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Die in Grün angegebenen Bezeichnungen sind mit den genannten Verwandtschaften direktverknüpft. Der Name führt jeweils zum Taxon, in dem die Abbildung enthalten ist; zum leichteren Auffinden wird noch die Nummer des betreffenden Eintrags in der verknüpften Verwandtschaft angeführt.
Das Glossar wird ständig erweitert, wobei immer die neuen Einträge in den Fußnoten der aktuell eingestellten Beiträge in das Glossar übernommen werden. Alle Einträge im Glossar gründen auf Fußnoten; keine zusätzlichen Begriffe wurden und werden darin aufgenommen, es sei denn, in den Fußnoten selbst treten neue Begriffe auf. Immer wieder müssen Einträge im Glossar überarbeitet oder ergänzt werden, weil z.B. ein und derselbe Begriff für unterschiedliche Organismengruppen verschiedene Bedeutung haben kann. Andererseits müssen auch Korrekturen und orthographische Verbesserungen vorgenommen werden. Diese Ergänzungen und Richtigstellungen können aus organisatorischen Gründen in den vorausgehenden Fußnoten nicht mehr geändert werden, da im Einzelnen nicht nachvollziehbar ist, wo die Vorgängerversion als Fußnote verwendet wurde. Die neuste Version einiger Erklärungen ist somit nur im jeweils aktuellen Glossar (Eingestellt am …) nachzulesen.
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D
Dachsteingebirge: Teil der Nördlichen Ostalpen. Es liegt in drei österreichischen Bundesländern: im Osten und Süden in der Steiermark, im Westen in Salzburg und in der Mitte und im Norden in Oberösterreich.
Dactylella (Orbiliaceae; nicht separat behandelt – Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota–…)
Dactylellina copepodii (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.2.1 Apothecienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Dactylellina entomopaga (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.2.1 Apothecienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Dactylellina ferox (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.2.1 Apothecienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Dactylellina leptospora (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.2.1 Apothecienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Dactylellina lysipaga (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.2.1 Apothecienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Dactylozoide, Wehrpolypen: Polypen mit meist einziger Aufgabe Prädatoren zu schädigen oder zumindest abzuschrecken; (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Siphonophorae, 2 Differenzierung und Arbeitsteilung auf die Spitze getrieben“)
Dalton, Da: Ist eine in der Biochemie verwendete Bezeichnung für die atomare Masseneinheit. Ein Dalton ist als der zwölfte Teil der Masse des Kohlenstoff-Isotops 12C definiert
Daphnien: Daphnia (Cladocera – Branchiopoda – Thoracopoda – Crustacea – Tetraconata –…)
DAP: Diamino-Pimelinsäure
DAPI (4‘,6-Diamidin-2-phenylindol): Fluoreszenzfarbstoff zur Markierung von DNA; Die Verbindung lagert sich bevorzugt an A,T-reiche Regionen doppelsträngiger DNA an. Bei Anregung mit UV-Licht fluoresziert DAPI im sichtbaren Bereich mit blauer Farbe. (Abbildung unter „Eukarya, 8 Die große Trennung“)
Darm-Bilharziose verursacht durch Schistosoma japonicum in Südostasien und S. intercalatum in Zentralafrika
Darm- und Leber-Bilharziose verursacht durch Schistosoma japonicum in Südostasien und S. intercalatum in Zentralafrika
Darmmikrobiom: Gesamtheit der im Darm lebenden Mikroorganismen
Darmschleimhaut: Innerste Schicht der Darmwand. Sie bildet Darmzotten, wie man sie auch im Dünndarm findet und Einbuchtungen, die typisch für die Schleimhaut im Dickdarm sind; sie besteht aus mehreren, sehr dünnen Schichten.
Darm-Trichomonade: Trichomonas hominis (Trichomonadea – Parabasalia – Metamonada – Excavata – Eukarya)
Darmzotten: Kleinste finger- bis blattförmige Ausstülpungen der Darmschleimhaut; stellen Fortsätze der Lamina propria dar, die von einer dünnen Schleimhautschicht bedeckt sind und ins Darmlumen ragen
Darwinfinken: Geospizini (Thraupidae – Passeroidea – Passerida – Passerini – Passeriformes –…)
Dasycladales: Schirmchenalgen (Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya)
Dasycladus vermicularis: Wurmalge (Dasycladales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Eukarya); (Abbildung unter 3.2 Chlorophyta … Dasycladales, 3 Nicht alle wie Acetabularia“)
Dauergametangium: Späteres Gametangium, das noch ohne Gameten als Dauerspore vorliegt, diploid, 2n
Daueroocysten (Apicomplexa): Dauerzygoten
Dauersporangium: Späteres Sporangium, das zunächst noch ohne Zoosporen als Dauerspore vorliegt, diploid, 2n
Dauersporen (Pilze): Dickwandige, meist sehr dunkel gefärbte, sexuell oder asexuell entstandene, ein- oder mehrzellige Verbreitungseinheiten
Dauerzygote, Hypnozygote: Zygote, die der Überdauerung dient, meist gekennzeichnet durch dicke, widerstandsfähige, oft auch dunkle Wand, gelegentlich mit Oberflächenstrukturen; (Abbildung unter „5 Fungi … Mucoromycetes, 4 Sexuelle Vielfalt“ “ und unter „7 Chromalveolata … Peronosporomycetidae, 2 Entwicklungskreislauf“)
Deckel (Laubmoose i.e.S.): Deckelartige, einzellschichtige Struktur, die den Sporenraum anfangs verschließt, zur Sporenbefreiung aber abgeworfen wird; (Abbildung unter „3 Plantae … Bryopsida, 1 Von der Kugel zur Kapsel“ und unter „3 Plantae … Bryopsida, 2 Zähne zeigen“)
Deckfedern: Feste Federn, die nach außen das Gefieder abschließen und in charakteristischen Mustern, den sogenannten Federfluren, stehen
Deckglas (Mikroskopieren): Ein ausgesprochen dünnes, rechteckiges Glasscheibchen, das beim Lichtmikroskopieren auf das Objekt gelegt wird, das seinerseits auf einem rechteckigen, dickeren Glas-Objektträger liegt; das Deckglas wird mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten unterfüttert.
