zum Glossar mit Abbildungsverweisen über:

Cordycipitaceae, Puppenpilzartige
1 Substratspezialisten (AP)
.
Die mit Giften nicht wenig gefährlich
Nahrung weidender Tiere verseuchen,
Spezialisierten sich auf lebende, celluloseumgebene[4] Zellen.
.
Cordyceps[5] und seine ganze parasitische Sippe hingegen,
Lässt ausschließlich Chitin[6] – und was noch drunter –
Als Lebensgrundlage gelten;
Des Stickstoffs wegen, den Pilze und Tiere
Hoch konzentrierten aus Pflanzen für eignen Bedarf;
Musste nur den Enzymen[9] noch lernen,
Chitin anstelle Cellulose zu knacken.
.
Wie erfolgreich die Stickstoffakquise,
Zeigen Sammelfruchtkörper[10],
Wenn sie den Opfern entspringen:
Riesig und häufig, verglichen mit Claviceps und seinen Konsorten[11].
.
Leicht fällt es ihm offenbar nicht,
In der Tiere Mehrschichtcuticula[12] einzudringen, sie zu durchbohren,
Um an der Beute Fleischtopf zu kommen,
Denn, keimt eine Spore, hält sie zwischen den Lagen oft längere Rast.
.
Sind Wehrgrenzen endlich durchbrochen,
Schnüren Hyphen kleine zylindrische Körperchen ab,
Die, leicht wie sie sind, Hämolymphe[13] umhertransportiert und
Selbst der Altvorderen Hefeerfindung[14] kommt ihnen recht:
Knospend, von Nahrung engstens umgeben, sich ständig zu mehren,
Bis dieser Armen Körper völlig gefüllt.
.
Vielleicht stirbt schon das Opfer aufgrund des Nahrungsentzugs,
Doch final vergiftet Cordyceps sie,
Bevor die wandernden Zellen zu Hyphen auswachsen,
Alles verdauen und – der Cuticula Form nicht verändernd –
Nur als Brennstoffkammer und nicht als Überdauerungsorgan gedacht.
.
Wenige Wochen danach schon beginnt ein Stift,
Oft der vormaligen Kopfregion entspringend,
Sich zur Keule zu wandeln, den Boden,
Wenn das Opfer darin verborgen,
Mit Wachstumskräften durchsprengend,
Perithecien[17] dicht versammelt ins Freie zu recken.
.
Jagen, wie Claviceps, Sporen durch der Asci dünnen Kanal,
Lassen sie weithin, in Teile zerbrechend, zerstäuben,
Hoffend, auf potenziellen Opfern zu landen,
Oder am Boden genau über ihm.
.
Wer dächte, die Evolution würde sich nur auf diesen Zufall verlassen,
Kennt nicht ihr arterhaltendes Ziel.
Als zusätzliche Sicherung seines Bestandes
Vermehrt sich Cordyceps auch noch clonal[18].
.
Fußnoten
[1] Claviceps purpurea: Mutterkornpilz (Calvicipitaceae – Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)
[2] Gras (allgemein): Einkeimblättrige, krautige Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, schmalen Blättern
[3] Endophytisch, Endophyten (Pilze): Symptomlos im Wirt wachsend; zumindest sind keine Symptome erkennbar, die auf schädigenden Einfluss hindeuten würden; erst nach Absterben besiedelter Teile des Wirtes, beginnen Endophyten sich asexuell oder sexuell zu vermehren.
