktinien (Nesseltiere): Actinia (Actinaria – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…)
Seestachelbeere: Pleurobrachia pileus (Pleurobrachiidae; nicht separat behandelt – Tentaculata – Ctenophora – Animalia – Opisthokonta –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Ctenophora, 6 Verlorene Vielfalt“)
Seesterne: Asteroidea (Asterozoa – Eleutherozoa – Echinodermata – Ambulacraria – Deuterostomia –…)
Seestiefmütterchen, Meerstiefmütterchen: Renilla reniformis (Renillidae – Pennatulacea – Scleralcyonacea s. l. – Octocorallia – Anthozoa – …); (Abbildung unter “4.2 Cnidaria … Renillidae, 1 Meerstiefmütterchen”)
Seewalnuss, Mnemiopsis leidyi: (Bolinopsidae; nicht separat behandelt – Tentaculata – Ctenophora – Animalia – Opisthokonta –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Ctenophora, 3 Fangzahl erhöhen“)
Seewespen: Chironex fleckeri (Chirodropida – Cubozoa – Medusozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter 4.2.1 Medusozoa ... Chirodropida, 2 Gefürchtetes Seeungeheuer")
Sekrete: Von Drüsen (oder Organ) produzierte und abgesonderte Stoffe, die im Organismus bestimmte Aufgaben erfüllen
Sekretorisch: Sekrete absondernd
Self-Assembling, Selbst-Assemblierung: Geregelter Zusammenbau aus sich selbst heraus, ohne enzymatische oder zellmechanistische Einwirkung
Segelquallen: Velella velella (Porpididae; nicht separat behandelt – Capitata – Anthoathecata – Leptolina – Hydrozoa –…); (Abbildung unter “4.2.1 Medusozoa … Capitata, 4 Flotille”)
Segmente (allgemein): Abschnitte
Segmente (Annelida): Sich identisch wiederholende Abschnitte des Körpers
Segmentiertes Genom, segmentierte RNA: Das Chromosom von Prokaryoten (und Viren) kann in mehreren Stücken (Segmenten) vorliegen; braucht nicht immer eine Einheit zu bilden, sondern kann sich verwandtschaftsabhängig auf mehrere Portionen aufteilen.
Seidenspinner: Bombyx mori (Bombycidae – Bombycoidea – Macrolepidoptera – Ditrysia s.l. – Glossata –…)
Seitenfrüchtig, pleurokarp,: Sporophyten entstehen an kurzen Seitenästchen des meist niederliegenden Hauptstämmchens; (Abbildung unter „3 Plantae … Hypnales, 1 Wieder bequem“)
Seitengruppen (von Molekülen):An einer Hauptkette (oder Hauptring) eines Moleküls können verschiedene Seitengruppen (oft als funktionelle Gruppen), z. B. [–CH3], [–CH2OH], [–NH2], [–CHO] oder [–COOH] hängen
Sekundär prototunicat (Ascus): Durch Verwandtschaftsvergleiche lässt sich feststellen, das Vorfahren einen sich öffnenden Ascus gehabt haben mussten; deshalb lässt sich davon ausgehen, die aktive Sporenbefreiung ging verloren; zum Beispiel Tuberaceae und Geneaceae, die sich von sporenabschleudernden Pezizaceae-Ahnen ableiten lassen
Sekundäre ascogene Hyphen: Sind trichal organisiert, wobei jede Zelle ein Dikaryon besitzt; sie können sich mehrfach unterhalb Septen verzweigen, so dass eine Vielzahl von solchen Hyphen entsteht, wonach jede Hyphe an einem letzten Haken aus der dikaryotischen Spitzenzelle einen Ascus bilden kann. Sekundäre ascogene Hyphen können aber auch vollkommen ohne Hakenbildungen entstehen.
Sekundäre Köpfchenzellen, Sekundäre Capitulumzellen (Charophyceae): Rundliche Zellen, die an primären Köpfchenzellen des Manubrium im Antheridium sitzen und Träger von tertiären Köpfchenzellen sind; (Abbildung unter “3. Plantae … Charophyceae, 3 Unverkennbar“)
Sekundäre Leibeshöhle, Coelom: Flüssigkeitsgefüllter Hohlraum, der von einem mesodermalen Epithel umgeben ist und als Flüssigkeitspolster bei vielen Protostomiern die Funktion eines Hydroskeletts übernimmt; das Coelom wird im Lauf der Ontogenese durch Abfaltung vom Urdarm oder aus besonderen, dem Entoderm oder dem Ektoderm entstammenden mesodermalen Zellen erst etwas später gebildet und verdrängt die primäre Leibeshöhle oft ganz; (Abbildung unter „4 Animalia … Bilateria, 6 Bilateria“ und unter „4.6 Annelida, 2 Das Patent“)
Sekundärinfektion: Infektion, die zu einer anderen Infektion sekundär dazukommt und die Schwächung des Organismus oder des Organs ausnutzt
Sekundärkonidie: Konidie, die aus einer Primärkonidie entsteht; (Abbildungen unter „5 Fungi … Basidiobolomycetes, 1 Ähnlich aber doch nur weitschichtig verwandt“ und unter „5 Fungi … Basidiobolomycetes, 2 Den Dreh heraus“)
Sekundärsporen: Werden Sporen der Basidiomycota genannt, die als Ballistokonidien am Sterigma von Basidiosporen gebildet worden sind; (Abbildung unter "5.2 Basidiomycota, 7 Noch sehr plastisch")
Sekundärstoffwechsel: Stoffwechselwege, die nicht direkt zu den lebenserhaltenden Prozessen eines Organismus gehören
Sekundärwand (Eutracheophyten): Stabile, innere Zellwandschicht, die Pflanzenzellen nach Abschluss ihres Wachstums ausbilden, hauptsächlich aus parallel angeordneten Cellulosefibrillen und Lignin bestehend, was ihr hohe Druckfestigkeit verleiht und sie von der dünneren, flexibleren Primärwand unterscheidet; (Abbildung unter „3 Plantae … Eutracheophyta, 3 Minikanäle“)
Selektion, Selektieren: aussondern, auslesen
Selenochlamys ysbryda: Geister-Schnecke (Stylommatophora; nicht separat behandelt Eupulmonata – Euthyneura – Gastropoda – Mollusca –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Mollusca, 3 Mit Radulas Hilfe“)
Semiarid: Trockenes Klima mit Jahresniederschlägen zwischen 250 und 500 mm, in dem spärlicher Pflanzenwuchs möglich ist
Self-Assembling, Selbstassemblierung: Bezieht sich auf Prozesse der Struktur- und Musterbildung, die autonom, also ohne äußerliche Einwirkungen, z. B. durch Enzyme, oder durch menschliche Einwirkung ablaufen, wobei die einzelnen Komponenten selbst die Informationen enthalten (z. B. Ladung, Masse, Gestalt, Oberflächeneigenschaften) und dabei für deren gegenseitige Wechselwirkungen bestimmend sind.
SEM, REM: Rasterelektronenmikroskopie
Senecio cruentus: Karminrotes Greiskraut; vielfältige Zuchtformen als Cinerarien, auch Aschenblumen genannt (Astereae – Asteroideae – Asteraceae – Asterales – Campanulanae –…)
Senföle, Isothiocyanate: Organische Verbindungen mit der charakteristischen Gruppe [S=C=N–R], wobei R unterschiedliche Moleküle sein können; Senföle sind charakteristisch für Kohl- und Kaperngewächse; dort sind sie glycosidisch gebunden, können aber enzymatisch freigesetzt werden, so dass ihr scharfer Geschmack zum Vorschein kommt.
Senfölglycoside: Bei diesen Verbindungen ist Glucose an den Schwefel des Isothiocyanats gebunden; am Stickstoff des [S=C=N–R] hängt noch eine Sulfatgruppe: [Gluc–S–C(R)=N–Sulfat]
Sennerin: Betreuerin von Kühen auf Almen und Verarbeiterin von Milch in Almhütten (Almen)
Sennicaulis hippocrepiformis (†) (?Rhyniophyta – Tracheophyta – Embryophyta – Streptophyta – Plantae –…); (Abbildung unter „3 Plantae … Rhyniophyta, 1 Gabelsystem mit ursprünglichen Tracheiden“)
Sensorhodopsin: Ein Membranprotein von Archäen, verantwortlich, Signal für Phototaxis zu geben.
Sensorisch: reizempfindend und reizleitend
Sensorische Zellen, Sinneszellen: Spezialisierte Zellen, die Reize aus der Umwelt (äußere Reize) oder aus dem Körperinneren (innere Reize) aufnehmen
Septalmuskeln (Cnidaria): Muskeln, die in Septen (Mesenterien) ziehen
Septaltrichter (Scyphozoa, Staurozoa, Cnidaria): Vom Mundfeld der Polypen ausgehende in Mesenterien eingesenkte Trichter; (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Scyphozoa, 1 Ihr Wesen“)
Septenporen, Querwandporen: Septen, Querwände, von Hyphen (auch Trichome von Rotalgen) sind meist mit einem Porus versehen, der benachbarte Zellen miteinander verbindet. Meist aber sind diese Öffnungen sekundär wieder verschlossen. Diese Verschlüsse sind geeignet, Verwandtschaften zu erkennen. (Abbildungen unter „3 Plantae … Rhodophyta, 2 Gewappnet“ und unter „5 Fungi … Kickxellomycetes, 1 Verschluss“ und unter „5.1 Ascomycota … Pezizomycotina, 1 Aufs Feinste geregelt“ und unter „5.2 Basidiomycota, 5 Interne Pforten“)
Septibranchien (Bivalvia): Ein horizontales, muskulöses Septum unterteilt den Mantelraum; durch Öffnungen m Septum strömt das Wasser in den dorsalen Teil des Mantelraumes und wieder nach außen; wobei kleinere Tiere hängenbleiben und so Carnivorie möglich wird (Abbildung unter „4.7 Bivalvia, 3 Filtertaschen“)
Septoria tritici: Nebenfruchtform von Mycosphaerella graminicola (Mycosphaerellaceae; nicht separat behandelt – Capnodiales – Dothidiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Unitunicate Ascomycota –…); (Abbildung unter "5.2 Ascomycota ... Capnodiales, 2 Schadbild")
Septum (Algen, Pilze): Querwand eines einzellreihigen Fadens, eines Trichoms, eines Zellausläufers, einer Hyphe
Sequenzanalysen: Analysen der Nucleotidreihenfolge (A, C, G, T) in der DNA
Sequestriert (Fungi): Versteckt im Boden wachsende Fruchtkörper
Serial: in Serie, nacheinander
Serin: Aminosäure; (Abbildung unter „Grundlegendes, 1 Das Experiment“)
Serinproteasen: Enzyme, die in ihrem aktiven Zentrum die namensgebende Aminosäure Serin besitzen. Sie verwenden die Hydroxygruppe eines Serinrestes für die Spaltung einer Peptidbindung.
Serologischer Test: Labortest, der eine Blutprobe auf das Vorhandensein von Antikörpern oder anderen Substanzen prüft, wofür unterschiedliche Verfahren angewendet werden können.
Serotonin: Gewebehormon und Neurotransmitter; im menschlichen Organismus besitzt Serotonin vielfältige Wirkungen insbesondere auf das Herz-Kreislauf-System, den Magen-Darm-Trakt und das Nervensystem. Gegenspieler Dopamins.
Sesquiterpene: Und ihre Abkömmlinge bestehen aus drei Isopreneinheiten mit aliphatischen mono-, di- oder trizyklischen Terpenen
Sessil: ortsgebunden, festsitzend; oder ohne Stiel
Seta, Setae, Seten (allgemein): Nadelförmiges, dickwandiges Trichom oder Ende davon
Seta (Moose): Basaler, langgestreckter Teil des Sporophyten, der die Mooskapsel aus dem zunächst noch schützenden Bauch des Archegons und evtl. aus noch zusätzlichen Hüllen in die Umwelt streckt; (Abbildung unter „3 Plantae … Metzgeriidae, 2 Wie es dazu kam“ und unter „3 Plantae … Bryophyta, 1 Platt und versteckt“ und unter „3 Plantae … Bryopsida, 1 Von der Kugel zur Kapsel“)
Severe Acute Respiration Syndrome Corona Virus 1: SARS-CoV-1
Severe Acute Respiration Syndrome Corona Virus 2: SARS-CoV-2 (Abbildungen unter “1 Bacteria … Coronaviridae, 2 Covid-19 Virus”)
Sexpilus, F-Pilus (Bacteria): Kurzer Faden von 2-8 nm Dicke und 1-4 µm Länge, der von Chromosomenempfängern ausgebildet wird; typisch für gramnegative Bakterien
Sexuelle, geschlechtliche Fortpflanzung: Dafür sind drei Vorgänge miteinander gekoppelt, Meiose (abgekürzt mit R!), Plasmogamie (Zellen vereinen sich, abgekürzt mit P!) und Karyogamie (Kerne verschmelzen, abgekürzt mit K!) verbunden, wobei P! und K!, mit Ausnahme bei Dikarya, unmittelbar aufeinander folgen. Bei Dikarya (Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta – Eukarya) sind beide Vorgänge unterschiedlich lang (weit) voneinander getrennt. Da bei Animalia und Plantae P! und K! unmittelbar aufeinander folgen, werden beide Vorgänge häufig zu Befruchtung (B!) zusammengefasst.
Sezernieren: absondern, ausscheiden
Shiga-, Shigella-Toxine: Cytotoxische, bakterielle Exotoxine, die als Translationshemmer wirken
Shigella: Löst Durchfallerkrankungen aus (Enterobacteriaceae – Gamma-Proteobacteria – Gramnegative – Bacteria)
Shiitake: Lentinellus edodes (Omphalotaceae – Marasmiineae – Agaricales – Agaricanae – Agaricomycetidae –…)
Shimbahills: Liegen südwestlich von Mombasa in Kenia
Sialinsäuren: Oberbegriff für die N- und O-substituierten Derivate der Neuraminsäure. Häufig wird die im Menschen vorkommende N-Acetylneuraminsäure als Sialinsäure bezeichnet
Siamesische Zwillinge: Zusammengewachsene eineiige Zwillinge mit gemeinsam genutzten, nur einfach vorhandenen Teilen, gar Organen
Siboglinida: Bartwürmer (Polychaeta – Annelida – Schizocoelia – Spiralia – Protostomia –…)
Siboglinum (Siboglinida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia – Spiralia –…)
Sichelzellenanämie: Sie wird durch einen genetischen Defekt, der zur Bildung von irregulärem Hämoglobin, dem sogenannten Sichelzellhämoglobin führt. Unter starkem, Sauerstoffmangel kann es zu einer Beeinträchtigung der Organdurchblutung kommen.
Siebplatten, Siebfelder (Eutracheophyta): Dichtstehende Plasmodesmen die zu größeren Einheiten (Platten, Feldern) zusammengefasst sind; (Abbildung unter „3 Plantae … Eutracheophyta, 2 Zucker- und Proteintransport“)
Siebröhren (Bedecktsamer): Sind ein hochspezialisiertes, kontinuierliches System aus aneinandergereihten, weitlumigen, kernlosen Siebröhrengliedern mit großer Zahl von Siebplatten in den hier quergestellten Querwänden, die einen schnellen Transport im Röhrensystem mit Hilfe von Geleitzellen ermöglichen; (Abbildung unter „3 Plantae … Eutracheophyta, 2 Zucker- und Proteintransport“)
Siebsepten (Fungi): Septen, Querwände, die mit vielen Poren siebartig durchbrochen sind
Siebzellen (Farne, Coniferopsida, Cycadopsida): Spezialisierte, langgestreckte Zellen mit rudimentärem Kern im Siebteil (Phloem) von Pflanzen, die dem Transport von Zuckern und Nährstoffen dienen; ihre Besonderheit sind die siebartig durchbrochenen schräggestellten Querwände (Siebfelder/Siebplatten), die sie mit benachbarten Zellen verbinden; Geleitzellenähnliche Zellen sind damit assoziiert
Signalkaskade: Mehrstufige Abfolge biochemischer Reaktionen, bei der ein primäres Signal (z. B. Hormon, Wachstumsfaktor) im Zellinneren weitergeleitet und meist verstärkt wird.
Signalkettenreaktion: Signale werden in mehreren Reaktionsschritten weitergegeben; dabei sind die Kettenreaktionen physikalische oder chemische Umwandlungen, die aus gleichartigen, einander bedingenden Reaktionen bestehen. Dabei ist ein Produkt einer Einzelreaktion Ausgangsprodukt für eine Folgereaktion.
Signalkrebs, Nordmerikanischer Krebs: Pacifastacus leniusculus (Astacidae; nicht separat behandelt – Decapoda – Reptantia – Eumalacostraca – Malacostraca –…)
Signalmoleküle: Chemische Verbindungen, die in einem biochemischen System Informationen von einem Ort zu einem anderen übertragen
Silage: Durch Milchsäuregärung konserviertes Futtermittel (Wiesenschnitt, Mais, u.a.) für Nutztiere
Siliciumdioxid: [SiO2]
Silicofilosea; nicht separat behandelt: Imbricatea (Cercozoa – Rhizaria – Eukarya)
Silicon(e): Eine Gruppe synthetischer Polymere, bei denen Siliciumatome über Sauerstoffatome verknüpft sind. Es können Molekülketten und/oder Netze auftreten. Die restlichen freien Elektronen des Siliciums sind dabei durch Kohlenwasserstoffreste (meist Methylgruppen) abgesättigt.
