zum Glossar mit Abbildungsverweisen über: 

Nectriaceae, Pustelpilze

1 Zur Warnung (AP)

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Ästchen von Buchen[1] und anderem toten Gehölz,

Scheinbar zur Zierde mit lachsfarbenen Pusteln besetzt,

Erblüh‘n, ohne Blüten zu tragen,

Denn von innen heraus treibt Nectria[2] Leben hervor:

Aus dichten Konidienträgern[3], zu massigen Buckeln gepackt,

Lugen nun winzige, gläserne Punkte hervor.

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Ihrer Konidien schleimige Bällchen setzen den Glitzer;

Warten bis Regen sie weithin verspritzt und

Lebend zu anderen Zweigen bringt,

Für des Baums ins Auge springenden Schmuck.

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Korallenfarben besetzen Perithecien[4] im Herbst

Nectria cinnabarinas lachsrosa Hügel,

Ersetzen clonale[5], asexuelle Vermehrung:

Vereinen keulige, achtsporige Asci, mit Zwillingssporen,

– Denn Septen teilen sie je in zwei Zellen –.

Unabhängiges Keimen der beiden bringt Flexibilität. –

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Wen will Cinnabarina wohl warnen mit dem kräftigen Rot?

Niemand braucht sie zu fürchten,

Denn ausschließlich Totes wählt sie zum Leben.

Freilich, wenn Schwester Galligena[6] Apfelbaumzweige[7] besteigt,

Alarmiert sie – wie ungeschickt doch sie agiert! –

Den Obstbauer zum heilenden Schnitt.

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Wucherungen, Krebsgeschwüre, veranlasst sie,

Wenn in offene Wunden sie dringt,

Von lebendem Splint[8] ihre Hyphen[9] ernährt,

Den Saftfluss des Baums für sich akquiriert,

Nichts den Blättern und Äpfeln oberhalb ihres Sitzplatzes gönnt

Und sein Gewebe mit Wachstumshormonen[10] verwirrt.

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Wird diese Stelle nicht baldigst saniert,

Breitet Nectria sich ringsherum aus,

Durchbricht des Zweiges Bahnen komplett,

Bis er aufgibt und oberhalb stirbt. –

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Coccinea[11] zeigt sich an Buche weit weniger aggressiv:

Besiedelt die Borke[12], dringt etwas tiefer zum Teil,

Irritiert aber kaum den duldsamen Baum,

Bildet verstreut, vielleicht etwas dichter,

Weinrote Punkte meist erst nach Lockern der Borke,

Zeigt sich recht gerne, wenn ihre Heimstatt am Boden schon liegt.

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Fußnoten

[1] Rotbuche: Fagus sylvatica (Fagaceae – Fagales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae – Rosidae –…)

[2] Nectria cinnabarina: Zinnoberroter Pustelpilz (Nectriaceae – Hypocreales – Hypocriomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)

[3] Konidienträger, Konidiophor: Als Träger von Konidien besonders gestaltete Hyphen

[4] Perithecium, Krugförmiger Fruchtkörper, (Pezizomycotina): Bauchig-flaschenförmiger Fruchtkörper (wie eine Chianti-Flasche) mit enger Mündung, durch die sich streckende Asci Sporen in die Umwelt schießen, oder durch die im Innern abgeschossene Sporen allmählich nach außen gedrückt werden:

[5] Clonale Vermehrung: Asexuelle Vermehrung (rein mitotisch bedingte Vermehrung, daher Individuen genetisch identisch)

[6] Nectria galligena: Obstbaumkrebspilz (Nectriaceae – Hypocreales – Hypocriomycetidae – Sordariomycetetes – Perithecienascomycota –…)

[7] Apfel, Kulturapfel: Malus domestica (Pomoideae – Rosaceae – Rosales – ZyFaRoFaCu-Verwandtschaft – Rosanae –…)

[8] Splint: Äußerer, jüngerer Holzbereich eines Baumes, der direkt unter der Rinde liegt; er ist physiologisch aktiv und dient dem Baum als Transportsystem, um Wasser und Nährsalze von den Wurzeln in die Baumkrone zu leiten