[4] Cellulose: Unverzweigte Ketten aus Glucose in β-1,4-Verknüpfung; wobei der 6C-Zucker Glucose in Ring-Form geschrieben, das C1 der Aldehydgruppe ist [CH2OHCHOHCHOHCHOHCHOHCHO], davon aus gerechnet ist der vierte Kohlenstoff das C4 ist. In Ringform geschrieben weist die OH-Gruppe des C1 nach oben, wie auch die frei gebliebene CH2OH-Gruppe. Die OH-Gruppen wechseln von 1 bis 4 die Stellung: C1 nach oben, C2 nach unten, C3 noch oben, C4 nach unten, an C5 hängt die nach oben stehende CH2OH-Gruppe
[5] Cordyceps: Puppenpilzartige i.e.S. (Cordycipitaceae – Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)
[6] Chitin: Polymer aus N-Acetyl-Glucosamin, entstanden aus 1,4-β-Glucosen, an deren C2 eine [–NHCOCH3]-Gruppe hängt; anders ausgedrückt, an deren C2 eine [–NH2]-Gruppe, eine Aminogruppe, hängt, bei der ein Wasserstoffatom durch ein Acetyl [–COCH3] ersetzt ist. Zellwandpolysaccharid der Fungi (Echte Pilze), einiger Cnidaria (Nesseltiere), Lophophorata (Tentakulierte) und Exoskelett der Arthropoda (Gliederfüßer)
[7] Echte Tiere: Animalia (Opisthokonta – Eukarya)
[8] Echte Pilze, Chitinpilze: Fungi (Opisthokonta – Eukarya)
[9] Enzym: Protein, das, an spezielle Moleküle angepasst, Synthese oder Abbau katalysiert. Meistens werden mehrere Enzyme zu einem Komplex verbunden, um eine räumliche Nähe zwischen den einzelnen, aufeinanderfolgenden Syntheseschritten herzustellen
[10] Sammelfruchtkörper (Pezizomycotina): Viele einzelne Fruchtkörper werden durch gametophytisches Mycel, durch ein Stroma, zu einem zusammengesetzten Gebilde vereint
[11] Konsorten: Gefährten, Mitgenossen, Teilhaber
[12] Cuticula (Arthropoden): Funktional als Außenskelett wirkende, von der Epidermis nach außen abgeschiedene Hülle eines Hochleistungsverbundstoffs aus Chitin und Strukturproteinen, die eine besondere Stelle, sich an Chitin zu binden, besitzen. Je nach Art und Struktur der Proteinkomponenten kann die Cuticula hart oder biegsam sein
[13] Hämolymphe: Zirkulierende Körperflüssigkeit von Tieren mit einem offenen Blutkreislaufsystem (wie Gliederfüßer und Weichtiere). Sie ist eine Mischung aus Blut und Lymphflüssigkeit und erfüllt ähnliche Aufgaben wie das Blut bei Wirbeltieren
[14] Hefe, Hefezellen: Durch Hefeknospung entstandene Zellen
[15] Insekten: Hexapoda (Tetraconata – Mandibulata – Arthropoda – Panarthropoda – Ecdysozoa –…)
[16] Sklerotium (Fungi): Feste, oft dunkle Überdauerungsform oder Speicherorgan vieler Pilze, aus dicht verflochtenen Hyphen bestehend, die es dem Pilz ermöglicht, ungünstige Umweltbedingungen wie Kälte, Trockenheit oder Nahrungsmangel über Monate oder sogar Jahre zu überstehen
[17] Perithecium, Krugförmiger Fruchtkörper, (Pezizomycotina): Bauchig-flaschenförmiger Fruchtkörper (wie eine Chianti-Flasche) mit enger Mündung, durch die sich streckende Asci Sporen in die Umwelt schießen, oder durch die im Innern abgeschossene Sporen allmählich nach außen gedrückt werden
[18] Clonale Vermehrung: Asexuelle Vermehrung (rein mitotisch bedingte Vermehrung, daher Individuen genetisch identisch)
Eingestellt am 24. Oktober 2026