Deckspelze (Süßgräser, Poaceae): Tragblatt einer Süßgrasblüte (Abbildung unter „5.1.2 Sordariomycetes … Clavicipitaceae, 3 Frühlingserwachen“)
Defäzieren: Kot auszuscheiden
Defäkation: Entleerung, Entfernung von Unverdaulichem
Defäziertes, Faeces: Kot, Kacke
Dehydrierung: Liegt vor, wenn es im Körper zu einem Flüssigkeitsmangel kommt, wenn über einen längeren Zeitraum mehr Flüssigkeit abgegeben als zugeführt wird.
4-Dehydrotrispormethylester: (Abbildung unter „5 Fungi … Zygomycota, 2 Suchen und finden“)
Delamination: Entodermbildung erfolgt durch Ablösung der inneren Lage einer zweischichtig gewordenen Blastula; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Demospongiae, 1 Der Schwämme Mehrzahl“)
Demospongiae: Horn- und Kieselschwämme i.e.S. (Silicea s.s. – Porifera – Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Dendrite: Zellen mit astartigen Cytoplasmafortsätzen; bei Nervenzellen dienen sie der Aufnahme elektrischer Reize und ihrer Weiterleitung ins Innere der Zelle (Abbildung unter „1 Bacteria … Mycobacteria, 1 Signalausfall“)
Dendrosenecio kenyensis: Kenianisches, baumförmiges Riesengreiskraut (Sencioneae - Asteroideae – Asteraceae – Asterales – Campanulanae -…)
Denisova-Menschen: Population der Gattung Homo, die eng verwandt ist mit Neandertalern und wie diese den anatomisch modernen Menschen (Homo sapiens) nahesteht, jedoch genetisch von beiden Arten unterschieden werden kann
Denitrifizierer: Unter Denitrifikation versteht man die Umwandlung des im Nitrat [NO3−] gebundenen Stickstoffs zu molekularem Stickstoff [N2] durch Bakterien, die danach als Denitrifizierer bezeichnet werden. Der Vorgang dient den Bakterien zur Energiegewinnung
Derbesia marina: Meerbüschelalge (Bryopsidaceae – Bryopsidales – Ulvophyceae – Chlorophyta – Plantae –…); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Bryopsidaceae, 4 Blasiger Dikaryo-Haplont“)
Dermatocarpon: Kalknabelflechten (Verrucariales; nicht separat behandelt – Chaetothyriomycetidae – Eurotiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota –…)
Dermatocarpon minitum: Kleine Kalknabelflechte (Verrucariales; nicht separat behandelt – Chaetothyriomycetidae – Eurotiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota –…) (Abbildung unter “5.1 Ascomycota ... Chaetothyriomycetidae, 1 Auch hier wieder Flechten”)
Desia: Bezeichnung für hypothetischen Vorfahren der Desmidiales
Designisten („Intelligent Design“): Designisten glauben, Gott hätte einen Grundbauplan erschaffen, zum Beispiel den Typ Vogel, der sich dann weiterdifferenziert und -entwickelt hätte
Desmidiales: Zieralgen (Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya)
Desmidium: Ketten-Zieralgen (Desmidiales – Zygnematophyceae – Streptophyta – Plantae – Eukarya)
Desmococcus: Kokkale Koloniebildende Landgrünalgen (Prasiolales; nicht separat behandelt – Trebouxiophyceae – Chlorophyta – Plantae – Eukarya); (Abbildung unter „3.2 Chlorophyta … Trebouxiophyceae, 1 Aufs Feinste kommt es an“)
Desmoplakin: Protein, das in Desmosomen vorkommt; (Abbildung unter „4 Animalia … Placozoa, 6 Was sie von Eumetazoa trennt, mit ihnen verbindet“)
Desmosomen (Animalia): Zellstrukturen in Zellmembranen, die enge scheibenförmige, oft etwas vorgewölbte Verbindungen zwischen zwei Zellen herstellen. Sie kommen besonders in Zellen mit intensiver mechanischer Belastung, wie bei Epithelzellen, vor und verbessern den mechanischen Zusammenhalt. Dies geschieht durch Verbinden z. B. von Actin- oder Keratin-Filmenten benachbarter Zellen und durch verschiedene Proteine über die Lipiddoppelmembran und den interzellulären Raum hinweg. Hinsichtlich ihrer Anordnung unterscheidet man Punkt- oder Gürteldesmosomen.
Desorganisiert: Zerstörter, aufgelöster Zustand von etwas Organisiertem
Desoxyribonucleotide: Nucleotidtriphosphaten mit Desoxyribose als Zucker (Abbildung unter „1 Bacteria … DNA-Viren 1 Konservativ“)
Desoxyribose: Eine Ribose, deren C2 eine [–OH]-Gruppe fehlt
Destruenten, Zersetzer, Saprotrophe: Organismen, die organische Substanzen abbauen und in anorganische zerlegt.