[9] Hyphen (Pilze): Einzellreihige, zellwandumgebene Fäden von Pilzen mit Spitzenwachstum, mit oder ohne Querwände

[10] Wachstumshormone, Phytohormone, Pflanzenhormone: Pflanzeneigene Signalmoleküle, die in geringsten Konzentrationen das Wachstum, die Entwicklung, die Reifung sowie Reaktionen auf Umweltreize steuern und koordinieren

[11] Nectria coccinea: Scharlachroter Pustelpilz (Nectriaceae – Hypocreales – Hypocriomycetidae – Sordariomycetetes – Perithecienascomycota –…)

[12] Borke: Äußerste, tertiär entstandene Abschlussschicht an Bäumen; Korkschichten trennen, um entstandene Risse zum lebenden Gewebe hin wieder abzudichten, Teile des Bastes ab, die danach absterben und artabhängig in unterschiedlichen Formen abblättern; sekundäres Abschlussgewebe ist Rinde; primäres die Epidermis

Eingestellt am 24. Oktober 2026

Oben: Nectria cinnabarina (Zinnoberroter Pustelpilz)

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Nectria_cinnabarina_(Tode_ex_Fr.)_Fr_601306_2016-02-20.jpg

Lizenz:  Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license; unverändert

Mitte: Nectria cinnabarina; Nebenfruchtform

Autor: Jerzy Opioła

Lizenz:  Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license; unverändert

Unten: Nectria coccinea (Scharlachroter Pustelpilz)

Autor: Wolfgang Bachmeier

Lizenz: Erlaubnis zur Verwendung erteilt, Wolfgang Bachmeier, 29.6.2026

Eingestellt am 24. Oktober 2026

Oben: Nectria galligena

Apple-tree with cancer

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Apple_tree_with_canker.jpg

Autor: Cherubino

Lizenz: Public domain; unverändert

Unten links: Nectria galligena

Fruchtkörper

Autor: Sternrenette

Unten rechts: Nectria galligena

Krebswunde mit abgestorbener Rinde und dunkel verfärbtem Holzkörper

Autor: Abrahami

Lizenz: GNU Free Documentation License; unverändert

Eingestellt am 24. Oktober 2026

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Nectriaceae, Pustelpilze

2 Aggressiv und clonal (AP)

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Warum nur aus Holz Cellulose[1] sich holen,

Sich durch Lignin[2], das es umgibt, unentwegt kämpfen?

Liegt doch ohne ernsthaften Schutz

Cellulose krautiger Pflanzen herum!

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Freilich, viele wollen von dieser inerten Quelle[3] nichts nehmen,

Aber hinter wehrlosen Wänden liegt mit

Ausgewogener Nahrung reichlich gedeckt der Tisch.

Nur die Ersten finden in Fülle, greifen zu bis alles geleert.

Wer jedoch schnell mit ungezählten Scharen versucht,

Wird vielen das Nachsehen geben, bevor sie das Ziel erreicht.

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Fast nur noch clonal[4], konidienbildend[5],

Vermehren sich viele der Nectriaceen,

Nicht zum Nachteil: Solange die Umwelt nicht stärker sich ändert,

Genügt das einmal von Genen gestellte Besteck.

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Als Nebenfruchtform[6], als Fusarien[7] nur, leben nicht wenige Arten;

Besiedelten anfangs vielleicht tote[8],

Doch heute bevorzugt lebende Pflanzen[9].

Verantworten weltweit Schäden an Gemüse[10] und Korn[11].

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Fast nichts, was Fusarien zuwider.

Nur Bäume, sind sie dem Sämlingsalter entwachsen,

Und viele Gräser, nicht aber Getreide[12], lassen sie steh’n.

Spezialisierten sich gar auf einzelne Arten,

Nehmen fast alles, was immer sie treffen,

Folgen oft dem simplen, doch raffinierten, Kalkül:

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Dort, wo noch Mauern der Abwehr nicht besonders stabil,

Wenn Wurzeln mit dünnen Wänden den Boden durchwachsen,

Invadieren sie lebende Zellen mit ihren Hyphen[13],

Die Konidien oder Chlamydosporen[14] entsprungen,

Dringen zu Leitbahnen vor,

Bringen der Pflanze Welken bis in den Tod.