Links: Cordyceps militaris (Puppen-Kernkeule)
Autor: Deutsche Gesellschaft für Mykologie
Lizenz: GNU Free Documentation License; unverändert
Links (oben und unten):Cordyceps unilateralis
„Eine mit Ophiocordyceps unilateralis infizierte Ameise beißt sich auf der Unterseite eines Blattes fest. Das untere Bild ist um 180° gedreht, um Einzelheiten besser zu zeigen.“
Autoren: David P. Hughes, Maj-Britt Pontoppidan
Lizenz: Creative Commons Attribution 2.5 Generic license; unverändert
Eingestellt am 24. Oktober 2026

Cordyceps sp. auf Wespe
Autor: Erich G. Vallery, USDA Forest Servic
Lizenz: Creative Commons Attribution 3.0 Unported license; unverändert
Cordyceps acridophila
Autor: Michael Koltzenburg (miko) at Mushroom Observer
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license; unverändert
Eingestellt am 24. Oktober 2026

Cordyceps australis
Autor: myxomop (myxomop) at Mushroom Observer
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license; unverändert
Cordyceps ignota auf einer Vogelspinne
Autor: Daryl Thompson (woobs) at Mushroom Observe
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license; unverändert
Eingestellt am 24. Oktober 2026
.

Cordycipitaceae, Puppelpilzartige
2 Nebenfruchtformen (AP)
.
Oft infizieren sie Lepidopterenraupen[1] und -puppen;
Drängt die Zeit, läuft der Käfer noch lang,
Verzichten sie vorerst auf jeglichen Sex.
.
So als wollten sie keine Chance verpassen,
Vertreu’n sie Konidien[5] überall hin,
Fristen im Boden als Hyphen kärglich ihr Leben,
Nehmen mit Krankem vorlieb.
.
Etliche wählen nicht lange, wenn Hunger sie treibt,
Attackieren, was Hexapode[6] sich nennt,
Auch, was der Mensch[7] als Schädlinge kennt,
Akzeptieren künstliche Medien als Wachstumssubtrat.
.
Als Bioinsektizide[8], welch eigenartiges Wort,
Sollen sie Schadinsekten befallen, töten, vertilgen.
Doch wer findet sonst durch sie den Tod? –
.
Cordyceps sinensis[12] verschafft vielen Tibetern ausreichend Lohn.
Sie sammeln als Jartsa Gunbu[13], Tausende Kilo davon
Medizin gegen allerlei Leiden an Lunge, Leber, Nieren und Herz;
Gilt vielen Chinesen als unübertreffliches Medikament[16].
.
Fußnoten
[1] Lepidoptera: Schmetterlinge (Amphiesmenoptera – Mecopteroida – Neuromecoptera – Holometabola – Neoptera –…)
[2] Spinnentiere: Arachnida (Euchelicerata – Chelicerata – Arthropoda – Panarthropoda – Ecdysozoa –…)
[3] Käfer: Coleoptera (Neuropteroidea – Neuromecoptera – Holometabola – Neoptera – Pterygota –…)
[4] Zikaden: Auchenorrhyncha (Hemiptera – Acercaria – Neoptera – Pterygota – Dicondylia –…)
[5] Konidie: Asexuell und nach außen gebildete Verbreitungseinheit, die mit einer Hyphe oder hefeartig keimt:
[6] Hexapoda: Insekten (Tetraconata – Mandibulata – Arthropoda – Panarthropoda – Ecdysozoa –…)
[7] Moderner Mensch: Homo sapiens (Homo spp. – Hominini – Homininae – Hominidae – Hominoidea –…)
[8] Bioinsektizide: Auf natürlich vorkommenden und biologisch abbaubaren Stoffen oder Mikroorganismen basierende Insektenbekämpfungsmittel
[9] Beauveria (Cordycipitaceae – Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)
[10] Metarhizium (Cordycipitaceae – Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)
[11] Pestizide: Sammelbegriff für Giftstoffe, die in der Land- und Forstwirtschaft, sowie in der Lagerhaltung gegen tierische Schädlinge, Pilzkrankheiten oder unerwünschtes Unkraut eingesetzt werden
[12] Cordyceps sinensis: Chinesischer Raupenpilz (Cordycipitaceae – Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)
[13] Jartsa Gunbu (tibetisch): Cordyceps sinensis: Chinesischer Raupenpilz
[14] Wurzelbohrer: Hepialidae; nicht separat behandelt (Exoporia; nicht separat behandelt – Lepidoptera Amphiesmenoptera – Mecopteroida – Neuromecoptera –…)
[15] Aphrodisiakum: Mittel, das das sexuelle Verlangen oder das Lustempfinden anregen soll
[16] Traditionelle Chinesische Medizin, TCM: Ganzheitliches, alternatives Heilsystem, das vor über 2.000 Jahren in China entwickelt wurde; Ziel ist, das körperliche und geistige Gleichgewicht des Menschen wiederherzustellen
Eingestellt am 24. Oktober 2026