Silikat: Mineral aus SiO2 bestehend
Silikatsinter: Silikatstein, der durch Ablagerung aus silikathaltigen Quellen oder schnell fließenden Gewässern entstanden ist
Silur-Zeit: Vor etwa 444 – 416 Millionen Jahren
Sinapinsäure: Entstanden aus p-Cumarylsäure durch Methoxylierung [–O–CH3] des Kohlenstoffs beidseits der am Phenolring stehenden [–OH]-Gruppe; (Abbildung unter unter „3 Plantae … Tracheophyta, 4 Radikale und mehr“)
Sinapis alba: Weißer Senf (Brassicaceae – Brassicales – Malvanae – Rosidae – Superrosidae –…)
Sinapylalkohol: Entstanden aus Sinapinsäure durch Ersetzen der Säuregruppe [–COOH] des 3-C-Schwanzes durch eine Alkoholgruppe [–CH2OH); (Abbildung unter unter „3 Plantae … Tracheophyta, 4 Radikale und mehr“)
Sine qua non: ohne geht nichts; unabdingbare Voraussetzung
Sinnescilien: Cilien von Sinneszellen
Sinnesgruben, Nuchalorgane (Polychaeta): Paarige Sinnesorgane im Kopfbereich als Chemorezeptoren; bewimperte Zellen am Kopflappen oder im Bereich des Mundsegments für Prüfung der Nahrung (Geschmackssinn)
Sinneszellen, Sensorische Zellen: Spezialisierte Zellen, die Reize aus der Umwelt (äußere Reize) oder aus dem Körperinneren (innere Reize) aufnehmen
SiO2: Siliciumdioxid
Siphon (Bivalvia): Röhrenförmiges Organ, das aus dem Mantel der Muschel gebildet wird; besteht meist aus zwei Röhren (oder einer Röhre mit zwei Kanälen), dem Einströmsiphon (zum Ansaugen von Wasser) und einem Ausströmsiphon (zum Ausstoßen von Wasser und Abfallprodukten); (Abbildung unter “4.7 Bivalvia, 2 Nicht nur zum Gleiten”)
Siphon (Chlorophyta): Siphonaler Schlauch, Tubus
Siphona: Bezeichnung für einen hypothetischen Vorfahren der Chlorophyta, der noch siphonal organisiert lebte und möglicherweise Ausgangspunkt war für eine wohl später entstandene siphonocladale Organisation; ein evolutiver Trend, eine Tendenz, die auch bei Pilzen zu beobachten ist.
Siphonal (Algen, Pilze): Schlauchartige, unseptierte Röhren (Hyphen) mit vielen Kernen
Siphonocladal (Algen, Pilze): Schlauchartige, mit einzelnen Septen versehene Röhren (Hyphen), deren Abschnitte vielkernig sind
Siphonein: Zur Gruppe der Xanthophylle gehörender, gelblicher Pflanzenfarbstoff, der zusätzlich zu Chlorophyllen als Farbstoff der Chloroplasten vorhanden ist, was ihnen erlaubt, effizienter Fotosynthese zu betreiben, da Siphonein vor allem den grünlichen Teil des Lichts absorbiert, den Chlorophyll ungenutzt reflektiert, und so durch diesen Farbstoff die Fotosynthese effizienter gestaltet. (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Bryopsidales, 2 Fortpflanzung“)
Siphonoglyphen: An Winkeln der Mund-Afteröffnung der Polypen beginnende, nach unten in den Magenraum ziehende bewimperte Streifen
Siphonophor (Staatsquallen, Cnidaria): Zentraler Polyp, Stammpolyp der Staatsquellen, an dem modifizierte Polypen und Medusoiden hängen; (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Siphonophorae, 2 Differenzierung und Arbeitsteilung auf die Spitze getrieben“)
Siphonopolypen, Schlauchpolypen: (Fast) tentakellose Polypen, die nur der Wasserversorgung und dem Wasseraustausch für Sauerstoffgewinnung dienen
Siphonoxanthin: Zur Gruppe der Xanthophylle gehörender, gelblicher Pflanzenfarbstoff, der zusätzlich zu Chlorophyllen als Farbstoff der Chloroplasten vorhanden ist, was ihnen erlaubt, effizienter Fotosynthese zu betreiben, da Siphonoxanthin vor allem den grünlichen Teil des Lichts absorbiert, den Chlorophyll ungenutzt reflektiert, und so durch diesen Farbstoff die Fotosynthese effizienter gestaltet. (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Bryopsidales, 2 Fortpflanzung“)
Sippe: Unter Sippe wird eine oft nicht genauer genannte Verwandtschaft verstanden, im Gegensatz zu Gruppe, die lediglich eine Ansammlung nicht näher verwandter Organismen bezeichnen will
Sirenin: Weibliches Pheromon der Blastocladiomycotina; ein Sesquiterpen (Abbildung unter „5 Fungi … Blastocladiomycotina, 3 Generationswechsel“)
Sittiche: Umgangssprachliche Bezeichnung langschwänziger Papageienarten, wie Wellensittiche
Sklerotien (Amoebozoa): Amöben oder Plasmodien können durch Verhärtung im äußeren Bereich zu hornartigen, rundlichen Überdauerungsorganen werde,n die mit Außensubstanzen den Protoplasten schützen, der sich bei genügend Feuchtigkeit wieder zu Amöben, zu Plasmodien, wandeln kann.
Sklerotien (Fungi): Runde, ellipsoide oder längliche Überdauerungsorgane aus dicht gepackten, reservestoffreichen Hyphen; der Sklerotien äußeren Bereiche sind durch Pilzmelanine meist dunkelbraun bis schwärzlich gefärbt.
Skorbut: Vitamin-C-Mangelkrankheit, die oft von Zahnfleischbluten und Muskelschwund begleitet wird
Skriptom: Gesamtheit der transkribierten DNA (Gesamt-RNA)
Smidtea polychroa (Tricladida – Adiaphanida; nicht separat behandelt – Neophora; nicht separat behandelt – Trepanoxemata; nicht separat behandelt – Rhabditophora; nicht separat behandelt –…)
Smittia landsborovii (Bryozoa – Lophophorata – Spiralia – Protostomia – Bilateria –…); (Abbildung unter “4 Animalia … Bryozoa, 6 Von alters her”)
Smittoidea reticulata (Bryozoa – Lophophorata – Spiralia – Protostomia – Bilateria –…); (Abbildung unter “4 Animalia … Bryozoa, 6 Von alters her”)
Soda: Natriumcarbonat [Na2CO3]
SO2: Schwefeldioxid
Sodaseen, Natronseen: Abflusslose Binnengewässer niederschlagsarmer Regionen mit ungewöhnlich hohen pH-Werten und gleichzeitig hohen Anteilen gelöster Mineralien. Den Schwerpunkt bilden dabei Natriumverbindungen
Soja: Glycine max (Faboideae – Fabaceae – Fabales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosane - …)
Sojasoße: Japanische und chinesische Würzsoße aus Soja hergestellt durch Fermentierung mit Hilfe von Schimmelpilzen der Gattung Aspergillus, Hefen und Milchsäurebakterien.
Solanaceae: Nachtschattengewächse (Solanales – Lamianae – Asteridae – Superasteridae – Eudicotyle – …)
Sole: Wasser unterschiedlichen Salzgehalts
Solenoid (Chromosom): Röhrenartige Surpastruktur mit helikaler Anordnung von Nucleosomen. (Abbildung unter „Eukarya, 7 Gordischer Knoten“)
Somatisch: den Körper betreffend; Körperzellen im Gegensatz zu generativen Zellen (Geschlechtszellen); undifferenzierte Zellen
Somatische Kerne: Zellkerne die nicht zur sexuellen Fortpflanzung bestimmt sind
Somatogamie (Basidiomycota): Gewöhnliche Körperzellen, keine besonders gestalteten Zellen, keine Gametangien, verschmelzen, um zwei zueinander passende, kompatible Kerne für sexuelle Fortpflanzung zusammenzubringen
Sommelier: Weinkenner und Berater im Fachhandel oder Restaurants; beurteilt Güte, Reife und Lagerfähigkeit von Weinen.
Somnolenz: Schläfriger Zustand in Form einer Bewusstseinsstörung. Betroffene sind jedoch durch äußere Reize wieder zu wecken
Sonchus congestus, Vielköpfige Gänsedistel (Cichorioideae – Asteraceae – Asterales – Campanulanae – Asteridae – …)
Sonnentierchen: Heliozoa (Cercozoa – Rhizaria – Eukarya)
Soor, Candidose: Von Candida albicans verursachte Beläge auf Zune und im Rachenraum; Rötungen an verschiedenen feuchten und warmen Stellen. (Abbildung unter „5 Fungi … Incertae sedis, 3 Ohne Absicht“)
Sorastrum (Chlorococcales – Chlorophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Chlorococcales, 2 Schwebende Vielfalt“)
Sordariomycetes: Kugelpilzähnliche (Perithecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Pezizomycotina – Ascomycota – Dikarya -…)
Sorus: Zusammenfassung von Fortpflanzungsbehältern zu größeren Einheiten, die oft durch randliche Strukturen geschützt werden.
sp.: ein nicht weiter genannte, oder unbekannte Art
(SP), Schlüsselpunkt der Evolution: Hier entstanden innovative Merkmale, die in besonderer Weise die Evolution voranbringen; Englisch auch Key Innovations genannt
Spaceshuttle: Wiederverwendbare Raumgleiter der NASA; gestartet im Zeitraum von 1981 - 2011
Spaltöffnungen (Pflanzen): Spaltförmige Öffnungen in der Epidermis des Blatts/Stengels zum Gasaustausch (O2, CO2) und zur Abgabe von Wasser (Transpiration); (Abbildung unter „3 Plantae … Bryophytina, 5 Spaltöffnungen“ und unter „3 Plantae … Bryopsida, 1 Von der Kugel zur Kapsel“ und unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel”)
Spanische Grippe: Verursacht durch Alphainfluenzavirus influenzae (Orthomyxoviridae – Einzelsträngige (–)-RNA-Viren – RNA-Viren – Viren – Bacteria), Influenza-A-Virus mit Allelen H1 (Hämagglutinin) und N1 (Neuraminidase)
Spanner: Geometridae (Macrolepidoptera – Ditrysia s.l. – Glossata – Lepidoptera – Amphiesmenoptera –…)
Spannerraupenartige Bewegung: Spannerraupen besitzen am Vorderende echte Füßchen, am hinteren Stummelfüßchen; bewegen sie sich vorwärts, greifen die Vorderfüßchen weit aus, lösen die hinteren, führen diese nach vorne, um sich damit neu anzuheften und bilden dabei einen Katzenbuckel des unbefußten Zwischenaums, der vom zwischenzeitlichen geringen Abstand der beiden Füßchentypen herrührt.
Spastische Paralyse: erhöhte Eigenspannung der Skelettmuskulatur, die immer auf eine Schädigung des Gehirns oder Rückenmarks zurückzuführen ist.
Speicheldrüsen: Exokrine Drüsen des Körpers, die Speichel produzieren und in die Mundhöhle sezernieren; (Abbildung unter „4 Animalia … Polyplacophora, 2 Gepanzert“)
Spelzen (Poaceae): Hochblatt im Ährchen, dem Teilblütenstand der Süßgräser
Spelzgetreide: Getreidearten mit festem Spelzenschluß (Spelzen) um die Körner, so dass sich diese nicht durch einfaches Dreschen entfernen lassen, sondern in besonderen Schälmühlen entspelzt werden müssen
Sperling: Passer (Passeridae – Passeroidea – Passerida – Passerini – Passeriformes –…)
Spermatangien: Bei Rhodophyta; Behälter mit einzigem Spermatium; (Abbildung unter „3.1 Rhodophyta … Batrachospermales, 2 Der Fortpflanzung Lauf“)
Spermatangienstand: bei Rhodophyta; viele Spermatangien sind in dichter Versammlung zu einem großen Stand (Komplex) zusammengefasst; (Abbildung unter „3.1 Rhodophyta … Batrachospermales, 2 Der Fortpflanzung Lauf“)
Spermatien: Unbegeißelte männliche Fortpflanzungszellen (Gameten) bei Rhodophyta, bei manchen Pezizomycotina und Pucciniomycetes); (Abbildung unter „3.1 Rhodophyta …Batrachospermales, 2 Der Fortpflanzung Lauf“)
Spermatisierung (Fungi): Auf einer Empfängnishyphe landendes Spermatium speist seinen Kern in die Hyphe ein (P!), die den männlichen Kern zu einem tief liegenden Partner leitet und damit das Dikaryon etabliert.
Spermatogene Fäden (Charophyceae): Trichale Fäden im Innern des Antheridiums, aus deren Zellen je ein Spermatozoid entsteht; (Abbildung unter “3 Plantae … Charophyceae, 3 Unverkennbar“)
Spermatogenes Gewebe: Gewebe aus dem am Ende der Entwicklung Spermatozoide entstehen; (Abbildung unter „3 Plantae … Marchantiopsida, 7 Wind und Wetter ausgesetzt“ und unter Abbildung und unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel”)
Spermatophore: Zu männlichen Reproduktionsorganen verpackte Spermien, um die Übertragung auf Weibchen zu erleichtern
Spermatozoide, Spermatozoen, Spermien: Reife, männliche, haploide Keimzellen; Gameten, die im Normalfall zu eigenständiger Bewegung fähig sind; (Abbildung unter „3 Plantae … Marchantiopsida, 7 Wind und Wetter ausgesetzt“ und unter „3 Plantae … Bryophytina, 3 Wiederum Stände“ und unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel” und unter „4.5 Neodermata … Monogenea, 3 Merkmalsbündel“))
Spermienkanal, Samenkanal, Samenleiter: Vas deferens, Kanal von Hoden zur Samenblase
Spermogonien, Pycniden, (Fungi): Krugförmige Behälter für Konidien oder Spermatien
Spezies: Art, Arten
Spezifisches Gewicht: Ist diejenige Zahl, die angibt, um wieviel schwerer oder leichter eine bestimmte Raummenge eines Körpers ist als eine gleich große Raummenge Wasser
Sphagnum spp.: Torfmoose (Sphagnophytina – Bryophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…)
Sphagnum fallax: Trügerisches Torfmoos (Sphagnophytina – Bryophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…); (Abbildung unter „3 Plantae … Sphagnophytina 2, Zum Saugen geboren“)
Sphincterochila boissieri: Boissiers Steppenschnecke (Stylomatophora; nicht separat behandelt – Eupulmonata – Euthyneura - Heterobranchia; nicht separat behandelt – Gastropoda –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 9 Vom Meer zur Wüste“)
Sphincterochila candidissima: Weiße Steppenschnecke (Stylomatophora; nicht separat behandelt – Eupulmonata – Euthyneura - Heterobranchia; nicht separat behandelt – Gastropoda –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 9 Vom Meer zur Wüste“)
Sphinktermuskel: Schließmuskel
Spicula (Schwämme): Nadelförmige Gebilde aus Spongin, Calciumcarbonat oder Siliciumdioxid
Spiegelbildform (Moleküle): Die Symmetrie- oder Spiegelebene beschreibt eine Ebene im Molekül, welche das Molekül in zwei symmetrisch übereinstimmende Hälften teilt, wird es entlang der Hauptachse des Moleküls betrachtet. Ob Spiegelbildlichkeit vorliegt, festzustellen, müssen die funktionellen Gruppen in räumlicher Anordnung erkannt und regelgerecht in eine Ebene gezeichnet werden. (Für ausführlichere Erklärungen ist hier nicht der Raum).