Determinierte Ontogenese (Laboulbeniomycetes): Jede Zelle hat ihre Bestimmung sich wie und wann zu teilen, um am Ende ausdifferenzierte Tochterzellen an vorbestimmtem Ort, mit vorbestimmter Aufgabe und vorbestimmter Gestalt in einem Zellverband zu bilden. (Abbildung unter 5.1 Ascomycota … Laboulbeniomycetes, 1 Bis aufs Kleinste geregelt“)
Detergenzien: Stoffe, die einen Reinigungsprozess erleichtern
Determiniert (Morphologie, Anatomie): Wachstum bis eine genetisch vorherbestimmte Länge oder Form erreicht ist
Detritus: Zerfallsprodukte; Schwebe- und Sinkstoffe in den Gewässern, deren Hauptanteil abgestorbene Mikroorganismen bilden
Deuter (Laubmoose i.e.S.): Großlumige Zellen der Blättchenrippe, die wahrscheinlich der Assimilatweitergabe dienen, zumindest in Moosen ohne Leptoiden; (Abbildung unter „3 Plantae … Bryophytina, 6 Rippen und Bahnen“)
Deuterostom: Sekundärmund
Deuterostomia: Sekundärmünder (Bilateria – Animalia – Opisthokonta – Eukarya)
Deutomerit (Gregarinasina): Hintere, zellkernhaltige Zelle
Devon-Zeit: vor etwa 416 – 359 Millionen Jahren
Dezimeter: 10 cm
Diactin (Schwämme): Spicula weisen nur zwei Enden auf
Diagonalmuskeln: Sich längsdiagonal des Körpers erstreckend
Diamantförmig: oktaederförmig
Diakinese: Fünftes und damit letztes Prophase-Stadium der meiotischen Reduktionsteilung bei dem die Spiralisation der gepaarten Chromosomen noch nicht abgeschlossen ist, aber eine weitere Kondensation stattfindet; (Abbildung unter „Eukarya, 10 Reduktion“)
Diaminopimelinsäure: Eine 7C-Dicarbonsäure mit zwei endständigen Carboxy-Gruppen [–COOH], deren benachbarter Kohlenstoff eine Amoniumgruppe [–NH2] trägt; ; Ausgangsmolekül für Lysinbiosynthese. (Abbildung unter „1 Bacteria, 1 Steckbrief“ und unter „7 Chromalveolata … Peronosporomycetes, 2 Was sonst noch auffällt“)
Dianthus spp.: Nelken (Caryophyllaceae – Caryophyllineae – Caryophyllales – Sperasteridae – Eudicotyle –…)
Diarrhö: Durchfall
Diaspore: generelle Bezeichnung für eine Verbreitungseinheit
Diastole: Entspannungs- bzw. Erschlaffungsphase, Vergrößerungsphase, eines Hohlorgans
Diatomeen: Bacillariophyceae (Chromophyta – Straminipila – “Wimpeola” – Chromalveolata – Eukarya)
Diatoxanthin: Zur Gruppe der Xanthophylle gehörender, gelblicher Pflanzenfarbstoff, der zusätzlich zu Chlorophyllen als Farbstoff der Chloroplasten vorhanden ist was ihnen erlaubt, effizienter Fotosynthese zu betreiben, da Diatoxanthin vor allem den grünlichen Teil des Lichts absorbiert, den Chlorophyll ungenutzt reflektiert und durch diesen Farbstoff die Fotosynthese effizienter gestaltet. (Abbildung und unter „7 Chromalveolata … Xanthophyceae, 1 Der Unterschied“)
Diatrype disciformis: Buchen-Eckenscheibchen (Diatrypaceae – Xylariales; nicht separat behandelt – Xylariomycetidae – Sordariomycetes – Perithecienascomycota –…); (Abbildung unter „5.1.2 Sordariomycetes … Xylariomycetidae, 2 Des Rätsels Lösung“)
Diazonium Blau B: Zum Färben von Hefen verwendete Substanz; (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, 10 Etwas anderes noch“)
Dibromochloromethan: [HClC(Br)2]; (Abbildung unter und unter „7 Chromophyta … Phaeophyceae, 4 Was sie heute auszeichnet“)
Dibromomethan: [H2C(Br)2]; (Abbildung unter und unter „7 Chromophyta … Phaeophyceae, 4 Was sie heute auszeichnet“)
DIC, DIK: Differentialinterferenzkontrast Lichtmikroskopie
Dicarbonsäure: alle Verbindungen mit zwei Säuregruppen [–COOH], ohne die Struktur des Molekülrestes näher zu definieren
Dichomyces biformis (Laboulbeniomycetes – Perithecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); . (Abbildung unter 5.1 Ascomycota … Laboulbeniomycetes, 3 Seltsame Gesellen“)
Dichotom: gegabelt, gabelig
Dickdarm: Darmabschnitt zwischen Dünndarm und Rektum
Dickinsonia †: Vendobionta (Amoebozoa – Eukarya); (Abbildung unter „6 Amoebozoa … Vendobionta, 3 Flach“)
Dicranella heteromalla: Einseitswendiges, Sicheliges Kleingabelmoos (Dicranales – Bryopsida – Bryophytina – Bryophyta – Thallophyta –…); (Abbildung unter „3 Plantae … Bryopsida, 2 Zähne zeigen“)
Dicranophorus: Zweizahnträger (Monogononta; nicht separat behandelt – Rotifera – Gnathifera – Spiralia – Protostomia –…)
Dicranum scoparium: Gewöhnliches Gabenzahnmoos (Dicranales – Bryopsida – Bryophytina – Bryophyta – Thallophyta –…); (Abbildung unter „3 Plantae … Bryophytina, 5 Spaltöffnungen“)
Dicrocoelium dendriticum, Kleiner Leberegel (Digenea – Trematoda – Neodermata – Plathelminthes – Spiralia –…)
Dictyocysta mitra (Tintinnida, nicht separat behandelt; Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Ciliata, 7 Lorica“)
Dictyopteris polypodioides (Dictyotales – Phaeophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola“ –…); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Dictyotales, 1 Wesentliche Fortschritte“)
