zum Glossar mit Abbildungsverweisen über:

Siboglinida, Bartwürmer

1 Abgetaucht

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Vor hundert Millionen Jahren vielleicht,

So deuten Sequenzdaten[1] an,

Verliert Siboglinums[2] Ahne

Am Steilhang des Schelfs[3] jeglichen Halt,

Sinkt hinab in eiskalte Tiefen,

Doch, wie durch Wunder, kurz vorm Erstarren

Trifft er auf lauwarmes Wasser.

Schon kehren die Lebensgeister zurück und er buddelt sich ein.

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Zum Glück trifft ihn nicht allein dies Geschick,

Denn im Laufe der Zeit siedeln sich mehr der Spezies an,

Nutzen in Hydrothermalquellennähe[4] die neu gewonnene ökologische Nische[5]

Bar Konkurrenten mit großem Erfolg.

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Nur mit chemoautotrophen[6] Bakterien, angewiesen auf H2S[7] und Methan[8],

Teilen sie, zum Nachteil der winzigen Zellen, das Warmhabitat,

Denn Mengen davon verschwinden,

Tentakelbewegungen[9] folgend, in der Bartwürmer Schlund.

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Nicht alle ergeben sich willig dem Schicksal,

Verankern sich fest im Darmepithel[10],

Dringen ein in verdauende Zellen,

Halten sich schadlos, vermehren sich ohne Halt.

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Zugute kommt ihnen des bärtigen Wurms Kapillarensystem,

Gefüllt mit Hämoglobin[11] transportierendem Blut,

Schafft es doch nicht nur nötigen Sauerstoff,

Auch H2S, an die Darmwand heran.

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Sauerstoff bindet ans Häm[12],

HS[13] ans Cystein[14] des Hämoglobins,

Hält damit sich von fern Sauerstoff,

Bleibt erhalten, wird nicht oxidiert.

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Leben wäre nicht Leben,

Wenn nicht Siboglinum auch seine Vorteile zöge!

Nutzen diese Bakterien doch den innersten, lebenserhaltenden Raum.

Schwächt deren Wandung es, nimmt es sich Schleime, gar Zucker vielleicht?

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Fußnoten

[1] Molekulare Uhr: Bezeichnung für eine Methode der Genetik, mit der anhand von DNA-Sequenzierungen der Zeitpunkt der Aufspaltung zweier Arten von einem gemeinsamen Vorfahren abgeschätzt wird. Je mehr Mutationen (Unterschiede in den DNA-Sequenzen) nach einer Aufspaltung entstanden sind, desto länger war vermutlich die Evolutionsdauer seit diesem Zeitpunkt. Schwierig ist es, die Mutationsrate zu bestimmen und damit die Laufgeschwindigkeit der molekularen Uhr zu ermitteln. Zumeist werden Mutationsraten für ganze Organismengruppen gemittelt, um einen Richtwert zu erhalten. Zur Kalibrierung des Alters der Verzweigungen im ermittelten molekularen Stammbaum werden, sofern verfügbar, Fossilien, die den Organismen der Verzweigungsstellen vermutlich entsprechen, verwendet, deren ungefähres Alter bekannt ist. Große Schwankungen für die Zeitangaben der Organismenaufspaltung in zwei eigenständige Verwandtschaften sind daher nicht verwunderlich. Sie werden in den entsprechenden Diagrammen oft als Dutzende Millionen Jahre überspannende Balken angeben.

[2] Siboglinum (Siboglinida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia – Spiralia –…)

[3] Schelf, Kontinentalschelf, Festlandsockel: Küstennahe, flache Meeresbereiche bis zu 200 m Tiefe

[4] Hydrothermalquelle: Austrittsstelle von heißem, mineralreichem Wasser am Meeresboden, typischerweise in der Tiefsee. Diese Quellen entstehen oft an mittelozeanischen Rücken, wo Magmakammern das Gestein erhitzen

[5] Ökologische Nischen: Meist kleine Gebiete, Habitate, mit relativ einheitlichen Lebensbedingungen

[6] Chemolithoautotroph chemolithotroph, chemoautotroph, lithotroph,: Sind Organismen, die ihren Energiebedarf durch anorganische chemische Reaktionen decken, d. h. den Mineralien oder anorganischen Molekülen Elektronen entziehen (sie dadurch oxidieren) und somit Energie aufnehmen (sich mit den Elektronen reduzieren), die sie dann verwenden, um über CO2 organische Substanzen zu gewinnen, Energie intrazellulär weiterzugeben und um, z. B., ATP aus ADP und Phosphat zu gewinnen.