Spiegelbildlich: in der Art eines Spiegelbildes; durch eine gedachte Ebene in zwei seitenverkehrte Teile gegliedert
Spiegelbildsymmetrische: Bilateria (Animalia - Opisthokonta – Eukarya)
Spikes (Viren): Aus der Virushülle herausragende Glycoproteine
Spikeenzym (Influenza): Neuraminidase
Spinale Motoneurone: Ausführende, an Muskeln Signale gebende Nervenzellen; spinal zeigt ihre Verbindung zum Rückenmark an
Spindelapparat: Alle zur Kernteilung nötigen Strukturen, Mikrotubuli, Kinetochoren, MTOCs; (Abbildung unter „Eukarya, 8 Die große Trennung“)
Spindelfasern, Spindeltubuli: Mikrotubuli der Kernteilung; (Abbildung unter „Eukarya, 8 Die große Trennung“)
Spindelpolkörper als Mikrotubuliorganisationszentrum: Elektronendichte Körper besonderen Baus, dienen bei Rhodophyta, Bacillariophyceae und Unbegeißelten Chitinpilzen der Kernteilung; an ihnen setzt die Kernteilungsspindel an, um Chromosomen in die Tochterkerne zu ziehen; (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, 4 Besondere Helfer“)
Spindeltubuli: Mikrotubuli der Kernteilung; (Abbildung unter „Eukarya, 8 Die große Trennung“)
Spinnentiere: Arachnida (Euchelicerata – Chelicerata – Arthropoda – Panarthropoda – Ecdysozoa –…)
Spiralfaden, Spiralschlauch (Rippenquallen): Verbindet Klebknopf mit der Basis des Ankerfadens; (Abbildung unter „4 Animalia, … Ctenophora, 2 Vertäuung“)
Spiralfurchung (Spiralia): Bei der Blastulabildung ordnen sich die frühen Zellen in Spiralen an; (Abbildung unter „4 Animalia … Spiralia 1, Der Spiralier Furchung“)
Spiralgeißler: Spironympha (Spirotrichonymphaea – Parabasalia – Metamonada – Excavata – Eukarya)
Spirillenförmig: Starr korkenzieherartig gedreht
Spirochäten: Spirochaeta (Bacteria)
Spirocysten, Klebkapseln: Deren umgestülpter Schlauch nach Explosion als gerades Stück aus der Cnide ragt, dem, spiralig nach rückwärts wickelnd, sich sein erheblich längerer Teil anschließt und mit klebriger Masse umgeben ist; (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Cubozoa, 4 was noch dazugehört“)
Spirodactylon aureum: Kickxellales (Kickxellomycetes – Zygomycota – Mulitkarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Kickxellales, 1 Schön und bescheiden“)
Spirogyra: Kreisspiralalgen (Zygnematales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Zygnematales, 3 Chloroplastenvielfalt“)
Spironympha: Spiralgeißler (Spirotrichonymphaea – Parabasalia – Metamonada – Excavata – Eukarya)
Spirotaenia condensata: Große Spiralbandalge (Zygnematales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Zygnematales, 3 Chloroplastenvielfalt“ und unter „3 Plantae … Desmidiales, 4 Zierde“)
Spitzenkörper: Eine dichteste Ansammlung Mehrtausender Vesikel in der wachsenden Hyphenspitze, die schon im Lichtmikroskop bei Phasenkontrast als dunkle, rundliche Struktur zu erkennen ist. (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, wie es dazu kam“)
Spitzenwachstum: Eine grundlegende Eigenschaft von Hyphen (auch manch anderer Fäden, z.B. von Wurzelhaaren und Pollenschläuchen), die sich für ihr Wachstum hauptsächlich, oft fast ausschließlich, an ihrer Spitze verlängern; (Abbildung unter „5 Fungi, 2 Spitzenwachstum“)
Spizellomycetales: Spizellomyceten (Chytridiomycotina – Chytridiomycota – Begeißelte Chitinpilze - Fungi – Opisthokonta –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Spizellomycetales, 1 Spizelloflagellat“)
Sphaerosoma: Pyronemataceae; nicht separat behandelt (Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota – Dikarya –…)
Spleißosom: Ribonuclein-Protein-Komplexe, die jene mRNA-Sequenzen herausschneiden, die zwar aus der DNA transkribiert worden sind, doch keine Information für Proteinsynthese, etc. tragen. Diese sog. Introns werden herausgeschnitten und die informativen Bereiche (sog. Exons) wieder zu einer zusammenhängenden Einheit verbunden
Spliceprotein: Protein des RNA-Protein-Komplexes, der bei der Entfernung von Introns aus der transkribierten rRNA beteiligt ist.
Spongia: Badeschwämme (Keratosa – Demospongiae – Silicea s.s. – Porifera – Animalia – …)
Spongin (Schwämme): Spezielles, jodhaltiges Kollagen, das als Faserprotein die meisten Porifera stützt
Spongocyten (Schwämme): Spongin (Faserproteine) bildende Zellen
Spongospora subterranea: Pulverschorf-Erreger (Plasmodiophorales; nicht separat behandelt – Phytomyxea – Cercozoa – Rhizaria – Eukarya)
Sporangienträger (allgemein): Jede Struktur, jeder Organismus, auf oder in dem Sporangien entstehen
Sporangienträger (Plze): Besonders gestaltete Hyphen als Träger von Sporangien; (Abbildung unter „5 Fungi … Mucoromycetes, 1 Schöne Überraschung“)
Sporangiolen: Kleine Sporangien mit nur wenigen (1 bis etwa 5) Sporen; (Abbildung unter „5 Fungi … Mucoromycetes, 1 Schöne Überraschung“)
Sporangium: Behälter, in dem Sporen asexuell oder sexuell gebildet werden
Sporen (Bakterien): Dauerformen, die Bakterien ermöglichen, auch unter ungünstigen Bedingungen (Hitze, Kälte, Austrocknung, Hungerzustand) zu überleben
Sporen (generell): Sexuell oder asexuell in einem Behälter gebildete Verbreitungseinheiten
Sporenbildung durch Zerklüftung (Fungi): Dabei wird der gesamte protoplasmatische Inhalt des Sporangiums zerklüftet, das heißt mit Hilfe der Cisternen restlos auf die Sporen aufgeteilt; damit dies gelingen kann, gliedern sich die Cisternen in das Plasmalemma des Sporangiums ein und verschmelzen nach und nach miteinander, bis alles auf die Kerne aufgeteilt ist.
Sporenmutterzelle: Diploide Zelle, die nach Meiose haploide Sporen bildet; (Abbildung unter „3 Plantae … Bryopsida, 2 Zähne zeigen“ und unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel”)
Sporenornamente (Pezizomycotina): Viele Meiosporen der Fungi tragen Oberflächenstrukturen (Ornamente) ganz unterschiedlicher Gestalt. Bei Pezizomycotina treten sie nur bei Pezizomycetes (Pezizales) auf, weil deren Ascus eine weite Öffnung aufweist und so die Sporen trotz Oberflächenornamenten ungebremst den Ascus verlassen können. Die übrigen Pezizomycotina besitzen engste Ascusöffnungen, durch die ihre Sporen mit dem sog. Knallkorkeneffekt verschossen werden
Sporensäcke (Hydrozoa, Cnidaria): Stark abgewandelte Medusoide (Cryptomedusoid, Heteromedusoid, Styloid) als Träger von Gameten
Sporentetraden: Im Viererparket zusammenhängende Sporen; (Abbildung und unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel”)
Sporn (Blüte): Hohle Aussackung im Bereich der Blüte, die sich vom Inneren der Blüte weg erstreckt. Sie ist meist Teil der Blütenkrone, seltener ein Teil des Blütenkelchs oder der Blütenachse.
Sporocladium (Kickxellomycetes): Zweige der Sporangienträger, die kamm- oder bürstenförmig eine Anzahl von Merosporangien bildenden Zellen tragen; (Abbildung unter “5 Fungi … Kickxellales, 1 Schön und bescheiden“)
Sporocysten (allgemein): Cysten, Überdauerungsstadien, die mehrere Sporen enthalten
Sporocysten (Trematoda): Nichtüberdauernde, intern sporocysten- oder redienbildende Stadien, die aus einer Miracidie durch Abwurf der Epidermis bei Infektion des Wirtes und unter Neodermisbildung entstanden sind; (Abbildung unter 4.5 Neodermata … Digenea, 1 Ihr Profil“)
Sporogene Zelle: Zelle, die Sporen bildet und damit zum Sporangium wird
Sporogenes Gewebe: Echtes Gewebe, das Sporen bildet; (Abbildung unter „3 Plantae … Marchantiopsida, 8 Schutz vor und hoffen auf Wind“ und unter „3 Plantae … Andreaeopsida, 1 in die Kälte entwichen“ und unter „3 Plantae … Bryopsida, 1 Von der Kugel zur Kapsel“ und unter „3 Plantae … Anthocerophyta, 1 Ohne Beispiel")
Sporogonites (†) (?Takakiophytina – Bryophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…)
Sporogonites eruberans (†) (?Takakiophytina – Bryophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…); (Abbildung unter „3 Plantae … Takakiophytina, 1 Über die Zeit gerettet“)
Sporokarpien (Myxogastria): Fruchtkörper, Sporangien
Sporophyt: Bildet im Generationswechsel von Sporophyt zu Gametophyt meiotisch (R!), da selbst diploid (oder dikaryotisch), haploide Sporen; (Abbildungen unter „3.1 Rhodophyta, 6 Geplättet“)
Sporoplasma (Myxosporidia): Vielkerniges Plasmodium in der Basis der Triactinomyxospore
Sporopollenin: Gilt als das widerstandsfähigste organische Material, da es hohen Temperaturen sowie starken Säuren und Basen widersteht. Enzyme können Sporopollenin nicht abbauen. Analysen zeigten ein komplexes ungeordnetes Biopolymer, das hauptsächlich langkettige Fettsäuren, Phenylpropanoide, Phenole und Spuren von Carotinoiden enthält. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sporopollenin von vielen verschiedenen Vorläufermolekülen gebildet wird, um solche widerstandsfähigen Substanzen zu bilden. Es liegen gute Hinweise vor, dass die chemische Zusammensetzung von Sporopolleninen in Pflanzen nicht identisch ist; es sind eher Substanzen ähnlicher Eigenschaften als konstanter Struktur.
Sporothallus: Sporen bildender Thallus; Sporophyt, 2n
Sporozoite (Apicomplexa): Eigenbewegliche, in einer Zygote entstandene, haploide, infektiöse Sporen der Apicomplexa
Sporulieren: Sporen bilden
spp.: verschiedene, mehrere Arten
Spreader, Superspreader (Epidemiologie): Infizierte Tiere, die viele andere Tiere anstecken;
Superspreader, die dies in besonders effizienter Weise tun
Springbrunnentyp (Rhodophyta): Aufsteigende, meist mehrere miteinander verklebte Trichome verzweigen sich, wobei die Seitentrichome mehr oder weniger bogig nach außen gerichtet sind (Abbildung unter „3.1 Rhodophyta, 7 Springbrunnen oder Fontäne“)
Spritzbecher-Mechanismus: Eine durch Regen geleitete Verbreitungsmethode unterschiedlicher Propagulen, die am oder gegen den Grund eines glänzend-glattwandigen Bechers bereitstehen; die glatte Wandung bewirkt ein ungebremstes schnelles Gleiten des Regentropfens in den Bechergrund; der unvermittelt ihn stoppende Boden, bringt den Regentropfen dazu, sich in Tröpfchen zu zerteilen, die, der Wand entlang nach oben schießend, die Propagulen mit sich reißen und irgendwo abladen; (Abbildung unter „3 Plantae … Marchantiopsida, 10 Spritzbecher“)
Spritzsaum: Zone an Gewässern, die durch spritzendes Wasser erreicht werden, weder dauernd überflutet sind noch trocken bleiben
Spross i.e.S. (Plantae): Achse einer Pflanze, an der Anhangsorgane (wie Blüten, Blätter, Wurzeln) sitzen:
Spross i.w.S. (Plantae): Aus Sprossachse und Blättern (Blüten) bestehender, meist oberirdisch wachsender Teil des Kormus höher entwickelter Pflanzen. Häufig wird als Spross auch nur die Sprossachse exklusive Blätter und Blüten verstanden.
Sprossen: Samen werden unter feuchten Bedingungen zum Keimen gebracht, wenn groß genug, zusammen mit Samen geerntet und verzehrt
Sprossknollen: Knollen, die an unterirdisch wachsenden Sprossen (Rhizomen) gebildet
Sprosszellen: Durch Hefeknospung entstandene Zellen
Spurenelemente, Mikronährelemente: Als Mikronährelemente gelten für Pflanzen Bor (B), Kupfer (Cu), Mangan (Mn), Molybdän (Mo) und Zink (Zn)
SSU-rDNA, 5,8S rDNA, kleinste Untereinheit der rDNA: Bildet nach Transkription als 5,8S rRNA einen Teil der eukaryotischen ribosomalen 60S-Untereinheit; das betreffende Gen des Chromosoms wird nach seinen Basenfolgen für Verwandtschaftsvergleiche analysiert
SSU-rRNA: Bildet einen Teil der eukaryotischen ribosomalen 60S-Untereinheit; das betreffende Gen des Chromosoms wird nach seinen Basenfolgen für Verwandtschaftsvergleiche analysiert; (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, 8 DNA-Signale“)
Staatsquallen: Siphonophorae (Leptolina – Hydrozoa – Medusozoa – Cnidaria – Animalia –…)
Stachel (Phytomyxea): Stachelförmiges Projektil, das die Cyste durch die Zellwand der Wurzel drückt, um mit dem ihm folgenden Protoplasten die Pflanze zu infizieren; (Abbildung unter „8 Rhizaria … Phytomyxea, 1 Geschosse“)
Stadel: Holzschuppen zum Aufbewahren von Heu und Stroh
Stäbchenförmig (Bakterien): Abgerundet zylindrisch, deutlich länger als breit
Stämmchen (Moose): Eine aufrechte oder liegende Achse, die äußerlich einem Spross der Gefäßpflanzen (Tracheophyta) ähnelt, jedoch sich davon grundlegend in Bau und Funktion unterscheidet; deshalb wird bei Moosen lediglich von Stämmchen und nicht von Spross (Stamm) gesprochen; (Abbildung unter „3 Plantae … Polytrichopsida, 1 Hoch hinaus“)
Ständerpilze, Basidiomycota: Pilze, deren Sporen auf speziell gestalten Zellen („Ständern“, Basidien) gebildet werden
Stärke: Gemisch aus Amylose und Amylopectin; Speicherpolysaccharid der Pflanzen
Stärkekörner: In Chloroplasten von Pflanzen im Zuge der Photosynthese synthetisierte Zucker werden als Reservestärke in Form von Körnern abgelagert, wobei diese Stärkekörner, abhängig von der Pflanzenverwandtschaft, spezielle äußere und interne Strukturen aufweisen können; sie besitzen einen Durchmesser von 2–150 µm.
Stammpolyp, Primärpolyp: Polyp, der sich als erster ansiedelt, um nach und nach sich verzweigend, sich mit weiteren Polypen zu versehen
Stammwürze: Bezeichnet man die aus dem Malz gelösten Inhaltsstoffe (Aminosäuren, Proteine, Mineralstoffe, Zuckerarten) in der Bierwürze vor der Gärung
Stammzellen: Zellen, die in der Lage sind, eine Kopie von sich selbst hervorzubringen, indem sie sich teilen. Doch durch die Teilung entstehen nicht zwei neue Stammzellen, es handelt sich vielmehr um eine asymmetrische Zellteilung, bei der zwei verschiedene Zellen entstehen. Die eine der neu entstandenen Zellen ist ein Duplikat der Mutterzelle und hat die gleichen Eigenschaften, es entsteht also eine neue Stammzelle. Die andere Zelle, die durch die asymmetrische Zellteilung entstanden ist, entwickelt sich zu einem spezialisierten Zelltyp.
Stanley (Stanley Lord Miller), 1930 – 2007: Amerikanischer Biochemiker;
Staphylococcen: Staphylococcus (Firmicutes – Grampositive – Bacteria)
Starke Kernkraft = starke Wechselwirkung: Bewirkt mittels Gluonen das Zusammenhalten der Quarks in den Protonen und Neutronen sowie zwischen den Protonen und Neutronen
Statocysten, Gleichgewichtsorgane: in ihnen liegt der Statolith; (Abbildung unter „4.7 Bivalvia … Ostreoidea, 2 Herkunft“ und unter “4 Animalia … Scaphopoda, 1 Eine wahrlich gute Idee”)
Statolithen: Mikroskopisch kleine Körnchen aus kristallinem Calciumcarbonat [CaCO3], Calciumsulfat [CaSO4] oder Calciummagnesiumphosphat [Ca3Mg3(PO4)4], die die Wahrnehmung von Schwerkraft (und Beschleunigung) ermöglichen; (Abbildung unter “4 Animalia … Scaphopoda, 1 Eine wahrlich gute Idee”)
Staubbefreite Spuren (um junge Sterne und um Planeten): Zunächst sammelt sich Staub um diese Himmelskörper; bilden sich darin Trabanten, werden durch sie parallele Zonen in die Scheiben gefegt.
Stauracantha spinulosa: Acantharia (Radiolaria – Retaria – Rhizaria – Eukarya); (Abbildung unter “8 Rhizaria … Acantharia, 1 Perfekt”)
Staurastrum: Schiffsankeralgen (Desmidiales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya)
Staurastrum aculeatum: Igel-Zieralge (Desmidiales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Desmidiales, 4 Zierde“)
Staurastrum furcatum: Gefurchter Stachelstern (Desmidiales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Desmidiales, 4 Zierde“)
Staurastrum paradoxum: Sechsarmiger Dornenstern (Desmidiales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Desmidiales, 4 Zierde“)
Staurastrum vestitum (Desmidiales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Desmidiales, 4 Zierde“)
Staurocalyptus: Hexactinellida (Silicea s.s. – Porifera – Animalia – Opisthokonta – Eukarya); (Abbildung unter “4.1 Porifera … Hexactinellida, 1 Einzigartig“)
Stechmücken: Culicidae (Nematocera – Diptera – Antiliophora – Mecopteroida – Neuromecoptera – …)
Stein (Frucht): Teil der Steinfrucht (Endocarp); ohne Mesocarp (saftiger Teil) und Exocarp (Außenhaut)
Steinkohlezeit, Karbon-Zeit: Vor 359 – 299 Millionen Jahren
Steinkorallen: Scleractinia (Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthokonta –…)
Steinkrebs: Austropotamobius torrentium (Astacidae; nicht separat behandelt – Decapoda – Reptantia – Eumalacostraca – Malacostraca –…)
Steinmehl: Besteht aus feinkörnigen, schluffgroßen Gesteinspartikeln, die durch mechanisches Mahlen von Grundgestein entstehen
Stelärtheorie: Führt die unterschiedlichsten fossil und auch heute vorkommenden Leitsysteme (Stelen) der Eutracheophyten auf die Protostele zurückführen. Ausgangspunkt für die Theorie ist, vom Meristem beginnend, die Entwicklung des Xylems, wobei dem sog. Protoxylem, bestehend aus noch sehr kleinzelligen dünnerwandigen Leitelementen, um das herum sich das größerzellige, dickerwandige Metaxylem nach und nach entwickelt, eine zentrale Bedeutung zukommt.