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Phialokonidien[15], wie ihre ganze Verwandtschaft, bilden auch sie:

Doch lang und groß, leicht gebogen, mit Fuß.

Das Okkupationspotential zu erhöhen, teilen sie sich in

Mehrere Zellen, mit je eigner Befehlsgewalt.

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Stoßen die Hyphen an eine Grenze

Auf ihren Wegen durch den Kanal,

Durchwachen sie rasch die Barriere,

Entwickeln kleine, den begrenzen Räumen entsprechend,

Leicht im Wasser schwimmende Mikrokonidien[16],

Lassen sie weit, auch Verzweigungsstellen entlangtransportieren;

Zu Hyphen gewachsen, wiederholen sie ständig das Spiel,

Bis die Wege verstopft und das Opfer verwelkt.

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Manche schaffen es gar in Früchte und Samen[17],

Nischen sich schlafend dort ein;

Warten bis eine neue Pflanze erwacht.

Treibt sie Sprosse[18] und Wurzeln, steh’n sie bereit.

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Fußnoten

[1] Cellulose: Unverzweigte Ketten aus Glucose in β-1,4-Verknüpfung; wobei der 6C-Zucker Glucose in Ring-Form geschrieben, das C1 der Aldehydgruppe ist [CH2OHCHOHCHOHCHOHCHOHCHO], davon aus gerechnet ist der vierte Kohlenstoff das C4 ist. In Ringform geschrieben weist die OH-Gruppe des C1 nach oben, wie auch die frei gebliebene CH2OH-Gruppe. Die OH-Gruppen wechseln von 1 bis 4 die Stellung: C1 nach oben, C2 nach unten, C3 noch oben, C4 nach unten, an C5 hängt die nach oben stehende CH2OH-Gruppe

[2] Lignin: Eine äußerst stabile und resistente, aus vielen phenolischen Verbindungen zusammengesetzte, daher braune Raumnetzstruktur aus p-Cumarylalkohol, Coniferylalkohol und Sinapylalkohol wechselnder Anteile; eine Substanz, die nur bei Tracheophyta (Stelenpflanzen i.w.S.) vorkommt

[3] Lignin

[4] Clonale Vermehrung: Asexuelle Vermehrung (rein mitotisch bedingte Vermehrung, daher Individuen genetisch identisch)

[5] Konidie: Asexuell und nach außen gebildete Verbreitungseinheit, die mit einer Hyphe keimt

[6] Nebenfruchtform Nebenkreislauf: Eine asexuelle Vermehrung, die nicht direkt in den Entwicklungskreislauf (Hauptkreislauf, Hauptfruchtform) eingeschaltet ist, sondern für eine seiner Phasen der schnellen, oft explosionsartigen Vermehrung dient

[7] Fusarium spp.: Nebenfruchtform u. a. von Nectriaceae (Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)

[8] Saprotroph, saprob: Von totem, organischem Material lebend

[9] Parasitisch, parasitär: Schmarotzend leben auf Kosten lebender Organismen

[10] Gemüse: Sammelbegriff für essbare Teile von Pflanzen, die meist von einjährigen Pflanzen stammen und oft herzhaft zubereitet werden

[11] Korn: Getreidefrüchte

[12] Getreide: Sammelbegriff für kultivierte Süßgräser

[13] Hyphen (Pilze): Einzellreihige, zellwandumgebene Fäden von Pilzen mit Spitzenwachstum, mit oder ohne Querwände

[14] Chlamydosporen: Asexuell gebildete Überdauerungsorgane, die, zumindest der Theorie nach, innerhalb einer Hyphenzelle gebildet werden, deshalb einen Mantel (chlamys) um ihre verdickte Zellwand tragen; der Dünne der Hülle wegen lässt sich diese Schicht im reifen Zustand meist nicht mehr feststellen

[15] Phialokonidien: Aus Phialiden heraus gebildete Konidien

[16] Mikrokonidien: Im Gegensatz zu Makrokonidien; sie werden von manchen Pilzen zusätzlich zu den größeren, regulären Konidien, dann Makrokonidien genannten Konidien, gebildet

[17] Vertikaler Parasitentransfer: Erfolgt, werden Nachkommen der Parasiten über Nachkommen des Wirtes an die nächste Generation weitergegeben; dies macht dem Pathogen eine Neuinfektion unnötig

[18] Spross i.w.S. (Plantae): Aus Sprossachse und Blättern (Blüten) bestehender, meist oberirdisch wachsender Teil des Kormus höher entwickelter Pflanzen. Häufig wird als Spross auch nur die Sprossachse exklusive Blätter und Blüten verstanden.