Dictyosom, Netzorganell: Oft tellerförmig anmutende Cisternen treten gern in gestapelter Weise auf, an deren Rändern Vesikel abgeschnürt werden; jedes einzelne Organell der Zelle wird oft als Dictyosom (Netzorganell) bezeichnet, während alle Organelle zusammen als Golgi-Apparat geführt werden. (Abbildung unter „Eukarya, 6 Infrastruktur“)
Dictyosphaeria: Chladophorophyceae (Chlorophyta – Plantae – Eukarya)
Dictyostelea: Zelluläre Schleimpilze (Amoebozoa – Eukarya)
Dictyostelium discoideum: Vielzeliger Schleimpilz (Dictyostelea – Amoebozoa – Eukarya); (Abbildung unter „Dictyostelea, 2 Exponiert“)
Dictyota dichotoma: Dichotome Netzalge (Dictyotales – Phaeophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola“ –…); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Dictyotales, 1 Wesentliche Fortschritte“)
Dictyoten: Pheromon von Dictyota; (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Ectocarpales, 2 Wechsel der Generationen“)
Dictyuchus: Saprolegniaceae; nicht separat behandelt (Saprolegniomycetidae – Peronosporomycetes – Straminipila – Wimpeola – Chromalveolata –…); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Saprolegniomycetidae 3, Evolutive Tendenzen 2“)
Differenzierung und Arbeitsteilung: Sind treibende Kräfte der Evolution. Aufgabenverteilung auf verschiedene Zellen, Zellbereiche, Zellorganellen, Teilbereiche des Organismus, auf Gewebe, führt letztendlich zu hochdifferenzierten, spezialisierten Organen, die sich einzig und allein ihrer Aufgabe – und somit für den Organismus effektiver – widmen können. Damit werden weitere Entwicklungsmöglichkeiten angestoßen, die evolutiv zu ungeahnter Vielfalt führen. Diese treibenden Kräfte lassen sich schon zu Anfang der Organismenevolution aufzeigen und ziehen sich durch bis zur Entwicklung der Menschheit; ja selbst der moderne Mensch kennt diese Prinzipien als Erfolgsrezepte und wendet sie für sein eigenes Leben laufend an.
Difflugia spp.: Difflugien (Arcellinida – Tubulinea – Amoebozoobionta – Amoebozoa – Eukarya); (Abbildungen unter „6 Amoebozoa … Arcellinida, 1 Primär oft auch sekundär geschützt“)
Diffusion: Physikalischer Prozess der zum Ausgleich unterschiedlicher Konzentrationen von Stoffen in Gasen und Flüssigkeiten führt
Digenea: Leberegel (Trematoda – Neodermata – Plathelminthes – Spiralia – Protostomia –…)
Dihydroxyaceton: CH2OH(CO)CH2OH
Dikarya: Zweikernpilze (Unbegeißelte Chitinpilze – Fungi – Opisthokonta – Eukarya)
Dikaryon, dikaryotisch: Zwei konträrgeschlechtliche haploide (n) Kerne [werden als (+)- und (–)-Kerne oder als α- und β-Kerne bezeichnet; unterscheiden sich ihre Behälter in Größe oder die Dikaryen bildenden Kerne in der Wanderungsrichtung, kann auch von männlichen (wandern zu ihren Partnern, die stationär bleiben) und weiblichen Kernen gesprochen werden], bilden funktionell eine Einheit (n+n), ohne miteinander zum diploiden Kern (2n) verschmolzen (K!) zu sein; sie teilen sich mitotisch synchron, um damit zwei Dikaryen zu bilden, sich zu verdoppeln. Im Entwicklungskreislauf erfolgt zwar zunächst die Plasmogamie (P!), doch die Karyogamie (K!) zum diploiden (2n) Kern wird erst kurz vor der Meiose (R!) vollzogen. Man spricht hier auch von verzögerter Karyogamie. Dikaryen treten bei Taphrinomycotina, Pezizomycotina, Pucciniomycotina, Ustilaginomycotina und Agaricomycotina auf.
Dikaryontenwirt (Pucciniales): Hauptwirt, auf ihm erfolgt der Abschluss der sexuellen Fortpflanzung erfolgt
Dikaryotische Phase: Ein Abschnitt im Lebenskreislauf, der durch Dikaryen ausgezeichnet ist
Dimere: Molekül oder ein Molekülverbund, der aus zwei oft identischen Untereinheiten, den Monomeren, besteht
Dimethylsulfid: [CH3SCH3]
Dimorph: Sind Organismen treten sie in zwei verschiedenen vegetativen Erscheinungsformen auf
Dinoalgen: Dinophyta („Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya)
Dinobryon: Kelchalge (Chrysophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola“ – Chromalveolata –…); (Abbildung unter “7 Chromalveolata … Chrysophycee, 4 Nicht ständig unterwegs”)
Dinoflagellaten: Dinophyta („Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya)
Dinokaryon: Zellkern der Dinoflagellaten mit fibrillär erscheinenden Chromosomen, deren DNA-Fibrillen unmaskiert sind und deren Chromosomen mehr oder weniger kontinuierlich kondensiert vorliegen. Histone sind womöglich nicht vorhanden, doch in nahen Verwandten der Dinophyta und in ursprünglichen Vertretern sind Spuren davon nachgewiesen worden; auch Histon-ähnliche Proteine bakteriellen Ursprungs sind in peripheren Regionen der Chromosomen nachgewiesen worden. Die Kernhülle bleibt bei der Kernteilung erhalten, Kernteilungsspindeln verlaufen in von Membranen gebildeten, sog. Tunneln.