Stele (Eutracheophyten): Leitelementgerüst aus Xylem und Phloem im primären, nicht sekundär verdicken Spross.
Stelenpflanzen i.w.S.: Tracheophyta, Höhere Pflanzen, Gefäßpflanzen (Embryophyta – Streptophyta – Plantae – Eukarya)
Stemonitis spp. (Stemonitales; nicht separat behandelt – Stemonitomycetidae – Myxogastria – Amoebozoobionta – Amoebozoa –…); (Abbildung unter „6 Amoebozoa … Stemonitomycetidae, 1 Epihypothallisch“)
Stengel: Blätter/Blüten tragender Teil einer Pflanze
Stenoglossische, rhachidoglassische Radula (Gastropoda): Jede Reihe weist einen zentralen und beidseits einen Seitenzahn auf (oder: in einigen Fällen fehlen die Seitenzähne); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 6 Muster“)
Stenothelen: Nesselkapseln mit stilett- oder skalpellartigen, leicht gekrümmten, messerscharfen, oft in zwei Etagen angeordneten Strukturen an der etwas verbreiterten Basis des ausgestülpten Nesselkapselschlauchs; (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Cubozoa, 4 was noch dazugehört“)
Stentor: Trompetentierchen (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya)
Stentor muelleri: Müllers Trompetentierchen (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter “7 Chromalveolata … Ciliata, 9 Nicht zum Blasen”)
Stentor roeseli: Röelis Trompetentierchen (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter “7 Chromalveolata … Ciliata, 9 Nicht zum Blasen”)
Stephanoceros fimbriatus: Fransenkrone (Monogononta; nicht separat behandelt – Rotatoria – Gnathifera – Spiralia – Protostomia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gnathifera, 6 Alle Türen offenhalten”)
Stephanocyte: Kranzzelle; Gamet oder Zoospore
Stephanokont, kranzflagellat, kronenflagellat: Wenn Schwärmer einen subapikalen Kranz aus Geißeln tragen
Stephanosporen: Zoosporen mit subapikalem Kranz aus Geißeln
Stephensia: Pyronemataceae; nicht separat behandelt (Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota – Dikarya –…)
Sterigma, Sterigmen (Basidiomycota): Dünne Fortsätze an der Basidie, an der die Sporen sitzen; (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, 6 Erfunden und doch wieder vielfach vergessen“)
Sternkoralle: Favia favus (Scleractinia – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidria – Animalia –…); (Abbildung unter “4.2 Cnidaria … Scleractinia, 4 Einige Beispiele”)
Steppe: Offene, semiaride, baumlose Graslandschaft der gemäßigten Klimazone
Stereide (Laubmoose i.e.S.): Lebende, längsgestreckte Zellen mit Protoplast und Plastiden, die mit ihren verdickten, unverholzten Wänden der mechanischen Festigung dienen; (Abbildung unter „3 Plantae … Bryophytina, 6 Rippen und Bahnen“ und unter „3 Plantae … Polytrichopsida, 1 Hoch hinaus“)
Stereoglossische, docoglossische Radula (Mollusca): In jeder Reihe sitzt nur ein zentraler schmaler Zahn, von 1-3 seitlichen flankiert (der äußere ist jeweils betont) und ein paar (höchstens 3) hakenfömigen lateralen Zähnen. Der zentrale Zahn kann fehlen. Die Zähne sind an der Radulahaftschicht fixiert. Dies ist der einfachste Radula-Typ, und wir können annehmen, dass dies auch die ursprünglichste (plesiomorphe) Radula darstellt; (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 6 Muster“)
Sterroblastula: Ein frühes ontogenetisches Stadium der Animalia, das einer dicht gepackten, vielzelligen Morula, also einem großen kugligen Zellhaufen entspricht; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Demospongiae, 1 Der Schwämme Mehrzahl“)
Steroide: Ringförmig gebaute Moleküle, die zu den Lipiden gehören und eine wichtige Rolle im Stoffwechsel spielen., gehören zu den Triterponoiden
Sterole: Eine Gruppe biochemisch wichtiger Naturstoffe aus der Gruppe der Steroide. Das bekannteste Sterol ist Cholesterin (auch Cholesterol genannt)
Steuerfaktoren: Kleinere Proteine, die Vorgänge in den Zellen, wie Transkription der DNA, Translation der mRNA, etc. räumlich und/oder zeitlich steuern
Stichodactyla gigantea: Mertens Riesenaktinie (Actinaria – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter “4.2 Cnidaria … Actinaria, 6 Auf Gegenseitigkeit”)
Stichodactyla mertensii: Mertens Riesenaktinie (Actinaria – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter “4.2 Cnidaria … Actinaria, 6 Auf Gegenseitigkeit”)
Stickstoff [N2]: Zwei Stickstoffatome mit Dreifachbindung verknüpft [N≡N]; besitzt sieben Protonen (7N); 7 oder acht Neutronen kommen noch hinzu; (7N, Anzahl der Protonen = Ordnungszahl 7)
Stickstofffixieren: Nur Prokaryoten sind in der Lage, inerten molekularen Stickstoff (N2) der Luft in organismenverfügbaren, z. B. in [–NH2] gebundenen Stickstoff, überzuführen.
Stickstofffixierer: Bakterien, die in der Lage sind, aus dem inerten, molekularen Luftstickstoff den von Organismen verwendbaren Ammomiumstickstoff zu gewinnen
Stickstoffheterozyklus: Ringförmiges Molekül aus Kohlenstoff mit zumindest einem eingeschlossenen N
Stickstoffmonoxid: NO
Stielscheiben- oder Diskus- Mitochondrien: Des Mitochondriums innere, seine eigentlich eigene Zellmembran, stülpt zur Oberflächenvergrößerung scheibenförmige (diskusförmige) Strukturen ein. (Abbildung unter „Eukarya, 5 Kraftwerkstypen“)
Stigma (Algen): Augenfleck
Stigmatomyces baeri (Laboulbeniomycetes – Perithecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); . (Abbildung unter 5.1 Ascomycota … Laboulbeniomycetes, 1 Bis aufs Kleinste geregelt“)
Stigmatomyces sarcophagae (Laboulbeniomycetes – Perithecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); . (Abbildung unter 5.1 Ascomycota … Laboulbeniomycetes, 3 Seltsame Gesellen“)
Stigonema: Lagerblaualge (Cyanobacteria – Bacteria); (Abbildung unter „1 Bacteria … Cyanobacteria, 2 Blaualgen“)
Stipeln (Charophyceae): einzellige, kurze, spitz zulaufende Auswüchse des unteren Rands der Knoten; (Abbildung unter "3 Plantae ... Charophyceae, 4 Komplettschutz")
Stochastisch, Stochastik: Fasst als mathematischer Oberbegriff die Gebiete Wahrscheinlichkeitstheorie und mathematische Statistik zusammen
Stockmansella langii (†): Rhyniophyta (Tracheophyta – Embryophyta – Streptophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3 Plantae … Rhyniophyta, 1 Gabelsystem mit ursprünglichen Tracheiden”)
Stoffwechsel, Metabolismus: Ein komplexes Netzwerk einzelner Reaktionen. Gruppen von Reaktionen, die unmittelbar aufeinander folgen, werden Stoffwechselwege genannt; Gesamtheit aller Vorgänge im Organismus, bei denen Stoffe umgewandelt und transportiert werden.
Stolonen (allgemein): Ausläufer
Stolonen (Bryopsidales): Siphonale, am Substrat entlangwachsende, oder im Sand verlaufende Schläuche, denen fertile strauch- oder bäumchenförmige Systeme entspringen
Stolonen (Polypen): Basale, hohle Ausläufer, die benachbarte Polypen miteinander verbinden
Stolonen, Ausläufer (Polytrichopsida): Ein Merkmal auch heutiger Polytrichaceae, einzige Familie und einzige Ordnung der Polytrichopsida, so etwas zu bilden, was wir bei Tracheophyta Stolonen, Ausläufer, nennen; die Stämmchen legen sich bald nach Abschluss der Protonemabildung horizontal, erscheinen nach außen hin einfach gestaltet und bilden senkrecht nach oben dicht stehende Stämmchen
Stolonial (Cnidaria): An basalen hohlen Ausläufern
Stolos, Stolo (Syllidae): In Serie gebildete, der sexuellen Fortpflanzung dienende Epitoke; (Abbildung unter „4.6 Annelida … Syllidae, 1 Gefährte“)
Stoma, Stomata, Spaltöffnung(en): Spaltförmige Öffnungen in der Epidermis des Blattes/Stengels zum Gasaustausch (O2, CO2) und zur Abgabe von Wasser (Transpiration); (Abbildung unter „3 Plantae … Bryophytina, 5 Spaltöffnungen“)
Stomia: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Ciliata
Stomphia coccinea (Actinaria – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Film unter „4.2 Cnidaria … Actinaria, 5 Die Turnerin“)
Stoppeln: Untere Stengelteile von Pflanzen, die auf Feldern nach der Ernte eingewurzelt stehen bleiben
Strahlentierchen, Radiolarien: Radiolaria (Retaria – Rhizaria – Eukarya)
Straminipila: Mastigonemengeißler (Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya)
Strandschnecken: Littorina spp. (Littorinidae; nicht separat behandelt – Caenogastropoda – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia -…); (Film unter „4.2 Cnidaria … Actinaria, 5 Die Turnerin“)
siehe
Straße von Hormus: Meerenge des Persischen Golfs zwischen der nördlichen Exklave Omans und Iran
Stratigraphie: Ziel ist, Gesteinskörper anhand der darin enthaltenen organischen und anorganischen Merkmale zeitlich relativ zu ordnen und auch räumlich weit entfernte Gesteinseinheiten miteinander zeitlich in Beziehung zu setzen
Stratum (allgemein): flache, ausgebreitete Schicht von Zellen
Stratum conuum, Hornzellschicht (Haut): Äußerste Schicht der Hautepidermis
Stratum spinosum, Stachelschicht (Haut): Schicht der Epidermis, die sich über der Basalschicht und unterhalb der Körnerschicht befindet.
Streptococcus thermophilus: Streptococcaceae (Lactobacillales – Firmicutes – Grampositive – Bacteria); kugelförmige Bakterien. Kommt in Sauermilchprodukten, wie Joghurt vor.
Streptokokken: Streptococcus (Streptococcaceae – Lactobacillales – Firmicutes – Grampositive – Bacteria); kugelförmige Bakterien
Streptomyces kanamyceticus: Lieferant des Antibioticums Kanamycin (Streptomycetes – Actinobacteria – Grampositive – Bacteria)
Streptomyces thermophilus: (Streptomycetes – Actinobacteria – Grampositive – Bacteria); produziert in feuchtem Gras und Heu extreme Hitze, die zum Entzünden trockeneren Materials führen kann. Dadurch sind schon Heustadel abgebrannt; auch Komposthaufen können sich auf diese Weise entzünden. Liegender Grasschnitt erhitzt sich derart, dass ein „Verbrühen“ der Hände erfolgen kann.
Streptomycin: Antibiotikum, das heute zum Bekämpfen von Bakterien verwendet und von zahlreichen Streptomycetes-Arten gebildet wird (Abbildung unter „1 Bacteria ... Streptomycetes, 3 Schlacht am Kalten Büffet“)
Streptophyta: Bauchgeißler (Plantae – Eukarya)
Streuobst: Obst von Streuobstwiesen
Streuobstwiesen: Eine Streuobstwiese ist eine Ansammlung von verstreut stehenden Obstbäumen unterschiedlichen Alters und verschiedener Sorten. Die Bäume stehen hier so weit auseinander, dass jeder Baum genug Platz und Licht zum Wachsen hat. Bei den Bäumen handelt es sich meist um hochstämmige Obstbäume. Ein weiteres Merkmal ist der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und auf künstlichen Dünger bei der Bewirtschaftung.
Streustrahlen: Entstehen durch die Wechselwirkung von Licht mit kleinen Partikeln, Atomen und Molekülen werden dadurch von der geradlinigen Bahn abgelenkt.
Strickleiternervensystem: Hochorganisiertes zentrales Nervensystem vieler wirbelloser Tiere (z. B. Insekten, Spinnentiere, Ringelwürmer). Es verläuft auf der Bauchseite und besteht aus zwei Längssträngen, die in jedem Körpersegment durch Querverbindungen und paarige Nervenknoten (Ganglien) miteinander verbunden sind
Strobilation (Medusenbildung): „Zapfenbildung“ im Zuge der Medusenentstehung bei Scyphozoa; seriale Anordnung der Ephyren erinnert an einen Zapfen (Strobus); (Abbildung unter "4.2 Cnidaria, 4 Medusenbildung auf die Spitze getrieben")
Strobilurine: Antifungisch wirkende Moleküle, die Kiefernzapfenrüblinge in ihr Substrat abgeben, um andersartige Konkurrenten von dieser schon besetzten ökologischen Nische fernzuhalten. Aus den natürlich vorkommenden Substanzen wurden chemische Varianten hergestellt, die nicht nur besser gegen parasitische Pilze wirken, sondern auch den vielfältigen Anforderungen an auszubringende Fungizide genügen (z. B. gute Applizierbarkeit, Haltbarkeit über einen längeren Zeitraum, Abbau zu unbedenklichen Produkten)
Strömungssinneszellen, Rheorezeptoren: Zellen, die Bewegungen in Flüssigkeiten oder Luft erfassen und in Nervenimpulse umwandeln
Stroma (Pezizomycotina): Steriles, dichtes, mitunter überdauerungsfähiges Hyphengeflecht, aus, auf oder in dem Fruchtkörper entstehen
Stromatholithen: Durch Mikroorganismen verursachte Sedimentgesteine, die in regelmäßigen, vielzählig aufeinanderfolgenden Schichten aus Kalkstein in uralten Gesteinsformationen aufzufinden sind
Strombidium sp. (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Ciliata, 12 Schier ohne Grenzen“)
Stromlinienförmig: Körper, der so geformt ist, dass er Luft oder Wasser mit minimalem Widerstand durchdringt; Ziel ist ein sehr geringer Strömungswiderstand, um Energie zu sparen und höhere Geschwindigkeiten zu ermöglichen
Strongyl (Schwämme): Silicat-Macrospiculum leicht gebogener gleichdicker Form; (Abbildung unter 4.1 Porifera, … Heteroscleromorpha, 1 Heterogen“)
Strontiumsulfat: [SrSO4]
Strunk: Dicke, kurze, fleischige oder holzige, bei Nahrungspflanzen meist als Rest übrigbleibende Stengelbasis
Stubben: Baumstumpf
Stubenfliege: Musca domestica (Muscidae – Calyptratae – Cyclorrhapha s.s. – Cyclorhapha s.l. – Brachycera –…)
Stützlamelle: Dünne Schicht der Mesogloea zwischen Ekto- und Entoderm
Stuhl (Medizin): Ausscheidung des Darms, Faeces, Kot, Kacke
Stuhlmannia variabilis (Eudrillidae; nicht separat behandelt – Lumbricina; nicht separat behandelt – Oligochaeta – Clitellata – Annelida –…); (Abbildung unter „4.6 Annelida, 2 Das Patent“)
Styl (Schwämme): Ein glattes Silicat- Megaspiculum leicht gebogener gleichdicker Form mit nur einem zugespitzten Ende; (Abbildung unter 4.1 Porifera, … Heterscleromorpha, 1 Heterogen“)
Styliola subulata (Pteropoda; nicht separat behandelt – Tectibranchia; nicht separat behandelt – Euthyneura – Heterobranchia; nicht separat behandelt – Gastropoda -…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 7 Und wieder genügen Cilien nicht“)
Styloid (Hydrozoa, Cnidaria): Am Hydropolypen festsitzendes, als ein viertes reduktiv signifikant abgewandeltes medusenähnliches Stadium; (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Hydrozoa, 5 Der Hydromedusen Reduktion“)
Stylommatophora; nicht separat behandelt: Stielaugenschnecken, Landlungenschnecken (Eupulmonata – Euthyneura – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 1 Ein Unfall?“)
Stylonidium sphaera: Runder Stieldinoflagellat (Dinophyta – „Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya)
Stylonychia: Cilienlaus (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya)
Stylonychia pustulata: Waffentierchen (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter “7 Chromalveolata … Ciliata. 10 Cilienläuse”)
Styropor: extrem leichtes, weißes Schaummaterial, das aus etwa 98 % Luft und 2 % Polystyrol besteht und durch Aufschäumen von Polystyrolperlen mit Wasserdampf hergestellt wird
Subaerial (Algen): Über dem Erdboden, an feuchten Stellen (Borke, Holzbalken, Felsen, Mauern) wachsende Algen
Subcuticulär: Unterhalb der Cuticula
Subcutis: Meist aus lockerem Bindegewebe bestehende untere Schicht der Haut
Subepidermales Gewebe: Zellgewebe, das sich unmittelbar unter der Epidermis, bzw. Rhizodermis, befindet
Suberin: Ein polymeres Phenylpropanoid, das Hydroxyfettsäuren, Dicarbonsäuren, langkettige Fettsäuren und Fettalkohole enthält. Es wird im Sekundärstoffwechsel von Pflanzen gebildet und fungiert als gas- und wasserundurchlässige Isolierschicht.