Eingestellt am 24. Oktober 2026

Oben: Eine gesunde Ähre (links) im Vergleich mit einer von Fusarium graminearum befallenen (rechts)

Autor: Keith Weller

Lizenz: Public domain; unverändert

Unten: Fusarium graminearum

Konidienbildende Hyphen in Kultur; rechter, mittiger Bildrand mit zäpfchenförmigen Phialiden, aus denen wiederholt mehrzellige, leicht gebogene, basal etwas fußförmige Konidien entstehen; je mehr Konidien schon gebildet wurden, umso dicker ist die Wandung der Phialidenmündung.

Autor: fk

Lizenz: GNU Free Documentation License; unverändert

Eingestellt am 24. Oktober 2026

Fusarium culmorum

Erreger der Fuß- und Kopfseuche des Weizens. Fuß- und Wurzel-Fäule-Symptome: (A) Gebogene, mehrzellige Macrokonidien; (B) Bräunung der Halmbasis; (C) rötlich-pinke Verfärbung der basalen Halmknoten; (D,E) Weiße Ähren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fusarium_culmorum#/media/Datei:Fusarium_culmorum_(01).jpg

Autor: Barbara Scherm, Virgilio Balmas, Francesca Spanu, Giovanna Pani, Giovanna Delogu, Matias Pasquali, Quirico Migheli

Lizenz: Creative Commons Attribution 4.0 International license; unverändert

Eingestellt am 24. Oktober 2026

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Nectriaceae, Pustelpilze

3 Nicht nur zum Nachteil der Pflanzen (AP)

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Manche rüsten zum Kampf sich mit chemischen Keulen,

Infiltrieren damit die nahe Umgebung.

Gegen wen soll die Abwehr sich richten?

Wer jemand hindert, den Wirt zu verzehren,

Gewinnt entscheidenden Vorteil im tödlichen Spiel.

Der durchschaute die Kniffe der Evolution!

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Trichothecene[1], der Sequiterpene[2] gefährliche Kinder,

Hemmen der eukaryotischen Zelle Synthese von DNA und Protein!

Wirken zunächst gegen Pilzkonkurrenten,

Doch wer Getreide[3] und Gräser[4] verzehrt, schwebt in Gefahr.

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In Körnern von Mais[5], Weizen[6] und Hafer[7]

Fühlen Fusarien[8] überdauernd sich wohl;

Roggen[9] und Gerste[10] gelten kaum als ihr Hit;

Reis[11] hat sich schon längst emanzipiert.

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Liegen Körner[12] zu feucht, zu lange im Lager,

Wachsen langsam, doch ständig Fusarien,

Verbreiten munter Toxine[13],

Kontaminieren am Ende Gries[14] und Mehl mit ihrem Gift.

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Von Menschen[15] und Tieren zu sich genommen,

Wirken Trichothecene, wenn in höheren Mengen, recht aggressiv:

Greifen des Darms Epithelien[16] an,

Bringen Erbrechen über die Armen, zuvor jedoch Übelkeit.

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Immunsystem[17] und Nerven leiden darunter,

Verhindern des Körpers Widerstandskraft gegen Mikroben[18];

Auch östrogenartige[19] Wirkung zeigt eins der Toxine,

Verändert Ovarien[20], vergrößert die Uteri[21],

Führt zu Aborten[22] und Sterilität.

Seien auch an Tumoren schuld.

Zuviel in den Körper davon genommen,

Führt nicht selten zum Tod.