Dinophyta: Panzeralgen („Wimpeola“ – Chromalveolata – Eukarya)
Diözisch: Weibliche und männliche Geschlechtsorgane sind auf zwei verschiedenen Individuen
Diogenes von Sinope (413 – 323 v. Chr.): Antiker griechischer Philosoph
Dipeptid: Zwei selbständige Peptide sind zu einem Tandem verbunden
Diphyllobothrium latum: Fischbandwurm (Cestoidea – Cestoda – Cercomeromorpha – Neodermata – Plathelminthes -…); (Abbildung unter „4.5 Neodermata … Cestoidea, 1 Was macht sie so unverkennbar“ und unter „4.5 Neodermata …, Cestoidea, 2 Nur Wiederholungen“)
Diplanie: Diplanie liegt vor, folgen regelmäßig aufeinander zwei unterschiedlich gestaltete Zoosporen
Diploblastisch (Animalia): Tiere, deren Körper während der Embryonalentwicklung aus zwei primären Keimblättern hervorgehen: dem äußeren Ektoderm und dem inneren Entoderm. Ihnen fehlt das dritte Keimblatt, das sogenannte Mesoderm (Abbildung unter "4 Animalia ... Bilateria, 6 Bilateria“)
Diploconus hexaphyllus: Polycystinea (Radiolaria – Retaria – Rhizaria – Eukarya); (Abbildung unter “8 Rhizaria … Polycystinea, 1 Faszinierend filigran”)
Diplodinium caudatum (Ciliata – Wimpeola – Chromalveolata – Eukarya); (Abbildung unter „7 Chromalveolata … Ciliata, 11 In der Tiefe der Höhle“)
Diplo-haplontischer Entwicklungszyklus: Hier wechseln sich diploide, auf Grund einer Befruchtung (B! oder getrennt ausgedrückt: P! + K!) entstandene und haploide, auf Grund von Meiose (R!) gebildete Generationen regelmäßig ab; (Abbildung unter „5 Fungi … Blastocladiomycotina, 5 Sichtweisen“)
Diploid: Zellkerne mit doppeltem Satz zusammenpassender, homologer, Chromosomen; ausgedrückt mit 2n
Diplolepid (Moose i.e.S.): mit doppeltem Peristom; (Abbildung unter „3 Plantae … Bryopsida, 2 Zähne zeigen“)
Diplontischer Entwicklungszklus; Bei diesem Lebenskreislauf sind ausschließlich Gameten haploid; (Abbildung unter „4 Animalia, 1 Auf den Trichter gekommen“ und unter Abbildung unter „5 Fungi … Blastocladiomycotina, 5 Sichtweisen“)
Diploneis sp.: (Pennales – Bacillariophyceae – Chromophyta – Straminipila – „Wimpeola” –…); (Abbildung unter “Chromalveolata … Bacillariophyceae, 2 Schachtelig”)
Diplont: Organismus, bei dem ausschließlich die Gameten haploid sind, alles andere ist diploid; (Abbildung unter „5 Fungi … Blastocladiomycotina, 5 Sichtweisen“)
Diplontischer Entwicklungszklus; Bei diesem Lebenskreislauf sind ausschließlich Gameten haploid; (Abbildung unter „4 Animalia, 1 Auf den Trichter gekommen" und unter Abbildung „5 Fungi … Blastocladiomycotina, 5 Sichtweisen“)
Diploria cerebriformis: Neptunsgehirn (Faviidae – Scleractinia – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria –…); (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Scleractinia, 4 Einige Beispiele“)
Dipodascus albidus: Zweifußascus (Dipodascaceae – Saccharomycetales; nicht separat behandelt – Saccharomycotina – Ascomycota – Dikarya –…); (Abbildung unter „5 Fungi … Dipodascaceae, 1 Behalten oder neu formiert“)
Dirigieren (allgemein): In die gewünschte Richtung lenken
Disaccharid: Aus zwei Einfachzuckern (z. B. Glucose, Fructose, Galactose) zum Doppelzucker zusammengesetzter Zucker (z. B. Saccharose, Lactose)
Discoba: Scheibenmitochondrienflagellaten (Excavata – Eukarya)
Diskohexaster (Schwämme): Strahlende, vielendige, räumliche Spicula mit einem Zentrum entspringenden Dornen, die an ihren Enden Halbkugeln, „Disken“, tragen; (Abbildung unter „4.1 Porifera … Hexactinellida, 1 Einzigartig“)
Diskus- oder Stielscheibentyp-Mitochondrien: Des Mitochondriums innere, seine eigentlich eigene Zellmembran, stülpt zur Oberflächenvergrößerung scheibenförmige (diskusförmige) Strukturen ein. (Abbildung unter „Eukarya, 5 Kraftwerkstypen“)
Dissepimente (Annelida): Zwischenwände, Querwände des Coeloms
Dissoziiert: Als Anion und Kation vorliegend; vom gegensätzlich geladenen Kation bzw. Anion (ab)dissoziiert
Distal: Entfernt von einem vorgegebenen Bezugspunkt; meint z. B. bei festsitzenden Organismen einen von der Anheftungsstelle entfernten Bereich.