Subjekt der Evolution: Ein Organismus bewirkt Evolution anderer
Subletal: Gerade noch nicht letal, noch nicht tödlich, doch erheblich schädigend
Submikroskopisch: Sehr klein, nicht mehr mit normalem Lichtmikroskop erkennbar
Subpelliculär: unterhalb der Pellicula
Subpseudopodium: Pseudopodium, das nur Ektoplasma enthält
Subrhizodermal: In der Zellschicht unter der Wurzeln Rhizodermis
Substrat: Allgemeine Bezeichnung für feste, unterstützende, tragende oder nährende Substanz
Substraterschöpfung (Pilze): Eigenschaft von Substraten, wenn Pilze die wesentlichen Substanzen schon entnommen haben und nicht mehr ausreichend davon finden
Substratkettenphosphorylierung: Ein metabolischer Prozess in Zellen, über den ATP bzw. GTP generiert wird. Im Vergleich zur oxidativen Phosphorylierung ist hierfür kein Elektronentransport über die Atmungskette und kein Sauerstoff nötig
Subterminal: Unterhalb des höchsten, des weitest vorstehenden Punktes
Subtribus: Hierarchische Ebene zwischen Gattung und Tribus
Subtropen, subtropisch: Klimazone zwischen Wendekreisen und gemäßigtem Klima
Subumbrella (Medusozoa): Konkave Unterseite einer Qualle
Subumbrellarhöhle: Höhle der Quallenunterseite, gebildet von Subumbrella und Velum (Velarium)
Succinat (Bernsteinsäure, [CH2COOHCH2COOH]): Eine Säure aus drei miteinander verbundenen Kohlenstoffatomen, die beiden äußeren tragen je eine Acylgruppe (= Säuregruppe; [–COOH]); die Bernsteinsäure ist in der Lage, unter anderem mit NADH2-Aufwand CO2 aufzunehmen
Süßgräser i.e.S.: Pooideae (BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – Poales – Commelinanae –…)
Süßmost: Frisch gepresster, unfiltrierter Traubensaft (Fruchtsaft)
Süßwasserqualle: Craspedacusta sowerbii (Limnomedusae – Trachylina – Hydrozoa – Medusozoa – Cnidaria –…); (Abbildung unter “4.2.1 Medusozoa … Limnomedusae, 2 Craspedacusta sowerbii”)
Sulcus (Dinophyta): Quer zum Gürtel verlaufende Furche des Flagellaten, in der ein basaler Teil der nach rückwärts schlagenden Geißel liegt.
Sulfatiert: mit Sulfat [SO42−] verbunden
Sulfation [SO42−]: Eine maximal oxidierte Schwefelverbindung mit vier Atomen Sauerstoff; liegt als zweifach negativ geladenes Ion vor
Sulfite: Verbindungen mit [SO32−] als Anion
Sulfide: Salze des Schwefelwasserstoffs [H2S], die das zweifach negativ geladene Sulfid-Anion S2– enthalten
Sumpf: ständig feuchtes Gelände mit oft stehendem Wasser, besonders an Ufern von Flüssen und Seen
Sund: Schmale Meerenge oder ein Meeresarm, der das Festland von einer vorgelagerten Insel trennt oder zwei Inseln voneinander scheidet
Superae-Reihe: Eine angenommene Entwicklungsreihe von hypogäischen Pezizales aus apothecienartigen, epigäischen Vorfahren, bei denen am apikalen Bereich noch Öffnungen zu erkennen sind, die andeuten, sie seien aus nach oben offenen Apothecien entstanden. (Abbildung unter "5.1 Ascomycota ... Pezizomycetes, 6 Warum zu Pezizales?")
Supernovae: Schnelles und besonders helles Aufleuchten von Sternen am Ende ihrer Lebenszeit durch eine Explosion bei der die Sterne vernichtet werden
Superspreadingereignis (Epidemiologie): Ereignis mit dem gewaltige Mengen Pathogene in die Umwelt gesetzt wurden, womit eine erhebliche Zahl von Menschen in kürzester Zeit infiziert wurde
Suprabranchialraum (Mollusca): Kiemenhöhle oberhalb (dorsal) der Kiemen als Teil des Mantelraums
Sushi: Japanisches Gericht aus erkaltetem, angesäuertem Reis mit diversen Zutaten
Suspendieren: In einer Flüssigkeit unlösliche Substanzen gleichmäßig verteilen
Suspensoren (Mucoromycetes): Teil der Zygophoren nach Bildung der Gametangien, die unmittelbar an die Gametangien anschließen; (Abbildung unter „5 Fungi … Mucoromycetes, 4 Sexuelle Vielfalt“)
Sycon-Typ (Schwämme): Der Innenraum ist in kleinere Choanocytenkammern gegliedert, die einlagig entlang des zentralen Gangs zum Osculum hin stehen und senkrecht zur Außenbegrenzung orientiert sind; die Kammern können sichtbar nach außen gebeult sein, vielfach werden die Zwischenräume der Beulen aber von Wasserkammern gefüllt. (Abbildung unter „4.1 Porifera, 4 Vergrößerung“)
Syllis sp. (Syllidae – Phyllodocida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia -…); (Abbildung unter „4.6 Annelida … Syllidae, 1 Gefährte“)
Syllis gracilis (Syllidae – Phyllodocida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia -…); (Abbildung unter „4.6 Annelida … Syllidae, 1 Gefährte“)
Syllis prolifera (Syllidae – Phyllodocida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia -…); (Abbildung unter „4.6 Annelida … Syllidae, 1 Gefährte“)
Symbiodinium sp.: Symbotischer Dinoflagellat (Suessiales; nicht separat behandelt – Dinophyta – „Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter 4.2 Cnidaria … Gorgoniidae, 1 Ordentlich“)
siehe
Symbiodinium microadriaticum: Adriatischer Symbiotischer Kleindinoflagellat (Suessiales; nicht separat behandelt – Dinophyta – „Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya)
Symbionten: Organismen, die wechselseitig zu beiderseitigem Vorteil dem anderen nehmen; auch als wechselseitige Parasiten verstehbar
Symbiose, symbio(n)tisch: Wechselseitiges Nehmen zu beiderseitigem Vorteil; auch als wechselseitiger Parasitismus verstehbar
Symmetrieebene: Ebene durch einen Körper, die zwei spiegelbildliche Hälften trennt
Symphyllia sp.: Hirnkoralle (Scleractinia – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter “4.2 Cnidaria … Scleractinia, 5 Riffe”)
Sympodiale Verzweigung, Sympodium: Eine Verzweigung, deren Hauptachse das Wachstum durch Bildung eines Organs (Polyp, Blüte, Ranke, etc.) einstellt und knapp darunter ein Seitenzweig die Führung übernimmt, also über das gebildete Organ hinauswächst, selbst aber das gleiche Schicksal erfährt und, wie es treffend heißt, übergipfelt wird, was sich mehrfach wiederholen kann.
Symptomatische Behandlung: Nur Symptome werden behandelt, nicht die Ursache
Syn.: synonym zu
Synapomorphie, synapomorphe Merkmale: Synapomorphien sind Merkmale, die ein Schwestergruppen-Verhältnis zwischen zwei Sippen begründen; es sind die Autapomorphien der gemeinsamen Stammart
Synapsen: Verbindungen zwischen Nervenzellen, bzw. von Axon zu Axon. Dort enden die elektrischen Signale (an der Grenze zwischen prä- und postsynaptischem Teil); die Informationsübertragung erfolgt nun durch Ausschüttung von in Vesikeln gebildeten Neurotransmittern; sie werden vom postsynaptischen Teil aufgenommen, wodurch wieder elektrisches Potential entsteht, das vom Axon rasch weitergeleitet wird; (Abbildung unter "1 Bacteria ... Mycobacteria, 1 Signalausfall" und unter „4 Animalia … Ctenophora, 2 Vertäuung“)
Synchrone, konjugierte Mitosen: Mitotische Teilungen von zwei oder mehreren Kernen, die koordiniert gleichzeitig ablaufen
Synchytrium endobioticum: Verursacher des Kartoffelkrebses (Chytridiales – Chytridiomycotina – Chytridiomycota – Begeißelte Chitinpilze – Fungi –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Chytridiales, 3 Krebs“)
Syncytium: Durch Verschmelzung (Fusion) mehrerer Einzelzellen entstandene mehrkernige Zelleinheit; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Hexactinellida, 1 Einzigartig“ und unter „4.5 Neodermata, 1 Hautwechsel“ und unter „4.5 Neodermata … Cestoidea, 1 Was macht sie so unverkennbar“)
Syndrom: Durch das gemeinsame Auftreten bestimmter charakteristischer Symptome gekennzeichnetes Krankheitsbild
Synechococcus: Synechococcales, nicht separat behandelt (Cyanobacteria – Bacteria)
Synelmis albini (Hesionidae; nicht separat behandelt - Phyllodocida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia –…); (Abbildung unter „4.6 Annelida, 2 Das Patent“)
Synonym: Ungültiger wissenschaftlicher Name, der für ein Taxon verwendet wurde, das heute einen anderen, den nun gültigen wissenschaftlichen Namen trägt
Synthasen: Enzyme mit synthetischem, aufbauendem Charakter
Synura: Rosetten-Goldkugel (Chrysophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola“ – Chromalveolata –…); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Chrysophyceae, 3 Nicht mehr allein“)
Synzoospore: Zoosporen, die zu einer funktionellen Einheit zusammengefasst sind
Systematisch, Systematik: Die biologische Systematik beschäftigt sich mit verwandtschaftlichem Ordnen von Organismen.
Systematiker: Wissenschaftler, die sich mit Verwandtschaftssystemen, mit Abstammungsgemeinschaften, befassen und entscheidende Merkmale dafür erschließen
Systemische Infektion: Infektion durch Pathogene, die zwar nur lokal erfolgt, danach aber die ganze Pflanze betrifft
Systemische Biologie, Systembiologie: In der Systembiologie geht es darum, die komplexen und dynamischen Abläufe einer Zelle oder eines Organs z.B. bei Umweltanpassung, Alterung oder Immunabwehr zu verstehen und abzubilden. Ziel ist, ein integriertes Bild aller regulatorischen Prozesse über alle Ebenen vom Genom über das Proteom zu den Organellen bis hin zum Verhalten und zur Biomechanik des Gesamtorganismus‘ zu bekommen. Wesentliche Methoden zu diesem Zweck stammen aus der Systemtheorie und ihren Teilgebieten. Systemtische Biologie macht sich Gedanken über Prozesse und wie diese sich im Laufe der Zeit verändern, jedoch mit einer radikalen Erweiterung der Skala. In der Systembiologie werden tausende Reaktanden beobachtet, wodurch Systembiologie in einer deutlich dynamischeren Sichtweise der Biologie resultiert.
Systemtheorie: Formale Theorie der Beziehungen zwischen den Elementen eines Systems (biologische, soziale, mechanische Systeme), des Zusammenhangs zwischen Struktur und Funktionsweise von gekoppelten Systemen als Teilgebiet der Kybernetik.
Systole: Kontraktionsphase eines Hohlorgans
Szenario: Wissenschaftlicher Begriff für eine von mehreren hypothetischen Folgen von Ereignissen
T
T: Abkürzung für die Nucleobase Thymin; Eine monozyklische, eine Pyrimidin-Base (Buchstabencode der DNA und RNA)(Buchstabencode der DNA); (Abbildung unter „Grundlegendes, 5 Unterseeisch“)
T4 Phage: Ein Stamm der Escherichia-coli-Phagen, der heute als der Gattung Tequatovirus zugerechnet wird. Es existieren insgesamt sieben Stämme (T1 bis T7), die sich u. a. etwas im Bau des Capsids unterscheiden (T2 Abbildung unter „1 Bacteria … Myoviridae, 2 Der Durchschaute“)
T-Lymphocyten: T-Zellen
T-Zellen: Wichtiger Typ der Leucocyten des Immunsystems, spielen eine bedeutende Rolle im adaptiven Immunsystem; lassen sich durch einen spezifischen Oberflächenrezeptor erkennen. Sie entstehen im Knochenmark, wandern in den Thymus (daher die Bezeichnung T-Zellen) und reifen dort, wobei nur ein geringer Teil selektiv dabei überbleibt. Cytotoxisch gewordene werden als Killer T-Zellen bezeichnet, Helfer T-Zellen aktivieren Killer T-Zellen und bestimmte Leucocyten, sog. Memory Cells, die aus Vorprägung bestimmter Antigene Kennung tragen.
Tabak: Nicotiana (Solanaceae – Solanales – Lamianae – Asteridae – Superasteridae – …)
Tabakmosaikvirus, TMV: (Tobamoviridae – Unbehüllte (+)-ss-RNA-Viren – Einzelsträngige (+)-RNA-Viren – RNA-Viren – Viren –…); (Abbildung unter „1 Bacteria … Tobamoviridae, 1 Tabakmosaikvirus“)
Tabak Nekrose Virus (TNV; nicht separat behandelt – Unbehüllte ss(+)RNA-Viren – ss(+)RNA-Viren – RNA-Viren – Viren – Bacteria)
Tabula: In Polypenstöcke sekundär eingeschobene horizontale, kalkige Trennwand, die den oberen weiterlebenden Teil vom unteren abgestorbenen trennt
Tachyzoiten (Coccidia): schnell sich teilende, sehr bewegliche Merozoiten
Taenia: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Zygnematophyceae
Taenia (Cestoda): Gattung
Taenia saginata: Rinderbandwurm (Cyclophyllidea; nicht separat behandelt – Cestoidea – Cestoda – Cercomeromorpha – Neodermata –…); (Abbildung unter “4.5 Neodermata … Cestoda, 1 Auf dem Schiff“ und unter „4.5 Neodermata … Cestoidea, 1 Was macht sie so unverkennbar“ und unter „4.5 Neodermata …, Cestoidea, 2 Nur Wiederholungen“)
Taenia solium: Schweinebandwurm (Cyclophyllidea; nicht separat behandelt – Cestoidea – Cestoda – Cercomeromorpha – Neodermata –…); (Abbildung unter “4.5 Neodermata … Cestoda, 1 Auf dem Schiff“ und unter „4.5 Neodermata … Cestoidea, 1 Was macht sie so unverkennbar“)
Taenia taeniaeformis (Cyclophyllidea; nicht separat behandelt – Cestoidea – Cestoda – Cercomeromorpha – Neodermata –…); (Abbildung unter „4.5 Neodermata … Cestoidea, 1 Was macht sie so unverkennbar“)
Taenioglossische Radula (Gastropoda): Sieben Zähne in jeder Reihe: Ein Mittelzahn (zusammengesetzt aus zentralem und je zwei benachbarten), an beiden Seiten flankiert von einem Nachbarzahn und zwei Randzähnen; (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 6 Muster“)
Tafelblaualge: Merismopedia (Cyanobacteria – Bacteria); (Abbildung unter „1 Bacteria … Cyanobacteria, 2 Blaualgen“)
Taille: Engstelle der Frauen zwischen Brustkorb und Hüfte
Takakia: Takakia (Takakiophytina – Bryophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…)
Takakia lepidozoides (Takakiophytina – Bryophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…); (Abbildung unter „3 Plantae … Takakiophytina, 1 Über die Zeit gerettet“)
Tamarische Winkelfurche: Alexandrium tamarense (Gonyaulacales; nicht separat behandelt behandelt – Dinophyta – „Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya)
Tamoya ohboya (Charybdeida – Cubozoa – Medusozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Cubozoa, 4 Was noch dazugehört“)
Tangential: eine gekrümmte Fläche oder Linie berührend (schneidend)
Tangorezeptoren, Berührungssinneszellen: Zellen, die Berührungsreize erfassen und in Nervenimpulse umwandeln
Tannen: Abies spp. ( Pinineae – Pinales – Conifera – Coniferopsida – Spermatophytina –…)
Tannine: Pflanzliche, in einigen Stauden, Sträuchern und Blättern und anderen Teilen, auch in Braunalgen auftretende, ökologisch bedeutsame („sekundäre“) Inhaltsstoffe; als Monomer tritt häufig Gallussäure auf. Sie haben im Gegensatz zu Alkaloiden ein weiteres Abwehrspektrum gegen Pflanzenfresser, da sie wahrscheinlich hauptsächlich die Verdauung beeinflussen, indem sie Proteine (Enzyme) deaktivieren.
Tanninzellen: Zellen, die vornehmlich Tannine enthalten; (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Pezizomycetes, 7 Sie waren vielleicht nicht die ersten“)
Taonia atomaria (Dictyotales – Phaeophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola“ –…); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Dictyotales, 1 Wesentliche Fortschritte“)
Taphrina: Hexenbesen- und Gallbildner (Taphrinales – Taphrinomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…)
Taphrina alni: Rotzungenerreger an Grauerlenzäpfchen (Taphrinales – Taphrinomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Taphrinales, 3 Der Parasiten Gesicht“).