Links: Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz)
Autor: Rafti Institute at English Wikipedia
Lizenz: Rafti Institute at English Wikipedia; unverändert
Rechts: Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz)
Wiegen des kostbaren Chinesischen Raupenpilzes
Autor: Mario Biondi
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license; unverändert
Eingestellt am 24. Oktober 2026
.

Cordycipitaceae, Puppenpilzartige
3 Der große Sprung, aber gar nicht so weit (AP)
.
Sogar einer eignen Familie, den Ophiocordycipitaceen[3] zugesellt,
Wohl der chitinhaltigen[6] Zellwände wegen gewagt,
Die, wie manche Zikaden[7] an Wurzeln von Bäumen ihr Leben genießen
Und sich als ergiebige Nahrungsquellen erwiesen.
.
DNA-Studien gaben den Hinweis,
Pilzbewohnende Kernkeulen hätten die gleichen Vorfahren
Wie zikadenzerstörende Arten!
Doch nicht alle Pilze kommen als Wirte in Frage,
Nur besonders eng mit Wurzeln verzahnte,
Von Wurzeln, der Zikaden Quelle, umnetzte[8].
.
Zwei Sippen nur erfüllen diese Bedingung:
Hirschtrüffel[9] der Erde Nordhemisphäre
Und Mesophelien[10] im Süden, in Australiens Wäldern,
Nur Elaphomyces aber wächst in der Nähe befall‘ner Zikaden.
.
Der Hirschtrüffel bodenumfasste Fruchtkörper!
Welch ein verlockendes Angebot,
Von Tieren[13] auf Fungi zu wechseln!
.
Größer und mächtiger, weit erhoben über dem Boden,
Schleudern Ophiocordyceps‘ Fruchtkörper,
In dichter Versammlung auf einem Stroma vereint[14],
Ihre Sporen treibenden Luftströmen entgegen.
.
Elaphomyces stirbt nicht wie Zikaden nach dem tödlichen Griff!
Sein Mycel bleibt im Boden an Wurzeln erhalten;
Freilich er büßt mit der Nachkommen Leben!
Die Sporen kollabieren und sterben dahin.
.
Wenn das Wild[18] sie findet und frisst! –
Auch der Mykologe: Er bekommt einen Hinweis,
Wo vielleicht noch ein unbefallener Hirschtrüffel liegt.
.
Fußnoten
[1] Cordycipitaceae: Puppenpilzartige (Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota – Unitunicate Ascomycota –…)
[2] Ophiocordyceps: Hirschftrüffel-Kernkeulen (Cordycipitaceae; aktuell Ophiocordycipitaceae – Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)
[3] Ophiocordycipitaceae: Hirschtrüffel-Kernkeulenartige (Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota – Unitunicate Ascomycota –…)
[4] Parasit, Schmarotzer: Ein Organismus lebt auf Kosten eines anderen.
[5] Fungi: Echte Pilze, Chitinpilze (Opisthokonta – Eukarya)
[6] Chitin: Polymer aus N-Acetyl-Glucosamin, entstanden aus 1,4-β-Glucosen, an deren C2 eine [–NHCOCH3]-Gruppe hängt; anders ausgedrückt, an deren C2 eine [–NH2]-Gruppe, eine Aminogruppe, hängt, bei der ein Wasserstoffatom durch ein Acetyl [–COCH3] ersetzt ist. Zellwandpolysaccharid der Fungi (Echte Pilze), einiger Cnidaria (Nesseltiere), Lophophorata (Tentakulierte) und Exoskelett der Arthropoda (Gliederfüßer)
