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Hoehnelomycetaceae, v. Höhnels Pilzfamilie
1 Das zweite Spezialorganell
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An der ER-Systeme[1] Peripherie
Krümmt sich eine Cisterne[2], kringelt sich ein,
Nicht zum Reifen, zur Schüssel wird sie;
Orientiert sich noch weiter zurück,
Bis sie Kontakt zum Ausgangspunkt hält,
Verringert den Abstand zwischen den Fronten der beiden Membranen[3] bis er verschwindet,
Löst sich, flottiert als Kugelcisterne dahin:
Aus zusammengezogn’en Cisternen entstanden, als Atractosom[4];
Umgibt sich noch – wer will die Substanz schon erforschen!? –
Mit einer dunkel kontrastierenden Schicht.
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Befördert eigenen Inhalt, woraus er besteht, weiß niemand so recht,
Doch Cytoplasma[5] schnürte es ein.
Wandern die Kugeln gegen den Porus, bis zum Rande des vorgeschobenen Felds,
Verjagen sie Microbodies[6] von dort. –
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Kleine Fruchtkörper formen die Arten bereits:
Ob Stifte, Stielchen mit Köpfchen, Schüsseln mit
Heben Konidien und Sporen leicht weg vom Substrat,
Bringen sie höher hinaus,
Fallhöhen nach der Sporen Sprung
Ein wenig noch zu vergrößern,
Damit jeder Wirbel, jeder Wind,
Sie empfängt, auf Reisen sie nimmt.
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Weit soll‘n sie fliegen bis Borke sie hält
An Bäumen, oft schon geschwächt,
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Fußnoten
[1] ER (Abkürzung für Endoplasmatisches Retikulum): Intrazelluläres Cisternensystem aller eukaryotischen Zellen. Es besteht aus lipiddoppelmembranumschlossenen Räumen, die ein zusammenhängendes System bilden und mit der Kernhülle in Verbindung stehen
[2] Cisternen (Zelle): Abkömmlinge des endoplasmatischen Retikulums in hohler und oft flacher Form; Zellvesikel auch Zellkerne sind damit umgeben; besitzen den gleichen Grundbau wie die Zellmembran
[3] Membran(en):
[4] Atractosom (Atractiellales): Aus Endoplasmatischem Reticulum (ER) durch periphere Einkrümmung entstandenes, membranumgebenes, geschichtet erscheinendes Organell
[5] Cytoplasma: Flüssiger Zellinhalt mit darin liegendem Cytoskelett
[6] Microbodies: Gruppe von Zellorganellen mit einfacher Lipidmembran, in deren enzymreichen Reaktionsräumen, vom Cytoplasma abgetrennt, Stoffwechselprozesse ablaufen; in ihnen werden verschiedene Subtypen zusammengefasst: Peroxisomen, Glyoxisomen und Glykosomen
[7] Basidien: Ständer, auf denen sexuell gebildete Sporen entstehen
[8] Konidie: Asexuell und nach außen gebildete Verbreitungseinheit, die mit einer Hyphe oder hefeartig keimt
[9] Borkenkäfer: Scolytinae; nicht separat behandelt (Curculionidae – Polyphaga – Coleoptera – Neuropteroidea – Neuromecoptera –…)
[10] Borkenkäfer-Galerie: Artspezifische System aus Gängen, das Borkenkäfer und ihre Larven in den Bast oder das Splintholz von Bäumen fressen
[11] Larven: Jugendstadien von Tieren, die sich grundsätzlich vom Erscheinungsbild Erwachsener unterscheiden und erst nach einer Metamorphose Adultgestalt annehmen
[12] Borke: Äußerste, tertiär entstandene Abschlussschicht an Bäumen; Korkschichten trennen, um entstandene Risse zum lebenden Gewebe hin wieder abzudichten, Teile des Bastes ab, die danach absterben und artabhängig in unterschiedlichen Formen abblättern; sekundäres Abschlussgewebe ist Rinde; primäres die Epidermis
[13] Bast (Eutracheophyta): Lebendes Gewebe im äußeren Bereich der Pflanzenachsen, im Phloem. Dort liegen Pflanzenfasern in Form von mehrzelligen Faserbündeln als langgezogene und dickwandige Zellen, wodurch sie nur ein sehr enges Zelllumen besitzen; sie sind im Regelfall unverholzt und laufen an beiden Enden spitz zu. Eine der Hauptfunktionen dieser Fasern innerhalb der Pflanze ist eine Versteifung der Struktur, um dem Stengel eine ausreichende Stabilität zu verleihen
Eingestellt am 24. Oktober 2026
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Endpunkt erreicht!