Taphrina betulina: Hexenbesenerreger an Betula (Taphrinales – Taphrinomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Taphrinales, 3 Der Parasiten Gesicht“).
Taphrina deformans: Pfirsich-Kräuselkrankheiterreger (Taphrinales – Taphrinomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Taphrinales, 3 Der Parasiten Gesicht“).
Taphrina padi: Narrentaschenerreger an Traubenkirsche (Taphrinales – Taphrinomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…)
Taphrina pruni: Narrentaschenerreger von Zwetschge und Pflaume (Taphrinales – Taphrinomycetes – Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Taphrinales, 3 Der Parasiten Gesicht“).
Taphrinomycetes: Gallbildner i.e.S. (Taphrinomycotina – Ascomycota – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi …)
Taphrinomycotina, Gallbildner: Ascomycota (Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta – Eukarya)
Taq-Polymerase: Polymerase von Thermus aquaticus
Tarsus, Tarse (Gliederfüßer): Der als Fuß bezeichnete, distale, mehrgliedrige Abschnitt eines Gliederfüßerbeins
Tastrezeptoren, Tastsinneszellen, Druckrezeptoren: Spezialisierte Sinneszellen, die mechanische Reize wie Berührung, Druck, Vibration und Dehnung in Nervensignale umwandeln und an das Gehirn weiterleiten
Taxon (Taxa): Als Einheit erkannte Gruppe von Lebewesen (z. B. Klasse, Familie, Art) innerhalb der biologischen Systematik
Taxonomisch, Taxonomie: Die biologische Taxonomie grenzt Organismen anhand alleinstellender Merkmale und Merkmalskombinationen voneinander ab und benennt sie.
Tectibranchia; nicht separat behandelt (Euthyneura – Heterobranchia; nicht separat behandelt – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 1 Ein Unfall?“)
Tedania ignis: Feuerschwamm (Paecilosclerida – Heteroscleromorpha – Demospongieae – Silicea s. s. – Porifera –…)
Teide: Höchste Erhebung auf der kanarischen Insel Teneriffa mit 3715 m NN; mit 7500 m über dem Meeresboden der dritthöchste Vulkan der Erde
Teilchenstrahlung: Fluss massiver, geladener Teilchen, die von der Sonne in den Weltraum abgegeben werden, hauptsächlich als Sonnenwind, der aus Protonen und Elektronen besteht, sowie als energiereiche Teilchen der kosmischen Strahlung
Teleostei: Knochenfische i.e.S. (Actinopterygii – Osteognathostomata – Gnathostomata – Umericingulata – Lacertipinnata –…)
Teleskopartig: Ein Ineinandergreifen von mehreren Elementen, die sich wie ein Fernrohr ausziehen oder zusammenschieben lassen
Teliospore: Eine dickwandige Dauerspore als Verbreitungseinheit, die zumindest anfangs ein Dikaryon enthält
Tella: Bezeichnung für einen Vorfahren der Charophyta; angelehnt an Palaeonitella (†) und Nitella
Telom: Eine hypothetische ursprüngliche Gefäßpflanzenachse mit zentralem Leitgewebe; (Abbildung unter „3 Plantae … Eutracheophyta, 4 Auf Vorrat“)
Telomer: DNA-Sequenzen an den Enden der Chromosomen, die der Stabilisierung dienen. (Lüttge et al. 2010); (Abbildung unter „Eukarya, 7 Gordischer Knoten“)
Telophase (Kernteilung): Als Telophase wird die letzte Phase der Mitose bezeichnet. Sie folgt übergangslos auf die vorausgegangene Anaphase. Die Kinetochorfasern (Mikrotubuli) depolymerisieren, die Chromosomen dekondensieren (lockern sich auf). Nach Abschluss der Auflockerung können die Gene wieder abgelesen werden, der Kern hat wieder die Arbeitsform (Arbeitskern). (Abbildung unter „Eukarya, 8 Die große Trennung“)
Telophase I: Telophase der ersten meiotischen Teilung, der Reduktionsteilung (Abbildung unter „Eukarya, 10 Reduktion“)
Telophase II: Telophase der zweiten meiotischen Teilung, der an die Reduktionsteilung anschließenden mitotischen Teilung (Abbildung unter „Eukarya, 10 Reduktion“)
Telophasenspindel: Spindelförmige Anordnung der Polmikrotubuli während der Telophase
Telotroch (Spiralia): Hinterer Wimpernkranz der Trochophora-Larve; (Abbildung unter „4 Animalia …Spiralia, 2 Trochophora“)
TEM: Transmissionselektronenmikroskop(ie)
Tempeh: Fermentierte Sojakerne
Template: Matrize, Vorlage
Tentakel, Fühler (Gastropoda): Biegsame Auswüchse am Kopf, die als Hauptsinnesorgane zum Tasten, Riechen und Sehen dienen
Tentakel (Lophophorata): Hohlorgane mit zweierlei Cilien; randliche Cilien schlagen zwischen den Tentakeln nach außen, Wasser aus dem Tentakeltrichter zu entfernen, damit neues in den Trichter gesaugt wird; Cilien der Tentakelfläche schlagen nach unten hin zum Mund, um Partikel hinzutreiben
Tentakel (Nesseltiere): Nesselzellenbestückte, bewegliche Fangarme der Cnidaria
Tentakel (Pectinidae): Am Mantelrand von Kammmuscheln befinden sich zahlreiche, meist helle oder farbige, tentakelartige Fortsätze. Diese dienen als Sinnesorgane zum Ertasten der Umgebung und zur Wahrnehmung von Wasserströmungen
Tentakel (Polychaeta): Mitunter gefiederte, cilientragende Auswüchse des Prostoms mit Rinnen an den stärkeren, mundnahen Ästen
Tentakel (Rippenquallen): Lange, bewegliche, filigrane, oft mit Seitenzweigen (Tentillen) versehene, Klebfallen tragende Fangarme
Tentakel (Siboglinida): Aus dem coelomatösen Prostomium ziehen Coelomausläufer in die oft mehrere Tausend Tentakel, die zelluläre Auswüchse tagen können, hinein.
Tentakel, Captacula (Scaphopoda): Büschelige, fädige, vom Cerebralganglion aus innervierte, lang ausstreckbare, bewimperte Fangtentakel; (Abbildung unter “4 Animalia … Scaphopoda, 1 Eine wahrlich gute Idee”)
Tentakelcirren (Polychaeta): Tentakelartig verzweigte Cirren
Tentakelschaft (Bryozoa): Teil der Leibeswand, der die Verbindung zwischen Cystid und Polypid darstellt
Tentakeltaschen (Rippenquallen): Höhlungen, in die sich die Tentakel zurückziehen können
Tentaculata: Tentakeltragende Rippenquallen (Ctenophora – Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Tentillen: Seitenzweige von Tentakeln
Terbenafin: Antimykotikum; (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Arthrodermataceae, 3 Therapie“)
Terebratalia transversa: Nordpazifische Lampenmuschel (Rhynchonelliformea; nicht separat behandelt – Brachiopoda – Lophophorata – Spiralia – Protostomia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Brachiopoda 2, Kreislauf“)
Teredo navalis: Schiffsbohrmuschel (Pholadoidea – Bivalvia – Mollusca – Schizocoelia – Spiralia –…); (Abbildung unter “4.7 Bivalvia, 2 Nicht nur zum Gleiten” und unter „4.7 Bivalvia … Pholadoidea, 1 Undicht“)
Tergum (Hexapoda): Dorsaler Teil der vier Bereiche eines Körpersegments von Insekten
Terminal: Am distalen, am entfernten Ende
Terminalplatte (Geißel): Auf Höhe des Flagellatenkörpers wird in der Geißel eine „Platte“, ein im TEM dunkel kontrastierendes, verwandtschaftsabhängig gestaltetes Septum eingezogen
Termiten: Termitidae (Isoptera – Blattodea – Dictyoptera – Polyneoptera – Neoptera –…)
Terpene: Reine Kohlenwasserstoffe aus mehreren Isopreneinheiten
Terpenoide: Naturstoffgruppe, die sich strukturell vom Isopren ableitet. Von den ähnlichen Terpenen unterscheiden sie sich darin, dass sie funktionelle Seitengruppen besitzen und keine reinen Kohlenstoffe wie die Terpene sind
Terrarianer: Terrarienfreunde
Terrestrisch, terricol: erdgebunden, sich auf oder im Boden befindend
Tertiär-Zeit, Cenozoic-Zeit: vor etwa 66 Millionen Jahren bis heute
Tertiäre Köpfchenzellen, Tertiäre Capitulumzellen (Charophyceae): Rundliche Zellen, die an sekundären Köpfchenzellen des Manubrium im Antheridium sitzen und Träger von spermatogenen Fäden sind; (Abbildung unter “3 Plantae … Charophyceae, 3 Unverkennbar“)
Testis, Hoden,: Paarig angelegtes, inneres männliches Geschlechtsorgan sich geschlechtlich fortpflanzender Gewebetiere; Spermien produzierende männliche Gonaden.
Testudinella patina: Schildkröten-Rädertier (Monogononta; nicht separat behandelt – Rotatoria – Gnathifera – Spiralia – Protostomia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gnathifera, 6 Alle Türen offenhalten”)
Tetanospasmin oder einfach Tetanustoxin: Das wichtigste der von Clostridien ausgeschiedenen Toxine. Es hemmt die inhibitorischen Synapsen an den spinalen Motoneuronen sowie die Freisetzung der Neurotransmitter Glycin und GABA. Klinisch zeigt sich dies in einer spastischen Paralyse. (Wikipedia)
Tethys: Erdhistorischer Ozean, der überwiegend im Mesozoikum und frühen Känozoikum in der östlichen Hemisphäre existierte. Sie bildete sich in der späten Trias und schloss sich im frühen Eozän (vor etwa 50 Millionen Jahren) nahezu vollständig.
Tetraaminopyrimidin: (Abbildung unter „Grundlegendes, 3 Vom Eise befreit“)
Tetractin (Schwämme): Spicula weisen vier Enden auf
Tetracyclin: Breitbandantibiotikum aus Streptomyces aureofaciens gewonnen
Tetrahymena thermophila: Paramecium (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Ciliata, 6 Pantoffeltierchen“)
Tetramer: vierteilig
Tetrapedia crux-melitensis: Malteserkreuz-Blaualge (Cyanobacteria – Bacteria); (Abbildung unter „1 Bacteria … Cyanobacteria, 2 Blaualgen“)
Tetraploid: Verdoppelter Chromosomensatz von 2n (diploid) zu 4n (tetraploid)
Tetraradiär: Körper, dessen Strukturen nach vier Richtungen orientiert sind
Tetrasporangium: bei Rhodophyta; Ein Behälter, in dem sich nach Meiose (Meiosporangium) vier Tetrasporen bilden; (Abbildung unter „3.1 Rhodophyta … Ceramiales, 2 Polysiphonia als Beispiel“)
Tetrasporen: bei Rhodophyta; haploide Sporen, die von der zweiten Sporophytengeneration (die erste war der Karposporophyt) gebildet werden (Tetra-, weil nach Meiose immer vier Sporen zusammen entstehen)
Tetrasporophyt: bei Rhodophyta; ein zweiter diploider Sporophyt (der erste war der Karposporophyt, aus dessen diploiden Karposporen er hervorgegangen ist), der meiotisch haploide Tetrasporen (vier Sporen nach der Meiose, deshalb Tetra-) bildet, aus denen der haploide Gametophyt entsteht; (Abbildungen unter „3.1 Rhodophyta, 6 Geplättet“)
Tetraxone (Schwämme): Spicula weisen vier Spiegelbildebenen auf; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Calcarea, 1 Separat von allen anderen“)
Tevnia jerichonana (Obturata; nicht separat behandelt – Siboglinida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia –…); (Abbildung unter „4.6 Annelida … Siboglinida, 3 Weiteres“)
Texas-Fieber: Babesia (Piroplasmorida – Aconodasida – Apicomplexa – „Wimpeola“ – Chromalveolata –…)
Thalla: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der thallösen Lebermoose
Thallische Zellbildung (Fungi): Bildung von Konidien, deren Form kaum von der Hyphenzellform abweicht; im Gegensatz zur blastischen Zellbildung, bei der die Konidienform mit rundlich, ellipsoid, etc. signifikant von der Form der Hyphenzellen abweicht; (Abbildung unter "5.1 Ascomycota ...Botryosphaeriales, 1 Schon wieder einer")
Thallochrysis: Fladengoldalge (Chrysophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola“ – Chromalveolata –…)
Thallös: thallusartig wachsend
Thallöse Lebermoose: Marchantiopsida (Marchantiophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta – Plantae –…)
Thallophyten: Pflanzen, die nicht in Spross, Blatt und Wurzel gegliedert sind
Thallus: Körper von Pflanzen (von Pilzen); nicht in Spross, Blatt und Wurzel gegliedert
Thamnidium elegans: Mucorales; nicht separat behandelt (Mucoromycetes – Zygomycota – Multikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Mucoromycetes, 5 Risiko streuen und minimieren“)
Theia: Ein hypothetischer Planet in der Frühzeit unseres Sonnensystems, der mit dem Vorläufer der Erde zusammengestoßen sein hätte können und als Resultat der Kollision der Mond herausgeworfen worden sein könnte
Thermococcus coalescens (Euryarchaeota – Archaea)
Thermodesulfobacterium: gramnegative, stäbchenförmige hyperthermophile, bewegliche oder unbewegliche, anaerobe Sulfatreduzierer; chemoorganotroph oder obligat chemolithoautotroph
Thermotoga: Extrem thermophile stäbchenförmige, gramnegative, obligat anaerobe Bakterien, die von einer scheidenartigen Hülle umgeben sind. Der Stoffwechsel ist chemoorganotroph, Zucker und deren Polymere werden vergoren (Lexikon der Biologie)
Thermophil: Sind Organismen, besonders Mikroorganismen, die höhere Temperaturen bevorzugen
Thermus aquaticus: Thermophiles, aerobes, chemoorganotrophes, gramnegatives Bacterium, in heißen Quellen bei 50 bis 80o C vorkommend; Lieferant der Taq-Polymerase
These: zentrale, zugespitzte Behauptung oder ein Leitsatz, der in einer wissenschaftlichen Arbeit, Diskussion oder Argumentation aufgestellt wird und bewiesen oder widerlegt werden muss
Theterin: Zellprotein, das Viren am Knospen hindert
Thiamin: Vitamin B1
Thioäther: Stoffgruppe mit organisch gebundenem Schwefel der allgemeinen Struktur R–S–R', wobei R und R' organische Reste sind. Sie sind die Schwefelanaloga der Ether [R–O–R‘], die aus zwei Alkoholen entstanden sind.
Thioharnstoff: (Abbildung unter „Grundlegendes, 3 Vom Eise befreit“)
Thiomargarita magnifica (Thiotrichaceae – Thiotrichales; nicht separat behandelt; – Gammaproteobacteria –Gramnegative – Bacteria)
Thiosulfate: Derivate der im freien Zustand unbeständigen Thioschwefelsäure [H2S2O3]; ihre Sulfatee enthalten das Thiosulfat-Anion S2O32- ; Natriumthiosulfat [Na2S2O3] ist das stabilste Salz der in freiem Zustand instabilen Thioschwefelsäure (Wikipedia)
Thorax (allgemein): Brust
Thorax (Insekten): Zwischen Kopf und Hinterleib liegendes Bruststück
Thrausta: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Thraustochytriaceae
Thraustochytriaceae: Labyrinthulomycetes (Straminipila – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya)
Thraustochytrium: Labyrinthulaceae; nicht separat behandelt (Labyrinthulomycetes – Straminipila – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya –…); (Abbildung unter “7 Chromalveolata … Labyrinthulomycetes, 2 Schleimfüßchen”)
Threonin: Aminosäure; (Abbildung unter „Grundlegendes, 1 Das Experiment“ und unter „Grundlegendes, 8 Kaskaden“)
Thrombocyten: Für Blutgerinnung zuständige, zirkulierende Zellfragmente
Thrombotisch-thrombozytopenisches Purpura Syndrom, TPP: Thrombotisch“ bedeutet, Blutgerinnsel entstehen und „thrombozytopenisch“, die Blutplättchenzahl ist gering, „Purpura“ weist auf purpurfarbene Stellen oder Blutergüsse auf der Haut hin
Thüringischer Bazillus: Bacillus thuringiensis (Firmicutes – Grampositive – Bacteria); besiedelt und tötet verschiedene Insektenlarven, z. B. Raupen des Buchsbaumzünslers (Crambidae – Pyraloidea – Ditrysia s.s. – Ditrysia s.l. – Glossata – …)
Thuidium: Thujenmoose (Hypnales – Bryopsida – Bryophytina – Bryophyta – Thallophyta –…)
Thujenmoos, Tamariskenmoos: Thuidium tamariscinum (Hypnales – Bryopsida – Bryophytina – Bryophyta – Thallophyta –…); (Abbildung unter “3 Plantae … Dicranales, 1 Die Suche”)
Thylakoidanordnung: Je nach Chloroplastentyp können Thylakoide unterschiedliche Anordnungen aufweisen. Bei Cynobakterien sind sie noch ungeregelt angeordnet, bei Glaucophyta in sehr dichter Anordnung vorhanden. Andere Chloroplasten besitzen oft dichte Stapel von verflachten Membransäcken, getrennt durch locker dahinziehende Cisternen.