[7] Zikaden: Auchenorrhyncha (Hemiptera – Acercaria – Neoptera – Pterygota – Dicondylia – …)
[8] Mit Hyphen überzogen
[9] Hirschtrüffel: Elaphomyces (Elaphomycetaceae – Eurotiales – Eurotiomycetidae – Eurotiomycetes – Bitunicate Ascomycota –…)
[10] Mesophellia: Mittelkorkpilze (Mesophelliaceae – Hysterangiales – Gomphanae – Phyllomycetidae – Der Moderne Rest –…)
[11] Ektomykorrhiza: Eine Symbiose, Mykorrhiza, aus Pilzen (-myko-) und Pflanzenwurzeln (-rhiza). Bei dieser Mykorrhiza wachsen die Hyphen ausschließlich in den Zellwänden der Wurzel (Ekto-; außerhalb des Zellinneren). Der Molekültransfer (Wasser und Nährionen vom Pilz zur Wurzel; Zucker und andere Substanzen von der Wurzel zum Pilz) erfolgt über ausgedünnte Zellwände (Restzellwände) beider Partner. Hyphen bilden außerdem eine dichte Hülle (Mantel) um die Wurzel, aus der Hyphen in den Boden hineinreichen, über die Wasser und Nährionen an die interzellulär wachsenden Hyphen und letztlich an die Wurzel gehen; oftmals stehen vom Mantel auch Cystiden (Mantelcystiden) ab.
[12] Umgeben mit einer korbartigen Hülle Fruchtkörper von Elaphomyces
[13] Echte Tiere: Animalia (Opisthokonta – Eukarya)
[14] Sammelfruchtkörper (Pezizomycotina): Viele einzelne Fruchtkörper werden durch gametophytisches Mycel, durch ein Stroma, zu einem zusammengesetzten Gebilde vereint
[15] Wildschwein: Sus scrofa (Suidae – Suina – Artiodactyla – Übrige Cetartiodactyla – Cetartiodactyla –…)
[16] Rothirsch: Cervus elaphus (Cervidae – Pecora – Ruminantia – Cetruminantia – Übrige Cetartiodactyla –…)
[17] Reh: Capreolus capreolus (Cervidae – Pecora – Ruminantia – Cetruminantia – Übrige Cetartiodactyla –…)
[18] Wild: Jagdbare Wildtiere
Eingestellt am 24. Oktober 2026

Links: Ophiocordyceps (syn. Cordyceps) capitata (Kopfige Hirschtrüffel-Kernkeule)
Autor: Andreas Kunze
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license; unverändert
Rechts: Ophiocordyceps (syn. Cordyceps) ophioglossoides (Zungen-Hirschtrüffel-Kernkeule)
Autor: Eric Steinert
Lizenz: GNU Free Documentation License; unverändert
Eingestellt am 24. Oktober 2026

Ophiocordyceps ophioglossoides Mikroskopische Merkmale (Originale; Reinhard Agerer)
Links oben: Habitus
Oben Mitte: Aufsicht; Oberfläche wegen hervortretender Perithecien leicht rauh, manche Mündungen weißlich durch Sporen.
Unten links: Schnitt durch Sammelfruchtkörper; Rand mit glasig gefüllt erscheinenden (Asci) Perithecien, eingesenkt in dunkle Oberflächenschichten und weißem Stroma
Oben und unten rechts: Ascus mit auffällig großer chitinöser Kappe (Apikalapparat), feiner Kanal schemenhaft sichtbar; darunter in einzelne Zellen zerfallene Sporen, Zellen noch in Reihe liegend.
Eingestellt am 24. Oktober 2026
.
Endpunkt erreicht!