Disulfide: Chemische Verbindungen, die zwei aneinander gebundene Schwefelatome enthalten
Disymmetrische Furchung (Rippenquallen): Im Achtzellstadium sind bereits die beiden Symmetrieebenen des Tieres festgelegt
Disulfidbrücke: [–S–S–]
Diversität: Artenvielfalt
Divertikel (allgemein): dünne und gelegentlich mehrfach verzweigte Ausstülpungen
Divertikel (Pathelminthes): dünne und gelegentlich mehrfach verzweigte Ausstülpungen des Darms
D-/L-Form von Aminosäuren und Zuckern: Werden Aminosäuren und Zucker in gestreckter Form nach einer vorgegebenen Regel geschrieben, dabei die [–COOH]-, bzw., die [–CHO]-Gruppe nach oben orientiert, so ergibt sich für Aminosäuren eine L-Form, steht die [–NH2]-Gruppe links (oder die D-Form, falls rechts). Liegt bei Zuckern die zur [–CHO]-Gruppe entfernteste, noch vor der [–CH2OH]-Gruppe stehende [–OH]-Gruppe links, besitzt der Einfachzucker eine L-Form, steht sie nach rechts, eine D-Form; wird der Zucker zum Ring geschlossen, lässt sich die entsprechende Stellung noch nachvollziehen. Genauere Informationen sind im Internet zu finden.
DNA (=DNS): Desoxyribonucleinic Acid, Desoxyribonukleinsäure; mit einer reduzierten Ribose; das [–OH] am C2 der Ribose fehlt; Baustein der Erbinformation (Abbildung unter „1 Bacteria … DNA Viren, 1 Konservativ“)
DNA-abhängige RNA-Polymerasen: DNA-abhängig heißen diese RNA-Polymerasen, weil sie RNA von DNA ausgehend, synthetisieren; oder einfach: RNA-Polymerasen
DNA-Polymerasen: Enzyme, welche die Synthese von DNA aus Nucleotidtriphosphaten (Desoxyribose als Zucker in TTP, ATP, GTP und CTP als Nucleotide) als monomere Vorstufen (Einzelvorstufen) katalysieren
Docht: Fadenförmiges Geflecht, das flüssigen Brennstoff, wie Wachs oder Öl, zur Flamme transportiert, wo er verbrennen kann
Dochtartig: Eigenschaft, wenn feine Fäden verflochten (oder auch annähend parallel) verlaufen und in ihren Zwischenräumen Flüssigkeiten aufsaugen und, wenn am anderen Ende entnommen, rein physikalisch transportieren können.
Docoglossische, stereoglossische Radula (Mollusca): In jeder Reihe sitzt nur ein zentraler schmaler Zahn, von 1-3 seitlichen flankiert (der äußere ist jeweils betont) und ein paar (höchstens 3) hakenfömigen lateralen Zähnen. Der zentrale Zahn kann fehlen. Die Zähne sind an der Radulahaftschicht fixiert. Dies ist der einfachste Radula-Typ, und wir können annehmen, dass dies auch die ursprünglichste (plesiomorphe) Radula darstellt; (Abbildung unter „4 Animalia … Gastropoda, 6 Muster“)
Dodekagonal: Polygon, mit zwölf Seiten und zwölf Winkeln
Doliporus: Ein Querwandporus, der auf beiden Seiten mit einem Ringwall umgeben ist und damit fassförmig (dolum, lat.) aussieht; er ist meist noch von unterschiedlich gestalteten Abkömmlingen des Endoplasmatischen Retikulums begleitet; (Abbildung unter „5.2 Basidiomycota, 5 Interne Pforten“)
Dolomit: farbloses, weißes oder bräunliches Mineral aus Calciumcarbonat [CaCO3] und Magnesiumcarbonat [MgCO3]
Domänen (der Organismen): Mit dem systematischen Begriff Domäne werden die drei sich stark voneinander unterscheidenden Organismensippen Bacteria, Archaea und Eukarya belegt
Domartis: Bezeichnung für einen hypothetischen Vorfahren der Marchantiophyta
Dominantes Allel: Dominante Allele führen selbst in Gegenwart eines weiteren Allels zum ihm entsprechenden Phänotyp
Dominosteinartig (Spiel): Wie im Domino-Stein-Spiel, bei dem rechteckige, leichtdicke Spielsteine schmalseitig mit etwas Abstand in Reihe (geradlinig oder leicht kurvig) aufgestellt werden; beim Anstoßen und Umwerfen des ersten Steins fallen alle folgenden bis hin zum letzten nach und nach um
Donax spp.: Koffermuscheln; Sägezahnmuscheln (Donacidae; nicht separat behandelt – Cardiiida; nicht separat behandelt – Bivalvia – Mollusca – Schizocoelia –…); (Abbildung unter “4.7 Bivalvia, 2 Nicht nur zum Gleiten”)
DOPA: 3,4-Dihydroxiphenylalanin
Dopamin: Botenstoff (Neurotransmitter), der Signale zwischen Nervenzellen weiterleitet; er steuert sowohl emotionale und geistige wie auch motorische Reaktionen. Insbesondere ist Dopamin als „Botenstoff des Glücks“ bekannt
Doppelbindung (Chemie): Eine Form der kovalenten Bindung zwischen zwei Atomen, bei der vier Bindungselektronen beteiligt sind; die beiden Atome sind somit über zwei Elektronenpaare miteinander verbunden, was in Strukturformeln mit einem Doppelstrich ausgedrückt wird, in den in diesem Werk gezeigten Darstellungen als dickere grüne Linie (doppelt so dick als bei einer Einfachbindung).