[7] H2S: [H-S-H], Schwefelwasserstoff; ein geknicktes Molekül mit mittigem Schwefel

[8] Methan [CH4]: Kohlenstoffatom mit vier Wasserstoffatomen in Tetraederform, mit Kohlenstoff im Zentrum

[9] Tentakel (Polychaeta): Mitunter gefiederte, cilientragende Auswüchse des Prostoms mit Rinnen an den stärkeren, mundnahen Ästen

[10] Epithel: Ein- oder mehrlagige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körperoberflächen von Echten Tieren (Animalia) bedecken

[11] Hämoglobin: Hämoglobine sind eine Gruppe von eisenhaltigen, farbigen Proteinen, die vorwiegend dem Sauerstofftransport dienen und in den Erythrocyten des Wirbeltierbluts, sowie bei vielen Wirbellosen frei in der Hämolymphe vorkommen; binden Sauerstoff reversibel und transportieren diesen so im Blutkreislauf; bestehen aus Globinen und dem Eisen-II-Komplex Häm.

[12] Häme: Komplexverbindungen mit einem Eisen-Ion als Zentralatom und einem Porphyrin-Molekül

[13] Sprich HS minus

[14] Cystein: Schwefelhaltige Aminosäure

Eingestellt am 20. Juni 2026

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Siboglinida, Bartwürmer

2 Trophosom

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Eine Erfolgsgeschichte ist es wohl beiden,

Denn sulfidabhängige[1], auch methanotrophe[2] Bakterien,

In unterschiedlichen Würmern zwar,

Nisten sich ein in darmauskleidende Zellen,

Vergrößern die Cyten[3], verkleinern das Lumen des Darms,

Bis es für immer sich gänzlich verliert.

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Den Darm zum Trophosom[4] differenzierend,

– Eine bakterienführende Schicht zuinnerst,

Umgeben von Speichergewebe –

Wird Siboglinum[5] nur von Herbergnehmern ernährt.

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Nur die jüngsten Larven[6] zeigen noch Reste des Darms.

Kehren sie planktontischem[7] Leben den Rücken;

Haben den wohltätigen Partner sie

Längst in den schwindenden Darm integriert.

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Ihr Herz schlägt, pumpt Blut durch den Körper,

Versorgt Bakterien sowie Gonaden[8],

Um prachtvolle Eier zu bilden;                                                                                                        

Ihr einzig verbliebenes Ziel.

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Nur Männchen bereiten noch Sorgen,

Setzen doch Spermien[9] sie oft in Paketen

In Reihen an ungünstige Stellen noch ab.

Auch dieses Problem überlassen Weibchen getrost der Evolution[10]!

Mehrere Männchen in der geräumigen Höhle.

Das packen sie schon!

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Fußnoten

[1] Sulfide: Salze des Schwefelwasserstoffs [H2S], die das zweifach negativ geladene Sulfid-Anion S2– enthalten

[2] Methanotroph: Methan [CH4] als einzige Kohlenstoff- und Energiequelle nutzend

[3] Cyten: Zellen

[4] Trophosom: Hochspezialisiertes Organ, das in der Leibeshöhle (Coelom) bestimmter, meist darmloser Tiefsee-Röhrenwürmer (Bartwürmer, z. B. Riftia pachyptila) vorkommt; es dient der Beherbergung endosymbiontischer, chemosynthetisch aktiver Bakterien, die den Röhrenwurm mit Nahrung und Energie versorgen

[5] Siboglinum (Siboglinida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia – Spiralia –…)

[6] Larven: Jugendstadien von Tieren, die sich grundsätzlich vom Erscheinungsbild Erwachsener unterscheiden und erst nach einer Metamorphose Adultgestalt annehmen