Thylakoide: Membraneinstülpungen der Cyanobakterien, die damit ihre innere Oberfläche vergrößern; solche Einstülpungen der Cyanobakterienmembran finden sich in unterschiedlicher Anordnung auch an der inneren Membran der Chloroplasten. Hier findet die Lichtreaktion der Fotosynthese statt und die Produktion von ATP.
Thylakoide konzentrischer Ordnung: Bei Rhodophyta lagern sich Thylakoide in konzentrisch gestapelten Ringen zusammen
Thylakoidgrana: Gestapelte Strukturen von scheibenförmigen Thylakoiden innerhalb der Chloroplasten von Chlorophyta und Streptophyta, die als Hauptort für die lichtabhängigen Reaktionen der Fotosynthese dienen
Thylakoidorganisationszentrum, -körper (Halimedaceae): Ein Körper aus einigen Thylakoiden, die als dünne, konzentrisch geschichtete Cisternen an einem Ende der Chloroplasten und Amyloplasten liegen.
Thymidinnucleoid: Nucleotidtriphosphat aus Desoxyribose und Thymin
Thymin, Adenin: Zwei sogenannte Basen der DNA, abgekürzt mit den Buchstaben A und T; sie stehen sich in der Helix der DNA gegenüber und paaren sich über leicht lösbare Wechselwirkungen
Thymin: eine monozyklische, eine Pyrimidin-Base, abgekürzt T; (Abbildung unter "Grundlegendes, 5 Unterseeisch")
Thymus, Bries: Lymphatisches Organ, das im Brustkorb hinter dem Brustbein liegt
Thysanozoon brocchi (Polycladida; nicht separat behandelt – Trepaxonemata; nicht separat behandelt – Rhabditophora; nicht separat behandelt – Plathelminthes –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Tricladida, 6 Zusammenkunft“)
Tide, Gezeiten: Wasserbewegungen der Ozeane, die durch von Mond und Sonne erzeugte Gezeitenkräfte im Zusammenspiel mit der Erddrehung verursacht werden
Tiefsee: Weitgehend bis völlig lichtlose Bereiche des Meeres, die unterhalb einer Tiefe von mindestens 200 m liegen
Tieghemiomyces californicus: Dimargaritales (Kickxellomycetes – Zygomycota – Multikarya – Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Dimargaritales, 1 Ganz schön unverschämt“)
Tierreich: Animalia (Opisthokonta – Eukarya)
Tierstock: Aussehen einer Kolonie, doch sind die einzelnen Individuen über ein gemeinsames Gewebe verbunden, unterscheiden sich darin von Kolonien, die durch dichtes Siedeln einzelner Individuen gekennzeichnet sind.
Tigermücken: Aedes albopictus (Culicidae – Nematocera – Diptera – Antliophora – Mecopteroida –…); (Abbildung unter “1 Bacteria … Flaviviridae, 2 West-Nil-Virus“)
Tight junctions: Zellkontakte durch die Epithelzellen aneinandergeheftet sind; umgeben gürtelartig den gesamten Zellumfang und bilden auf diese Weise im Epithelzellverband eine zusammenhängende Diffusionsbarriere; (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Microsporidia, 5 Nun wohin mit all diesen Schlauchbildnern“)
Tinea corporis, Ringelflechte: Dermatophytose des Rumpfes und der Extremitäten (ohne Füße, Hände und Leisten). Prinzipiell kommen alle humanpathogenen Dermatophyten als Erreger in Betracht. Die Pilzerkrankung zeigt sich normalerweise als randbetonte Rötung mit Schuppung und Juckreiz an unbehaarten Hautstellen, am Rand können auch Pusteln auftreten. (Abbildung unter "5.1 Ascomycota ... Arthrodermataceae, 1 Lieblingstiere")
Tinna: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Tintinniden
Tintenstriche: Auffällige, schwarze oft breitstrichförmige, nach unten zu schmäler werdende Beläge an fast senkrechten Felswänden. (Abbildung unter „1 Bacteria … Cyanobacteria, 3 Warum nicht auf dem Land?“)
Tintinniden: Tintinnida; nicht separat behandelt (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya)
Titer: Maß für die Anzahl von Teilchen in einem Medium (z. B. von Bakterien, Antikörpern, etc.)
TMV: Tabakmosaikvirus (Tobamoviridae – Unbehüllte (+)-ss-RNA-Viren – Einzelsträngige (+)-RNA-Viren – RNA-Viren – Viren –…); (Abbildung unter „1 Bacteria … Tobamoviridae, 1 Tabakmosaikvirus“)
Tomaten: Solanum lycopersicum (Solanaceae – Solanales – Lamianae – Asteridae – Superasteridae – …)
Tomentella: Braunfilzgewebe (Thelephoraceae – Thelephorales – Polyporomycetidae – Der Stinkmorchelverwandten Schwester – Der Moderne Rest –…)
Ton: Gesteinspartikel keiner als 0,002 mm Größe
Tonne, t (Gewicht): 1 000 kg
Tonicella lineata: Linierte Käferschnecke (Ischnochitonida; nicht separat behandelt – Polyplacophora – Mollusca – Schizocoelia – Spiralia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Polyplacophora, 2 Gepanzert“)
Tonoplast: Gegenstück zum Plasmalemma bei Organismen mit starren Zellwänden; der Tonoplast umgibt die Saftvakuolen der Zellen; (Abbildung unter „5 Fungi, 2 Spitzenwachstum“)
Torf: Organisches Sediment, das sich durch die Zersetzung von abgestorbenen Torfmoosen und anderen torfbildenden Pflanzenteilen weit überwiegend in Mooren bildet. Es liegen anaerobe Verhältnisse vor, wodurch der Abbau der akkumulierten organischen Substanz stark gehemmt ist.
Torfmoose: Sphagnum spp. (Sphagnophytina – Bryophyta – Thallophyta – Embryophyta – Streptophyta –…)
Torfmull: getrockneter, gelockerter Torf
Torfstich: Stelle, an der Torf gestochen wird
Torpor: Physiologischer Starrezustand bei Tieren, der durch eine drastische Reduzierung der Stoffwechselrate, Körpertemperatur und Aktivität gekennzeichnet ist.
Torsion (Gastropoda): Durch Drehung des Eingeweidesacks ist die ursprünglich hinten gelegene Mantelhöhle nach vorne verlagert worden, einschließlich der in sie öffnenden Organe. Die damit verbundene Verlängerung des Eingeweidesacks ermöglichte eine Vergrößerung der Mitteldarmdrüse, des zentralen Verdauungsorgans. Außerdem gelangen im Zuge der Torsion wichtige Mechano- und Chemorezeptoren aus einer ursprünglich hinten gelegenen Position nach vorne in Kopfnähe; (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 1 Ein Unfall“)
Totale Furchung: Die Zygote und deren Abkömmlinge hin zur Blastula teilen sich vollkommen, es bleiben keine Partien ungeteilt; Teilungsweise dotterarmer Eier (Zygoten)
Total-äquale Furchung: Die Zygote und deren Abkömmlinge hin zur Blastula teilen sich vollkommen, und gleichzellig, es bleiben keine Partien ungeteilt; Teilungsweise dotterarmer Eier (Zygoten)
Total-radiäre Furchung: Die Zygote und deren Abkömmlinge hin zur Blastula teilen sich vollkommen, gleichzellig und mit radiär liegenden Wänden (und damit der Zellen); es bleiben keine Partien ungeteilt
Tote-Mannshand: Alcyonium digitatum (Alcyoniidae – Malacalcyonacea – Octocorallia – Anthozoa – Cnidaria –…); (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Alcyoniidae, 1 Des Menschen Phantasie“)
Toten-Manns-Finger, Meergeweih: Codium fragile (Bryopsidaceae – Bryopsidales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae – …); (Abbildung unter "3.2 Chlorophyta ... Bryopsidaceae, 3 Blasiger Diplo-Haplont?")
Totipotente Zellen: Zellen, die die Fähigkeit haben, neu etwas Enddifferenziertes zu bilden (spezialisierte Zelle, Organ, Organismus)
Toxa (Schwämme): Ein Silicat-Mikrospiculum von Pfeilbogenform; (Abbildung unter 4.1 Porifera, … Heterscleromorpha, 1 Heterogen“)
Toxine: Giftstoffe
Toxisch: giftig
Toxoglossische Radula (Gastropoda): Die zentralen Zähne fehlen vollkommen. Jede Reihe hat lediglich zwei Zähne, von denen jedes Mal nur einer verwendet wird. Diese gerillten Zähne sind sehr lang, zugespitzt und mit Giftkanälen (Neurotoxine) und Widerhaken versehen; sie sind nicht stark an der Radulahaftschicht fixiert. Die Zähne können einzeln zum Rüssel transferiert, ausgestoßen und in die Beute hineingestoßen werden; (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 6 Muster“)
Toxoplasma gondii: Verursacher der Toxoplasmose (Coccidia – Conoidasida – Apicomplexa – Wimpeola – Chromalveolata –…); (Abbildung unter „7.1 Apicomplexa … Coccidia, 1 Toxoplasmose“)
(TP), Treffpunkt: Hier trafen Organismen zweier Verwandtschaften aufeinander, die zu beiderseitigem Vorteil eine Verbindung eingegangen sind; was zum Teil als wechselseitiger Parasitismus verstanden werden kann; Ergebnis ist eine Symbiose
Tracheen: Abgestorbene Wasserleitelemente von Eudicotylen, deren Längszellen trennende Querwände vollkommen oder zum Teil aufgelöst sind
Trabant, Satellit (Chromosom): Chromosomenteil aus Heterochromatin nach einer Dünnstelle des Chromosoms (Lüttge et al. 2010). (Abbildung unter „Eukarya, 7 Gordischer Knoten“)
Trabeculae (allgemein): Balkenförmige Strukturen
Tracheiden: Zur Wasserleitung und Festigung gebildete, abgestorbene, protoplastenlose, meist stark verholzte, in axialer Richtung langgestreckte Zellen im Xylem der Leitbündel von Spross, Blättern und Wurzeln; (Abbildung unter „3 Plantae … Eutracheophyta, 1 Meristem und was daraus wird“)
Tracheiden vom S-Typ: Mit schraubig angeordneten Verdickungsleisten, mit sehr dünner, widerstandsfähiger innerer Lage (ob Liginin?) und mit schwammig erscheinender Füllung; (Abbildung unter „3 Plantae … Rhyniophyta, 1 Gabelsystem mit ursprünglichen Tracheiden“)
Tracheophyta: Stelenpflanzen i.w.S. (Embryophyta – Streptophyta – Plantae – Eukarya)
Trachom: Erkrankung der Augen von Chlamydia trachomatis verursacht
Trama (Fungi): Steriles Hyphengeflecht als Formgeber des Fruchtkörpers und Träger des Hymeniums
Transformation: Direkte Aufnahme von DNA durch andere Organismen.
Transkriptasen: Gruppe von Enzymen, welche die Synthese von RNA aus Nucleotidtriphosphaten als monomere Vorstufen (Einzelvorstufen) katalysieren
Transkription, transkribieren: Umschreiben von DNA (oder RNA) in RNA, oder von RNA in DNA (bei manchen Viren); (Abbildung unter „Grundlegendes, 7 Die Zelle lebt“)
Transkriptionsfaktoren: Spezialisierte Proteine, die als zentrale Regulatoren der Genexpression dienen, indem sie an spezifische DNA-Sequenzen binden. Sie steuern, welche Gene aktiv sind, indem sie die Anlagerung der RNA-Polymerase am Genort fördern (aktivieren) oder blockieren (reprimieren). Sie sind essenziell für die Zellidentität und -entwicklung.
Transkriptionsfaktoren: Spezialisierte Proteine, die als zentrale Regulatoren der Genexpression dienen, indem sie an spezifische DNA-Sequenzen binden. Sie steuern, welche Gene aktiv sind, indem sie die Anlagerung der RNA-Polymerase am Genort fördern (aktivieren) oder blockieren (reprimieren). Sie sind essenziell für die Zellidentität und -entwicklung.
Transkriptom: Gesamtheit aller in einer Zelle hergestellten RNA-Moleküle
Translation: Synthese von Proteinen in Zellen lebender Organismen, die nach Vorgabe der Basensequenzen an den Ribosomen abläuft (Abbildung unter „Grundlegendes, 8 Kaskaden“)
Transmembranproteine (Lipiddoppelmembran): Integrale Proteine, die die Lipiddoppelmembran von Zellen oder Organellen vollständig durchspannen. Sie besitzen hydrophobe Bereiche zur Verankerung im Membraninneren sowie hydrophile Domänen, die auf beiden Seiten in die wässrige Umgebung ragen. Sie fungieren als Transporter, Rezeptoren oder Kanäle.
Transmissionselektronenmikroskop(ie), TEM: Dabei durchstrahlen Elektronen das Objekt, das ausreichend dünn sein muss. Je nach Ordnungszahl der Atome, aus denen das Objekt besteht, der Höhe der Beschleunigungsspannung für die Elektronen und der gewünschten Auflösung, kann die sinnvolle Objektdicke von wenigen Nanometern bis zu einigen Mikrometern reichen. Der Strahlengang erfolgt im Vakuum, damit die Elektronen nicht von den Luftmolekülen abgelenkt werden. Meist müssen Objekte fixiert, in Kunstharz eingebettet, dünn geschnitten und kontrastiert werden.
Transpeptidase: Bei der D-Alanin-Transpeptidase handelt es sich um ein Enzym, das nur in Bakterien vorkommt. Es katalysiert die Quervernetzung der Murein-Polysaccharidketten über ihre Peptid-Seitenstränge. Dabei wird der D-Alanyl-Rest eines Peptid-Seitenstrangs mit der Aminogruppe eines anderen Peptid-Seitenstrangs verbunden.