Doppelhelix: DNA liegt als Doppelhelix vor, also in zwei parallelen Strängen, die sich schraubig umlaufen
Doppelmikrotubuli: Mikrotubuli-Pärchen in eukaryotischen Flagellen (Geißeln), die aus unterschiedlicher Anzahl von Tubulinfilamenten zusammengesetzt sind: der A- Tubulus besitzt davon 13, der B-Tubulus nur 11 (nimmt sich gleichsam zwei des A-Tubulus), dieser ist im Querschnitt nicht rund wie der A-Tubulus, sondern sichelförmig. (Abbildung unter „Eukarya, 12 Sprachlos“)
Doppelscheibiger Spindelpolkörper (Pucciniomycotina): In Interphase mit zwei Scheiben, die geschichtet und mit einem Mittelstück verbunden sind; separieren sich im Zuge der Kernteilung, Neubildung des Partners nach der Telophase; (Abbildung unter 5.2 Basidiomycota … Pucciniomycotina, 1 Worauf es ankommt“)
Doppelsträngige DNA: Zwei DNA-Stränge paarten sich zur doppelsträngigen (Normalfall) DNA
Doppelstrang-RNA: dsRNA (double stranded RNA): Wie DNA, kann sich auch RNA über Wasserstoffbrücken zu Doppelsträngen zusammenlagern
Doppeltes Peristom: diplolepid (Laubmoose i.e.S.): Peristom mit doppeltem Zahnkranz; (Abbildung unter „3 Plantae … Bryopsida, 2 Zähne zeigen“)
Doppelzentner: Zwei Zentner a 50 kg = 100 kg
Dorsal: am Rücken, rückenseits
Dorsalcirrus (Annelida): Verlängerter, zugespitzter, abstehender Teil am Oberlappen des Parapodiums; (Abbildung unter „4.6 Annelida, 2 Das Patent“ und unter „4.6 Annelida … Syllidae, 1 Gefährte“)
Dorsalsinus (Mollusca): Ausleitbahn des Blutes aus dem Ventrikel des Herzens; (Abbildung unter „4 Animalia … Mollusca, 1 Schutzschild“)
Dorso-ventral, dorsi-ventral: vom Rücken zum Bauch
Dothidiomycetes: Geschwürpilze (Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina – Ascomycota – Dikarya –…)
Dotter: Ansammlung von Reservestoffen in Eizellen in Form von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten, besonders Glycogen
Dotterreiche Eier: Eier, die viel Dotter, Ansammlungen von Reservestoffen in Form von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten, besonders Glycogen enthalten
Dotterstock, Vitellarium, Vitellar: Spezialisiertes Organ bei bestimmten wirbellosen Tieren, insbesondere Plattwürmern (Plathelminthes) und Insekten, das Dotter für die Eizellen produzieren und in separaten Zellen abspeichern können; (Abbildung unter „4.5 Neodermata … Cestoidea, 2 Nur Wiederholungen“)
Dotterzellen, Vitellocyten: Dotterhaltige, spezialisierte Zellen, die bei vielen Wirbellosen der Eizelle (oder der Zygote) beigegeben werden und deren Ernährung dienen; (Abbildung unter „4.5 Neodermata … Digenea, 2 Gallig“)
Drahtkorallen: Cirrhipathes sp. (Antipathidae; nicht separat behandelt – Hexacorallia – Anthozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter „4.2 Cnidaria … Scleractinia, 6 Nachgang“)
Drechslerella (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…)
Drechslerella anchonia (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.1.1 Apothecdienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Drechslerella aphrobrocha (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.1.1 Apothecdienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Drechslerella bembicodes (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.1.1 Apothecdienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Drechslerella dactyloides (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.1.1 Apothecdienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Drechslerella doedicoides (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.1.1 Apothecdienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Drechslerella heterospora (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.1.1 Apothecdienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
Drechslerella polybrocha (Orbiliomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota – Pezizomycotina –…); (Abbildung unter „5.1.1 Apothecdienascomycota … Orbiliomycetes, 3 Schlagfallen“)
3-C-Kohlenstoffkette: [–C–C–C–]
Dreierzucker: Fructose-bis-phosphat zerfällt in zwei verschiedene lineare Zucker aus drei Atomen (Glycerinaldehyd und Dihydroxyaceton), die jeweils mit Phosphat verknüpft sind; beide Zucker können im weiteren Verlauf für die Zuckersynthese verwendet werden
Dreifüßiger Cystenträger: Tripedalia cystophora (Charybdeida – Cubozoa – Medusozoa – Cnidaria – Animalia –…)
Dreifachalkohol: Ein Alkohol mit drei [–OH]-Gruppen
Dreifachbindung (Chemie): Eine Form der kovalenten Bindung zwischen zwei Atomen, bei der sechs Bindungselektronen beteiligt sind; die beiden Atome sind somit über drei Elektronenpaare miteinander verbunden, was in Strukturformeln mit einem Dreifachstrich ausgedrückt wird, in den in diesem Werk gezeigten Darstellungen als dicke grüne Linie (dreifach so dick als bei einer Einfachbindung).
Dreifüßiger Cystenträger: Tripedalia cystophora (Charybdeida – Cubozoa – Medusozoa – Cnidaria – Animalia –…); (Abbildung unter „4.2.1 Medusozoa … Charybdeida, 2 Die Tänzer“)
Dreischneidige Scheitelzelle: Die dauernd teilungsaktive Scheitelzelle gibt, wenn dreischneidig, in schraubiger Drittel-Kreis-Folge anfangs keilförmige Zellen ab, von denen alle weiteren Zellen abstammen; Organismen mit solchen Scheitelzellen formen räumliche Vegetationskörper. Ihre Gestalt ähnelt einem Tetraeder, wobei eine Fläche zur Spitze zeigt und die drei verbleibenden Seiten in schraubiger Weise Segmente abgliedern.
