zum Glossar mit Abbildungsverweisen über:

Puccinomycetes, Rostpilzverwandte i.e.S.
1 Durch DNA-Sequenzen bestätigt
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DNA bestätigte, was Ahnen womöglich schon vor
Zig Dutzend Millionen Jahren für sich als Kennzeichen nahmen,
Als Wichtigstes, was sie zur Fortpflanzung brauchten, endgültig wählten:
Der Kernteilung Weise, der Zellen interner Verbund.
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Des Spindelpolkörpers[1] Zyklus wurde nach eigenen Plänen getrimmt:
Öffnen für Kernteilung in die Cisterne[2] ein Fenster,
Integrieren sich auf Ebne der Kernmembran[3],
Duplizieren sich während der ersten meiotischen Metaphase[4]
Nicht gleich nebenan wie bei andern Basidiomycoten,
Nein – wo wäre auch Platz im Fenster dafür? –
Kurz vor Chromosomenverteilung entsteht im Innern der Mutter die Tochter,
Danach erst wird sie separiert.
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Schnallen[7] kennen sie nicht;
Als Schmarotzer[8] leben die meisten,
Auf Pflanzen[9] legen entschieden sie Wert.
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Fußnoten
[1] Basidiomycetoider Spindelpolkörper: Spindelpolkörper (SPB) können je nach Verwandtschaft unterschiedliche Formen aufweisen: ein biglobulärer SPB zeigt sich während der Interphase des Kerns als hantelförmige Gestalt, aufgebaut aus zwei kugelförmigen, mit einem Band verbundenen Strukturen
[2] Kernhülle: Der Eukarya Zellkern ist von einer Kernhülle umgeben, die sich aus Cisternen, als Abkömmlinge des Endoplasmatischen Retikulums, zusammensetzt. Dazwischen bleiben nicht wenige Poren mit speziellem Bau
[3] Kernhülle
[4] Metaphase der ersten meiotischen Teilung, der Reduktionsteilung
[5] Microbodies: Gruppe von Zellorganellen mit einfacher Lipidmembran, in deren enzymreichen Reaktionsräumen, vom Cytoplasma abgetrennt, Stoffwechselprozesse ablaufen; in ihnen werden verschiedene Subtypen zusammengefasst: Peroxisomen, Glyoxisomen und Glykosomen
[6] Einfacher Septenporus: Eine zentrale Öffnung der Querwand, ohne irgendwelche besonders geformte Porenränder
[7] Schnallen: Formen sich bei vielen Agaricomycotina im Zuge der Zellteilung einer Hyphe. Seitlich wächst ein etwas einwärts gekrümmter Auswuchs nach hinten, findet Kontakt zu einer darunterliegenden Stelle der Hyphe; gleichzeitig teilen sich zwei Kerne (ein Dikaryon) synchron mitotisch, wobei sich die Tochterkerne eines der beiden Kerne in der ursprünglichen Hyphe nach unten, beziehungsweise nach oben separieren. Eine Tochter des zweiten Kerns begibt sich in den gekrümmten Auswuchs, der andere wandert in der Hyphe nach oben und bildet mit dem zweiten wieder ein Dikaryon. Zwei Querwände werden nun eingezogen: Eine Querwand trennt den Auswuchs von seinem Ursprung, die zweite bildet sich nahe oberhalb des Auswuchses quer in der Hyphe. Diese zweite trennt das Dikaryon im oberen Teil der Hyphe von der Partie darunter, die momentan nur einen Kern besitzt. Um wieder ein Dikaryon bilden zu können, bildet der Auswuchs mit seiner Berührungsstelle an der Hyphe eine Anastomose, lässt seinen Kern zum wartenden wandern, womit auch hier wieder ein Dikaryon etabliert ist. An der Stelle des Auswuchses entsteht eine Verdickung, die als Schnalle bezeichnet wird, geht sie doch auf den rückwärts gerichteten Auswuchs zurück, der wie der Dorn einer Gürtelschnalle aussieht
[8] Schmarotzer, Parasit: Ein Organismus lebt auf Kosten eines anderen
[9] Plantae: Echte Pflanzen (Eukarya)
Eingestellt am 24. Oktober 2026

Merkmale der Pucciniomycetes
In der Abbildung erklärt.
Eingestellt am 24. Oktober 2026
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