Transpiration (Plantae): Abgabe von Wasserdampf durch (die Spaltöffnungen der) Pflanzen
Transpirationssog: Durch Transpiration wird an die Umgebung Wasser abgegeben, die Wassersäule wird damit automatisch mit nach oben gezogen und saugt damit gelöste Ionen ebenfalls hoch
Transversalmuskeln: Muskeln quer durch einen Nichtwirbeltierkörper
Trauben (Blütenstand, Fruchtstand): Botanisch definiert besitzt eine Traube eine Hauptachse, die gestielte Blüten, bzw. Früchte trägt
Trauben: Früchte, Beeren, von Vitis vinifera
Traubenkirsche: Prunus padus (Prunoideae – Rosaceae – Rosales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae –…)
Traubenzucker: Glucose
Trebouxia: Flechtenalgen (Trebouxiales; nicht separat behandelt – Trebouxiophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Trebouxiophyceae, 1 Aufs Feinste kommt es an“)
Trebouxiophyceae: Chlorophyta (Plantae – Eukarya)
Trehalose: Disaccharid (Zweifachzucker), das aus zwei je α-1-verknüpfen Glucosen besteht: Glc α- (1–1) α-Gluc
Treibhausgase: Zu den Treibhausgasen gehören Gase, die das Klima auf der Erde verändern. Oft ist von CO2-Emissionen die Rede, welche für den Klimawandel verantwortlich sind. Doch nicht nur Kohlenstoffdioxid zählt zu den Treibhausgasen. Methan, Lachgas und fluorierte Gase beeinflussen das Klima ebenfalls
Trentepohlia: Schuppengrünalgen (Trentepohliales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya)
Trentepohlia aurea: Gold-Schuppengrünalge (Trentepohliales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Trentepohliales, 1 Vorweggenommen“)
Trentepohlia iolithus: Veilchenduft-Schuppengrünalge (Trentepohliales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Trentepohliales, 1 Vorweggenommen“)
Treponema carateum (Spirochaeta – Bacteria): Löst die Hautkrankheit Pinta aus, die in Mexiko, Zentral- und Südamerika vorkommt
Treponema pallidum (Spirochaeta – Bacteria): Löst beim Menschen Syphilis aus
Treponema pertenue (Spirochaeta – Bacteria): Auslöser der Frambösie
Tri-Amino-Kohlenstoff: Kohlenstoffe mit drei Amino-Gruppen [–NH2]
Triactin (Schwämme): Spicula besitzen drei Enden
Triactinomyxosporen (Myxosporidia): Zweite, diploide (?), Sporengeneration der Myxosporidia; aufgebaut aus vielkernigem, aus einer einzelnen Zelle entstandenem Plasmodium, drei Polkapseln und drei alles bedeckenden ankerförmigen Kapselzellen; (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Myxosporidia, 3 Des Lebenskreislaufs erster Teil“)
Triage: Bezeichnet die Methodik, den Schweregrad der Erkrankung bzw. der Verletzung innerhalb kurzer Zeit zu erkennen und mittels Kategorisierung eine Einstufung der Behandlungsdringlichkeit vorzunehmen; mit erheblichen Konsequenzen, sind Behandlungsmöglichkeiten voll ausgelastet oder gar überlastet
Triaminopyrimidin: (Abbildung unter „Grundlegendes, 3 Vom Eise befreit“)
Triaminopyrimidon: (Abbildung unter „Grundlegendes, 3 Vom Eise befreit“)
Trias-Zeit: vor etwa 251 – 200 Millionen Jahren
Triaxone, triactin (Schwämme): Spicula weisen drei Spiegelbildebenen auf, besitzen drei Enden (triactin) (Abbildung unter „4.1 Porifera … Calcarea, 1 Separat von allen anderen“)
Tribonema: Haarfadenalge (Xanthophyceae – Chromophyta – Straminipila – “Wimpeola” – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung und unter „7 Chromalveolata … Xanthophyceae, 1 Der Unterschied“ und unter Abbildung „7 Chromalveolata … Xanthophyceae, 3 Gegliedert“)
Triboxantha: Bezeichnung für einen hypothetischen Vorfahren der Xanthophyceae
Trebouxiophyceae; nicht behandelt: Chlorophyta (Plantae – Eukarya)
Tribus (der Organismen): Hierarchische Ebene zwischen Subtribus und Unterfamilie
Trichal (Algen, Pilze, u.a.): Gebaut aus einzellreihigem Faden, wobei jede Zelle funktionell nur einen Zellkern besitzt, n, 2n (oder n+n, Dikaryon, bei Pezizomycotina und Agaricomycotina)
Trichia: Faserschleimpilz (Trichiales – Myxogastromycetidae – Myxogastria – Amoebozoobionta – Amoebozoa –…); (Abbildung unter „6 Amoebozoa … Trichiales, 1 In freudigen Farben“)
Trichimella-Larve (Schwämme): Mit einem mittigen, gürtelförmigen Flagellenkranz umgebene Larve, deren restliches Äußere mit Pinacocyten bedeckt ist; im Inneren liegen großzellige Archaeocyten und syncytiale Scleroblasten, zum Teil bereits mit Spicula; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Hexactinellida, 1 Einzigartig“)
Trichocyste (generell): Fadenausschleudernde Struktur (Zellorganell oder Zelle)
Trichogyne: Fortsatz des weiblichen Geschlechtsorgans bei Rhodophyta, Coleochaetophyceae, Charophyceae und Pezizomycotina
Trichom (Anatomie): Einzellreihiger Faden oder einzellreihiges Haar
Trichomonas hominis: Darm-Trichomonade (Trichomonadea – Parabasalia – Metamonada – Excavata – Eukarya)
Trichomonas vaginalis: Vaginal-Trichomonade, Erreger der Trichomoniasis (Trichomonadea – Parabasalia – Metamonada – Excavata – Eukarya)
Trichomoniasis urogenitalis: Vaginalerkrankung durch Trichomonas vaginalis
Trichom, Haar, Faden (Gestalt): Fadenförmiger Organismus oder fadenförmiger Teil von Organismen; (Abbildung unter „3.1 Rhodophyta … Batrachospermales, 2 Der Fortpflanzung Lauf“)
Trichomyceten: Harpellales (Kickxellomycetes – Zygomycota – Multikarya – Unbegeißele Chitinpilze – Fungi –…)
Trichophyton mentagrophytes: Verursacher von Tinea corporis (Arthrodermataceae – Onygenales – Onygenales – Eurotiomycetidae – Eurotiomycetes –…); (Abbildung unter 5.1 Ascomycota … Arthrodermataceae, 1 Lieblingstiere“)
Trichophyton rubrum: Tinea inguinalis verursachender Nagelpilz (Arthrodermataceae – Onygenales – Onygenales – Eurotiomycetidae – Eurotiomycetes –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Arthrodermataceae, 2 Athletenfuß“)
Trichoplax adhaerens: Haftende Haarplatte (Placozoa – Animalia – Opisthokonta – Eukarya); (Abbildung unter „4 Animalia … Placozoa, 4 Wie sieht Placon heute aus?“)
Trichosporen (Harpellales): Asexuell gebildete Aplanosporen mit zwei Anhängseln; (Abbildung unter "5 Fungi ... Harpellales, 2 Hoffnung")
Trichotom: Drei Äste von einer Stelle abgehend
Tricladida: Planarien (Plathelminthes – Spiralia – Protostomia – Bilateria – Animalia –…)
Trigeminus-Ganglion: Ein innerhalb der Schädelhöhle gelegenes, sensibles Ganglion, das die Teilungsstelle des Trigeminus-Nervs darstellt
Trigeminus-Nerv: Leitet sensible Informationen aus dem gesamten Gesichtsbereich zum Gehirn und innerviert die Kaumuskulatur
Triglycerid: Glycerin [CH2OHCHOHCH2OH] kann an jedem Kohlenstoffatom mit einer Fettsäure verestert sein (unter Wasserabspaltung werden die –OH-Gruppen des Glycerins mit den [–OH]-Gruppen der Säure [–COOH] verbunden). Da dies bei allen drei [–OH]-Gruppen des Glycerins der Fall ist, wird die Substanz als Triglycerid bezeichnet. Das Lipid der Zellmembranen ist hingegen nur ein Diglycerid. Glyceride können aber auch mit anderen organischen oder anorganischen Säuren unter Wasserabspaltung verbunden sein
Trilet (Sporen, Pollen): Durch dreistrahlige Narbe gekennzeichnet, die an der proximalen Seite entsteht, an der vier Sporen oder Pollen nach der Meiose zusammengepresst blieben, bevor sie sich trennten; repräsentieren die Kontaktstellen der vier Sporen, bzw. Pollen; (Abbildung unter „3 Plantae … Protracheophyta, 2 Vom Äußern recht überzeugend“)
Trimer: zu dritt
Trimorph: In drei verschiedenen Formen
Tripedalia aptophora † (Cubozoa – Medusozoa – Cnidaria – Animalia – Opisthokonta –…)
Tripedalia cystophora: Dreifüßiger Cystenträger (Charybdeida – Cubozoa – Medusozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter “4.2.1 Medusozoa … Charybdeida, 2 Die Tänzer”)
Triplett (Basentriplett): Buchstabentrios
Triploblastisch: Embryoentwicklung mit drei primären Keimblättern, mit Ektoderm, Mesoderm und Entoderm; (Abbildung unter Bilateria, 6 Bilateria“)
Trisaccharid: Ein Zucker aus drei Hexosen
Trisporol: Abbildung unter „5 Fungi … Mucoromycetes, 2 Suchen und finden“
Trisporsäure: Pheromone, verantwortlich für sexuelle Differenzierung von Mucoromycetes; (Abbildung unter „5 Fungi … Zygomycota, 2 Suchen und finden“)
Triticum: Weizen (Triticeae – Pooideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae –…)
Triticum aestivum: Saatweizen (Triticeae – Pooideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae –…)
Tritonia diomedea: (Tritonioidea; nicht separat behandelt – Opisthobranchia; nicht separat behandelt – Bivalvia – Mollusca – Schizocoelia –…); (Abbildung unter „4.7 Bivalvia … Ostreoidea, 2 Herkunft“)
tRNAs, Transfer RNAs: Übersetzen die Informationen der mRNA in die verschiedenen Aminosäuren
Trochoblast: Spezialisierten Zellen die Wimpernkränze bilden, der für die Fortbewegung und Nahrungsaufnahme der Larve verantwortlich ist. (Abbildung unter „4 Animalia … Spiralia, 1 Der Spiralier Furchung“)
Trochoidea; nicht separat behandelt: Kreiselschnecken (Vetigastropoda; nicht separat behandelt – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia – Spiralia –…); (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 1 Ein Unfall?)
Trochophora-Larven: Birnenförmige bis runde Larven, die zumindest einen Wimpernkranz besitzen, sich mit dessen Hilfe fortbewegen und ernähren
Trochus-Larve: Abgeleitet von Larven der Gattung Trochus (Trochida; nicht separat behandelt – Gastropoda); gekennzeichnet durch einen Wimpernschopf und einen subterminalen Wimpernkranz oberhalb des Munds; (Abbildung unter „4 Animalia …Mollusca, 1 Schutzschild“ und unter „4 Animalia … Gastropoda, 8 Lichtsinn“)
Trojanisches Pferd (hier im übertragenen Sinn gebraucht): Das Trojanische Pferd stammt aus der griechischen Mythologie und ist eine berühmte List aus dem Trojanischen Krieg, die vermutlich auf den Dichter Homer zurückgeht. Odysseus ließ ein riesiges, hohles Holzpferd bauen, in dem sich griechische Soldaten versteckten, während die Armee vortäuschte abzuziehen. Die Trojaner holten das vermeintliche Geschenk in ihre Stadt, was deren Untergang besiegelte.
Tropen, tropisch: Klimazone zwischen Äquator und Wendekreisen
Trophiewechsel: Regelmäßiger Wechsel zwischen Ernährungsweisen, zwischen saptrotroph und parasitisch
Trophocyten (Schwämme): Für Fortpflanzung Nahrung speichernde Zellen
Trophosom: Hochspezialisiertes Organ, das in der Leibeshöhle (Coelom) bestimmter, meist darmloser Tiefsee-Röhrenwürmer (Bartwürmer, z. B. Riftia pachyptila) vorkommt; es dient der Beherbergung endosymbiontischer, chemosynthetisch aktiver Bakterien, die den Röhrenwurm mit Nahrung und Energie versorgen
Trophozoit (Apicomplexa): Aktive, vegetative, sich vom Wirt ernährende, Zelle
Tropischer Landegel: Haemadipsa sp. (Gnathobdelliformes, nicht separat behandelt; – Hirudinida; nicht separat behandelt – Hirudinea – Clitellata – Annelida –…); (Abbildung unter „4.6 Annelida … Hirudinea, 3 Angriff“)
Tropomyosin: Ein hochkonserviertes aktinbindendes Protein, das in Eukaryoten in Animalia und in Fungi, nicht in Pflanzen, gefunden wird; es begleitet Actinfilamente und reguliert (über Ca2+ am Troponin) die Freigabe der Myosinbindungsstellen (Abbildung unter „4 Animalia … Bilateria, 6 Bilateria“)
Troponin: Proteinkomplex, der Tropomyosin an das Actin bindet, dass damit dieses die Bindungsstellen für Myosin an das Actin verdeckt; Ca2+ Ionen lösen die Bindungsstellen des Tropomyosins und setzen die Bindungsstellen des Actins für Myosin frei; (Abbildung unter „4 Animalia … Bilateria, 6 Bilateria“)
Truthuhn: Meleagris gallopavo (Phasianinae – Phasianidae – Galliformes – Galloanseres – Neognathae –…)
Trypanosoma brucei: Erreger der Schlafkrankheit bei Menschen und der Naganaseuche bei Rindern (Kinetoplastea - Euglenozoa – Discoba – Excavata – Eukarya)
Trypanosomen: Trypanosoma spp. (Kinetoplastea – Euglenozoa – Discoba – Excavata – Eukarya)
Tryptophan: Aminosäure mit aromatischem (= mit konjugierten Doppelbindungen); Kohlenstoff(hetero)zyklus; (Abbildung unter „Grundlegendes, 8 Kaskaden“ und unter „7 Chromalveolata … Peronosporomycetes, 2 Was sonst noch auffällt“)
Tsetsefliegen: Glossina spp. (Glossinidae; nicht separat behandelt – Calyptratae – Cyclorrhapha s.s. – Cyclorrhapha s.l. – Brachycera – Diptera –…); (Abbildung unter „9 Excavata … Kinetoplastea, 6 Warum?“)
TTP: Tymidintriphosphat
Tuberaceae: Echte Trüffel (Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota – Dikarya – Unbegeißelte Chitinpilze ––…)
Tuber aestivum: Herbst-Trüffel (Tuberaceae nicht separat behandelt; Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Pezizomycetes, 3 Ab in den Boden“)
Tuber borchii (syn. Tuber albidum): Weißliche Trüffel (Tuberaceae nicht separat behandelt; Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Pezizomycetes, 4 Trüffel“)
Tuber brumale: Wintertrüffel (Tuberaceae nicht separat behandelt; Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota –…)
Tuber excavatum: Ausgehöhlte Trüffel (Tuberaceae nicht separat behandelt; Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota –…)
Tuber rufum: Rötliche Trüffel (Tuberaceae nicht separat behandelt; Pezizales – Pezizomycetes – Pezizomycotina – Ascomycota –…); (Abbildung unter „5.1 Ascomycota … Pezizomycetes, 4 Trüffel“)
Tuberkel: Höckerförmige Erhebung
Tuberkulose: Durch verschiedene Arten der Gattung Mycobacterium, meist durch M. tuberculosis, verursachte Erkrankung
Tubifex tubifex: Gewöhnlicher Bachröhrenwurm (Naididae – Oligochaeta – Clitellata – Annelidae – Schizocoelia –…); (Abbildung unter „4.6 Annelida … Naididae, 1 Tubifex“)
Tubipora musica: Orgelpfeifenkoralle (Tubiporidae – Malacalcyonacea – Octocorallia – Anthozoa – Cnidaria –…); (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Tubiporidae, 1 Orgelpfeifenkorallen“)
Tubuläre Füßchen, tubuläre Pseudopodien (Amöben): Pseudopodien röhrenförmiger Gestalt
Tubuligene: Gene für α- und β-Tubulin
Tubuli-Mitochondrien: Des Mitochondriums innere, seine eigentlich eigene Zellmembran, stülpt zur Oberflächenvergrößerung fingerförmige Strukturen ein. (Abbildung unter „Eukarya, 5 Kraftwerkstypen“)
Tubulinfilamente: Hintereinander in regelmäßigem Wechsel stehende α- und β-Tubuline bilden Tubulinfilamente, die zu dreizehnt im Rund den Mikrotubulus formen. α- und β-Tubuline stehen in nebeneinanderliegenden Filamenten etwas versetzt zueinander, so dass der Eindruck entsteht, jedes der beiden Tubuline wäre durch seine schraubige Anordnung für den Bau der Mikrotubuli verantwortlich. (Abbildung unter „Eukarya, 12 Sprachlos“ und unter „Eukarya, 13 Vom Gleiten zum Hybridantrieb“)
Tülle: kurze Röhre, durch die etwas ins Freie gelangt
Tüpfel (allgemein): engste Verbindungen zwischen Zellen
Tüpfel (Xylem der Pflanzen): Verbinden die protoplastenlosen Zellen im Wasserleitsystem der Pflanzen. Dort liegen Aussparungen der sekundär aufgelagerten Zellwand (ligninimprägnierte Sekundärwand) vor. Über diese Tüpfel sind benachbarte Zellen (der Länge und der Quere nach) nur über die Primärwand (noch ligninlose Zellwand) verknüpft, die zudem funktionsbezogen dort besonders differenziert ist; (Abbildung unter „3 Plantae … Eutracheophyta, 1 Meristem und was daraus wird“)
Tüpfelhyänen: Crocuta crocuta (Hyaenidae – Viverroidea – Feliformia – Carnivora s.s. – Carnivora s.l. –…)
Türkischer Krebs: Astacus leptodactylus (Astacidae; nicht separat behandelt – Decapoda – Reptantia – Eumalacostraca – Malacostraca –…)
Tütchenblaualge: Chamaesiphon (Cyanobacteria – Bacteria); (Abbildung unter „1 Bacteria … Cyanobacteria, 2 Blaualgen“)
Tumorhemmend: Das Wachstum von Tumoren hemmend
Tunen: Abstimmen, einstellen, justieren
Tungrovirus oryzae; Reisstreifenvirus; ein bacilliformes Virus (Caulimoviridae – Revers transkribierende Doppelstrang DNA-Viren – Doppelstrang DNA-Viren – DNA-Viren – Viren – Bacteria)
Turdus merula: Amsel (Turdidae – Muscicapoidea – Passerida – Passerini – Passeriformes –…)
Turgor: Druck der in den Zellen enthaltenen Flüssigkeit auf die Zellumgrenzung
Tutenchamun: Altägyptischer Pharao der 18. Dynastie (Neues Reich), regierte von 1332 bis 1323 v. Chr.
Tylaster (Schwämme): Sphärische Mikroscleren mit rundherum angeordneten, am Ende knopfförmigen Zacken; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Heteroscleromorpha, 1 Heterogen“)
TYLCV: Tomato Yellow Leaf Curling Virus
Tylodina perversa: Verkehrte Schirmschnecke (Umbraculida; nicht separat behandelt – Heterobranchia; nicht separat behandelt – Gastropoda – Mollusca – Schizocoelia –…)
Tylostyl (Schwämme): Silicat-Megaspiculum leicht gebogener gleichdicker Form mit einem zugespitzten und einem knopfartig gestalteten Ende; (Abbildung unter 4.1 Porifera, … Heterscleromorpha, 1 Heterogen“)
Tylot (Schwämme): Silicat-Megaspiculum leicht gebogener gleichdicker Form mit zwei knopfartig gestalteten Enden; (Abbildung unter 4.1 Porifera, … Heteroscleromorpha, 1 Heterogen“)
Typosyllis tyrrhena (Syllidae – Phyllodocida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia -…); (Abbildung unter „4.6 Annelida … Syllidae, 1 Gefährte“)
Tyrosin, p-Hydroxy-Phenylalanin: Aminosäure mit [–CH2–CHNH2–COOH]-Schwanz am Phenol-Ring (aromatischer 6-C-Ring mit konjugierten Doppelbindungen) mit Gegenüberstellung (p-Stellung) einer Hydroxylgruppe [–OH]; (Abbildung unter „3 Plantae … Tracheophyta, 3 Was ist daran so erstaunlich?“)
Aktualisiert am 20. Juni 2026
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