Drigalskispatel: Ein Zum Triangel gebogener Glasstab mit Glasgriff, mit dessen dem Nährboden aufliegenden Seite eine Bakteriensuspension gleichmäßig verteilt wird
Drillen (Strategie der Angler): Ziel des Drills ist es, einen Fisch durch abwechselndes Angelschnurgeben (Abrollellassen) und Heranholen zu ermüden, um ihn schließlich landen zu können.
Drüsen: Organe aus mehreren Drüsenzellen
Drüsenmagen, Vormagen, Proventrikel, Proventriculus: Spezialisierter Teil des Verdauungstrakts bei Vögeln, Insekten und einigen Wirbellosen
Drüsenzellen: Zellen, die der Produktion und Abgabe (Sekretion) bestimmter Substanzen dienen
Dryas, Silberwurz: Rosoideae (Rosaceae – Rosales – Rosidae – Superrosidae – Eudicotyle – …)
Dschamschid: Figur der Persischen Mythologie mit vermuteter Affinität zu Wein; Lebensdaten unbekannt; Lebensdaten unbekannt
dsRNA: Doppelstrang-RNA (double stranded RNA): Wie DNA, kann sich auch RNA über Wasserstoffbrücken zu Doppelsträngen zusammenlagern
Dünndarm: Darmbereich zwischen Magen und Dickdarm
Dünnkugelpilz: Leptosphaeria maculata (Leptosphaeriaceae – Pleosporales – Dothidiomycetes – Bitunicate Ascomycota – Inoperculate Ascomycota)
Dürrer, trockener Boden (Feuchtigkeitsgehalt; gärtnerisch, forstlich, landwirtschaftlich): Besitzt kein spürbares, flüssiges Wasser
Dugesia subtentaculata (Tricladida – Plathelminthes – Spiralia – Protostomia – Bilateria –…); (Abbildung unter 4 Animalia … Tricladida, 1 Auf der Suche”)
Dum-Dum-Fieber, Kala-Azar, Viscerale Leishmaniose, Schwarzes Fieber: Verursacht hohes Fieber, Gelenkschmerzen, vergrößerte Leber und Milz, Blutarmut, Läsionen und dunkle Stellen an Haut, Nasen, Mund und Nasenschleimhäuten
Dumontia tuberosa: Gemeiner Anemonenbecherling (Sclerotiniaceae – Helotiales – Leotiomycetes – Apothecienascomycota – Unitunicate Ascomycota –…); (Abbildung unter “5.1.1 Apothecienascomycota … Sclerotiniaceae, 3 Wenn der Wirt stirbt“)
Dung: Bezeichnung für die Ausscheidungsprodukte (Kot, Harn) der Tiere
Dunkelfeldmikroskopie: Das Prinzip der Dunkelfeldmikroskopie beruht darauf, dass Objekte Licht nicht nur absorbieren, sondern auch immer einen Teil des Lichtstrahls ablenken. Wenn die Beleuchtung so eingestellt ist, dass die direkten Lichtstrahlen am Objektiv des Mikroskops vorbeigehen, sieht der Betrachter nur das abgelenkte Licht. Eine der Ablenkungsursachen ist die als bezeichnete Streuung von Licht an kleinen Teilchen.
Dunkle Materie, dunkle Energie: Der größte Teil der Materie und Energie unseres Kosmos’ entzieht sich derzeit eines direkten Nachweises und wird deshalb ‚dunkel’ genannt; etwa 73 Prozent sollen aus dunkler Energie und 23% aus dunkler Materie bestehen, unsere bekannte Welt trägt nur etwa 4% bei
Dynactin: Fungiert als essenzieller Cofaktor für das molekulare Motorprotein Dynein und vermittelt dessen Bindung an zelluläre Frachten und besitzt am äußeren Ende eine hochaffine Bindungsstelle für Mikrotubuli, gleichzeitig stellen diese Arme die primäre Andockstelle für das Motorprotein Dynein dar.
Dynein: Ein zur Gruppe der Motorproteine gehörendes Molekül in eukaryotischen Zellen, das dem Transport von Vesikeln und anderen Transport- und Bewegungsvorgängen dient. Das Dynein-Protein besteht aus einer Doppel-Fußregion, die an Mikrotubuli bindet, sowie einem Kopfteil, der mit anderen Proteinen interagieren kann. Dyneinkomplexe binden ein zu transportierendes Molekül oder Vesikel an sich und „laufen“ dann entlang eines Mikrotubulus. Der Transport erfolgt gerichtet, da Dynein auf dem Mikrotubulus nur in Richtung des sogenannten Minus-Endes wandern kann. Von der Lage der Mikrotubuli abhängig, transportieren Dyneine ihre Fracht eher von der Peripherie in Richtung Zentrum der Zelle, Kinesine eher gegen die Peripherie. (Abbildung unter „Eukarya, 2 Transportschienen“)
Dyneinarme: Die Mikrotubuli der eukaryotischen Flagellen (Geißeln) sind für die Beweung der Geißel von Dyneinen armförmig verbunden, die an Nachbarmikrotubulipärchen lösend und bindend, die Bewegung der Geißel bewirken. (Abbildung unter „Eukarya, 12 Sprachlos“)
Aktualisiert am 24. Oktober 2026
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