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Fußnoten

[1] Trichothecene: Die wichtigsten strukturellen Merkmale, die Grund für die biologischen Aktivitäten der Trichothecene sind, sind der 12,12-Epoxy-Ring, das Vorhandensein von Hydroxy- oder Acetylgruppen an geeigneten Positionen im Trichothecen-Kern und die Struktur und Position der Seitenketten; Sie werden aufgrund ihrer chemischen Strukturen und ihrer Giftigkeit in vier Untergruppen (Typ A bis D) eingeteilt.

[2] Sesquiterpene: Und ihre Abkömmlinge bestehen aus drei Isopreneinheiten mit aliphatischen mono-, di- oder trizyklischen Terpenen

[3] Getreide: Sammelbegriff für kultivierte Süßgräser

[4] Süßgräser i.e.S.: Pooideae (BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – Poales – Commelinanae –…)

[5] Mais: Zea mays (Panicoideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – Poales – …)

[6] Saatweizen: Triticum sativum (Triticeae – Poideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – …)

[7] Saathafer: Avena sativa (Pooideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – Poales – …)

[8] Fusarium spp.: Nebenfruchtform u. a. von Nectriaceae (Hypocreales – Hypocreomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…)

[9] Roggen: Secale cereale (Pooideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – Poales – …)

[10] Gerste: Hordeum vulgare (Triticeae – Pooideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – …)

[11] Reis: Oryza sativa (Oryzoideae – BOP-Verwandtschaft – Poaceae – Poineae – Poales –…)

[12] Korn: Getreidefrüchte

[13] Mycotoxine: Von Pilzen gebildete Giftstoffe

[14] Grieß: Grob gemahlenes Getreideerzeugnis, das als Zwischenprodukt beim Mahlprozess entsteht, mit einer Korngröße zwischen 0,3 und 1,0 Millimetern

[15] Moderner Mensch: Homo sapiens (Homo spp. – Hominini – Homininae – Hominidae – Hominoidea –…)

[16] Epithel: Ein- oder mehrlagige Zellschichten, die alle inneren und äußeren Körperoberflächen von Echten Tieren (Animalia) bedecken

[17] Immunsystem: Abwehrsystem von Organismen gegenüber fremden Substanzen oder Lebewesen

[18] Mikroben: Mikroskopisch kleine Lebewesen, die einzeln nicht mit bloßem Auge erkennbar sind, zum Beispiel Bakterien und Archäen. Die meisten dieser Mikroorganismen sind Einzeller, zu ihnen zählen jedoch auch wenigzellige Lebewesen (einige Pilze und Algen, viele Amoebozoa, Chromalveolata, Rhizaria und Excavata) entsprechender Größe

[19] Östrogen: Die wichtigsten weiblichen Sexualhormone, die als Steroidhormone unter anderem den Menstruationszyklus steuern, die weiblichen Geschlechtsmerkmale ausprägen und den Knochenstoffwechsel regulieren. Der Begriff fasst eine Gruppe strukturell ähnlicher Hormone zusammen; sie unterscheiden sich durch ihren aromatischen von anderen Steroiden

[20] Ovar, Ovarium, Ovariole: Weibliches Geschlechtsorgan, Produktionsort der Eizellen

[21] Uterus: Gebärmutter (Plazentatiere): Muskuläres weibliches Fortpflanzungsorgan, dient der Embryonalentwicklung, in den sich die befruchtete Eizelle einnistet

[22] Abort (Plazentatiere): Sponte Geburt eines noch nicht lebensfähigen Kindes

Eingestellt am 24. Oktober 2026

Trichothecene

Kohlenstoff: grau. – Sauerstoff: rot. – Wasserstoff violett. Einfachbindungen: feiner grüner Strich; Doppelbindungen: breiter grüner Strich. R1 bis R5 Organische Reste unterschiedlicher Struktur: ergeben jeweils andere Trichothecene.

Eingestellt am 24. Oktober 2026

Sesquiterpen

Kohlenstoff: grau. – Sauerstoff: rot. – Wasserstoff violett. Einfachbindungen: feiner grüner Strich; Doppelbindungen: breiter grüner Strich.

Eingestellt am 24. Oktober 2026

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Endpunkt erreicht!