[7] Plankton: Gesamtheit der im Wasser freischwebenden oder mit geringer Eigenbeweglichkeit schwimmenden, kleineren Organismen, deren Ortswechsel hauptsächlich durch Wasserströmungen vermittelt wird

[8] Gonaden: Geschlechtszellen bildende Organe

[9] Spermatozoide, Spermatozoen, Spermien: Reife, männliche, haploide Keimzellen; Gameten, die im Normalfall zu eigenständiger Bewegung fähig sind

[10] Evolution: Stammesgeschichtliche Entwicklung von niederen zu weiterentwickelten (zu oft höheren) Formen des Lebendigen

Eingestellt am 20. Juni 2026

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Siboglinida, Bartwürmer

3 Weiteres

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Warum sie Bart im Namen tragen,

Wurde bislang nicht erklärt.

Doch eine schier unglaubliche Zahl von Tentakeln[1],

Die gelegentlich bis in die Tausende geht,

Nur am Kopflappen[2] den Ausgang nehmen,

Bisweilen bis zu zehn Millimeter absteh’n,

Sich schlängeln und kräuseln,

Oft selbst noch mit ein- oder mehrzelligen Auswüchsen verseh’n,

Geben den Würmern, recken sie Köpfe aus ihren Röhren, das

Aussehen, als trügen sie Bart.

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Weder Mund noch After sind ihnen gegeben – wozu auch? –

Besitzen sie doch im Darm die eigene Lebensmittelfabrik

Aus chemolithotrophen[3] Bakterien, die offenbar alles was nötig übernehmen,

So, dass ihr eignes Verdauungssystem, bei allen stark reduziert,

Keine Funktion mehr innehat, sondern

Letztlich umgewandelt wird zum neuen Organ, zum Trophosom[4].

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Generelle Umkonstruktion des Körpers scheint damit verbunden:                                          

Fadenartig dünn diese Wesen, meist nicht mehr als einen Millimeter dick,

Ihre Länge jedoch reicht bis zum Dreiviertelmeter;

– Eine der wenigen Ausnahmen scheint der Riftwurm[5] zu sein,

Der nahe Schwarzen Rauchern[6] den Lebensraum findet und

Vier Centimeter Dicke bei eineinhalb Meter Länge sich gibt. –

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Eine schräg verlaufende Leiste[7] kennzeichnet das Vorderende,

Papillen, stift- oder hakenförmige Borsten[8] und Wimperbänder[9] charakterisieren den Rumpf[10],

Der ungeringelt oder mit mehreren unregelmäßigen Segmenten[11] versehen,

Oft einen Endabschnitt noch mit deutlichen Annuli[12] trägt.

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Sezernieren aus epidermalen[13] Drüsenzellen[14] fürs

Röhrenbauen Chitin[15] und sklerotisiertes[16] Protein;

Eine Großverwandtschaft gräbt ihre Röhren in Sedimente[17],[18],

Die zweite heftet sie Hartsubstanzen unverrückbar an[19].

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Gut einhundertundfünfzig Arten umfasst diese Sippe[20],

Leben im Meer von fünfundzwanzig bis zehntausend Meter Tiefe hinab.

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Fußnoten

[1] Tentakel (Siboglinida): Aus dem coelomatösen Prostomium ziehen Coelomausläufer in die oft mehrere Tausend Tentakel, die zelluläre Auswüchse tagen können, hinein.

[2] Kopflappen, Prostom, Prostomium (Annelida): Bezeichnung für die Körperspitze der Ringelwürmer

[3] Lithotroph, chemolithotroph, chemoautotroph: Sind Organismen, die ihren Energiebedarf durch anorganische chemische Reaktionen decken, d. h. den Mineralien oder anorganischen Molekülen Elektronen entziehen (sie dadurch oxidieren) und somit Energie aufnehmen (sich mit den Elektronen reduzieren), die sie dann verwenden, um über CO2 organische Substanzen zu gewinnen, Energie intrazellulär weiterzugeben und um, z. B., ATP aus ADP und Phosphat zu gewinnen.

[4] Trophosom: Hochspezialisiertes Organ, das in der Leibeshöhle (Coelom) bestimmter, meist darmloser Tiefsee-Röhrenwürmer (Bartwürmer, z. B. Riftia pachyptila) vorkommt; es dient der Beherbergung endosymbiontischer, chemosynthetisch aktiver Bakterien, die den Röhrenwurm mit Nahrung und Energie versorgen

[5] Riftwurm: Riftia pachyptila (Obturata; nicht separat behandelt – Siboglinida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia –…)

[6] Schwarze Raucher: Unterseeische Vulkane mit mineralhaltigem Wasserauswurf; bei Abkühlung der bis zu 400 oC heißen Wässer fallen Mineralien aus, die bei hohem Eisensulfidgehalt eine schwarze Wolke aus dem Vulkanschlot ergeben

[7] Frenulum (Perviata): Schräg verlaufende Leiste am Vorderkörper

[8] Borsten: Dicke, harte, steife Haare bestimmter Tiere

[9] Wimpern (Zellen): Eukarya-Flagellen, -Geißeln, Cilien

[10] Rumpf (Siboglinida): Bereich zwischen Kopflappen und Opisthosoma

[11] Segmente (Annelida): Sich identisch wiederholende Abschnitte des Körpers

[12] Opisthosom (Siboglinida): Kurzer regelmäßig segmentierter, borstentragender, kurzer Körperabschnitt am Ende des Rumpfes

[13] Epidermis (Animalia, allgemein): Außenschicht eines Tieres

[14] Drüsenzellen: Zellen, die der Produktion und Abgabe (Sekretion) bestimmter Substanzen dienen

[15] Chitin: Polymer aus N-Acetyl-Glucosamin, entstanden aus 1,4-β-Glucosen, an deren C2 eine [–NHCOCH3]-Gruppe hängt; anders ausgedrückt, an deren C2 eine [–NH2]-Gruppe, eine Aminogruppe, hängt, bei der ein Wasserstoffatom durch ein Acetyl [–COCH3] ersetzt ist. Zellwandpolysaccharid der Fungi (Echte Pilze), einiger Cnidaria (Nesseltiere), Lophophorata (Tentakulierte) und Exoskelett der Arthropoda (Gliederfüßer)

[16] Sklerotisiert (Animalia): Mit Chinonen vernetzte, dadurch dunkelnde Proteine als wesentlicher Bestandteil des Exoskeletts (Cuticula) von Gliederfüßern (Arthropoden) wie Insekten und Krebstieren. Sklerotin als dadurch entstandene Substanz sorgt für Stabilität, Festigkeit und Wasserabweisung, besonders an stark beanspruchten Körperstellen.

[17] Sediment: Ablagerungen von Gesteinspartikeln, gelöstem Material oder was aus Pflanzen und Tieren entstanden ist

[18] Perviata; nicht separat behandelt (Siboglinida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia – Spiralia –…)

[19] Obturata; nicht separat behandelt (Siboglinida – Polychaeta – Annelida – Schizocoelia – Spiralia –…)

[20] Sippe: Unter Sippe wird eine oft nicht genauer genannte Verwandtschaft verstanden, im Gegensatz zu Gruppe, die lediglich eine Ansammlung nicht näher verwandter Organismen bezeichnen will

Engestellt am 20. Juni 2026

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Oben links: Riftia-Kolonie

“deutlich erkennbar die gut durchbluteten roten Tentakelkronen“

Autor: nur04512, National Undersearch Research Program (NURP) Collection

Lizenz: public domain; unverändert

Oben rechts: Riftia, Galapagos

Autor: NOAA Okeanos Explorer Program, Galapagos Rift Expedition 2011

Lizenz: Public domain; unverändert

Mitte rechts: Tevnia jerichonana

Autor: Sarah Miller

Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported license; unverändert

Unten: Lamellibranchia luymesi

“Von einer kalten Senke in 550 m Tiefe im Golf von Mexico. Die Röhren des Wurms wurden mit einem blauen Farbstoff für Chitin angefärbt, um die Zuwachsraten zu bestimmen. Ungefähr 14 Monate werden durch die Färbung angezeigt.“

Autor: (Photo: Charles Fisher)

Lizenz:  Creative Commons Attribution 2.5 Generic license; unverändert

Eingestellt am 20. Juni 2026

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Endpunkt erreicht